Tagung: Literarisches Lernen mit Erstleseliteratur im Unterricht

Didaktisch-methodische Implikationen und empirische Forschungsperspektiven

Datum: 23. bis 25. Juni 2022
Ort: Universität Siegen

Die Gattung der „Erstleseliteratur“ wird im wissenschaftlichen Forschungsdiskurs gegenwärtig noch immer stark vernachlässigt und unterschätzt – insbesondere auch, weil sie sich häufig der (nur scheinbar verallgemeinerbaren) Kritik einer literästhetisch minderwertvollen Gestaltung stellen muss. Systematische, repräsentative, differenzierte und ausführlichere Forschungsarbeiten speziell zum literarästhetischen Potential der Erstleseliteratur stehen allerdings nach wie vor aus. Dabei ist vor allem die Erstleseliteratur jene Literatur, die Kinder selbstständig lesen (können). Die Gattung kann daher als Tor zur „literarischen Welt“ verstanden werden: Erstleseliteratur bietet, wenn sie sich auf einem literarästhetisch ansprechenden Niveau bewegt, auch unseren jüngsten Leser/innen in erster Linie gute Literatur. Der Buchmarkt hat im Bereich der Erstleseliteratur viele literarästhetisch ambitionierte Text-Bild-Kombinationen


Tagung "Literarische Mehrsprachigkeit und ihre Didaktik"

Termin: 23. und 24. Juni 2022
Ort: Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

Vor dem Hintergrund vorangehender Überlegungen setzt sich die Tagung mit literarischer Mehrsprachigkeit und ihrer Didaktik auseinander. Im Fokus stehen Ästhetiken, Entwicklungen, Formen und Funktionen literarischer Mehrsprachigkeit und deren Didaktisierung aus einer Perspektive heraus, die die Relevanz literarischer Mehrsprachigkeit als genuin literarischer Größe und somit für die Entwicklung literarischer Kompetenz bedeutsam in den Blick nimmt. Wir orientieren uns daher an literaturdidaktischen Ansätzen, die literarische Mehrsprachigkeit in poetischen Werken ins Zentrum stellen, ihre verschiedenen Formen des Inter-, Trans- oder Heterolingualen didaktisch reflektieren und die im Werk vorhandene oder im Umgang damit zu realisierende dominanzsprachkritische Perspektive literaturdidaktisch gestalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der Tagung.

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Nazli Hodaie (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd)
Prof. Dr. Heidi Rösch (Pädagogische Hochschule Karlsruhe)
Lisa Treiber (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd)

 

(Quelle: Aussendung)


Praxisseminar: Preisverdächtig 2022

Praxiskonzepte zu den nominierten Büchern des Deutschen Jugendliteraturpreises 2022

Termine: 30. Mai 2022 in Siegburg; 15. Juni 2022 in Hannover; 5. Juli 2022 in München

Der Deutsche Jugendliteraturpreis prämiert jährlich herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Der Staatspreis ist seit über 65 Jahren ein verlässliches Gütesiegel und Orientierungshilfe auf dem mittlerweile fast unüberschaubaren Kinder- und Jugendbuchmarkt. Die nominierten Titel bieten eine große Bandbreite an Themen und Gattungen für alle Altersstufen.
Im Rahmen eintägiger Kompaktseminare können Erzieher*innen, Lehrer*innen, Buchhändler*innen und Bibliothekar*innen dazu kreative Vermittlungsmethoden für ihren Berufsalltag kennenlernen und erproben. Das Seminar bietet vormittags und nachmittags Workshops zu den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch und Jugendbuch an (Sachbücher sind altersentsprechend in die drei Workshops integriert). Es werden zwei verschiedene Workshops hintereinander besucht.

Programm

Weitere Informationen zum Praxisseminar, zur Anmeldung und Seminargebühren finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Symposium "Abgehängt?! Bildungs- und Teilhabe-Chancen auf dem Prüfstand"

Termin: 21. Mai 2022, 10:30 bis 13:30 Uhr
Ort: via Zoom

In Deutschland hängt der Bildungserfolg weiterhin von der Herkunft und dem sozialen Status ab – und zwar stärker als im OECD-Durchschnitt. Kinder und Jugendliche aus so genannten Risikolagen sind dabei besonders benachteiligt und die Corona-Pandemie hat diese Ungleichheit zusätzlich verschärft. Denn Kinder und Jugendliche hatten besonders unter Kita- und Schulschließungen und fehlenden Sozialkontakten zu leiden; ihre Bedürfnisse wurden vernachlässigt, ihre Teilhabemöglichkeiten eingeschränkt.

Aufholprogramme versuchen nun gegenzusteuern. Dabei reicht es jedoch nicht, Lernlücken zu schließen; es muss vielmehr darum gehen, jungen Menschen generell bestmögliche Chancen auf gute Bildung und für ihre persönliche Entfaltung zu bieten. Lesekompetenz und literarische Erfahrungen sind dafür basale Bausteine. Entsprechend will dieses Symposium ausloten, welchen Beitrag die Kinder- und Jugendliteratur und die verschiedenen Akteure der Leseförderung für mehr Bildungsgerechtigkeit leisten können. Dabei müssen gezielt die Bedürfnisse und Interessen derjenigen Kinder und Jugendlichen in den Blick genommen werden, denen Lesen schwerfällt oder die meinen, dass Bücher nichts für sie sind.

Die Teilnahme am digitalen Symposium ist kostenlos.
Um Anmeldung wird bis zum 13. Mai 2022 gebeten.

Das Programm und weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung)


Jahrestagung der GKJF 2022

Körper und Körperlichkeit in Kinder- und Jugendliteratur und -medien
34. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Termin: 26. bis 28. Mai 2022
Ort: Stephanisaal/Stephansplatz (Donnerstag), Stephansplatz 3,1010 Wien; Kardinal König Haus (Freitag und Samstag), Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

Die 34. Tagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) setzt sich zum Ziel, der vielfältigen Inszenierung, Gestaltung und Präsentation von Körper und Körperlichkeit, die in der Kinder- und Jugendliteratur verhandelt wurden und werden, nachzuspüren.

 

CfP

In Kooperation mit der STUBE – Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, Wien

 

(Quelle: Aussendung GKJF)


Wissenschaftliche Tagung: Exil in der Schweiz

Lisa Tetzner, Kurt Kläber und die Literatur im Exil

Termin: 6. bis 8. Mai 2022
Ort: Universität Zürich Zentrum

Die zweite Tagung der Lisa Tetzner und Kurt Kläber-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem SIKJM widmet sich Leben, Wirken und Rezeption sowohl von Tetzner und Kläber als auch weiterer Autor*innen und Herausgeber*innen von Kinder- und Jugendliteratur im Schweizer Exil. Die rigide Flüchtlingspolitik und die «Türsteher»-Rolle des Schweizerischen Schriftstellerverbandes kommen dabei ebenso zur Sprache wie sich eröffnende Chancen und erzielte Erfolge trotz aller Repressalien. Themen wie Lisa Tetzners Wirken als Pädagogin, welches aus der Not eine Tugend machte, literaturdidaktische Aspekte der historischen Exilliteratur, die Ikonographie des Exils in den Buchillustrationen oder die internationalen Beziehungen von Autor:innen und Verleger:innen werden beleuchtet. Die Tagung zeigt damit die Kinder- und Jugendliteratur des Schweizer Exils auch in ihren internationalen, interdisziplinären und allgemeinliterarischen Kontexten.

Anmeldungen sind bis zum 11. April 2022 an: info@sikjm.ch (Bitte Name, Adresse und Telefonnummer angeben) zu richten.

Weitere Informationen und das Programm zur Tagung finden Sie hier.

Organisation: Maria Becker und Deborah Keller, Forschung SIKJM

(Quelle: Homepage SIKJM)


Interdisciplinary conference Munich

From Âventiure Novels to Adventure Games
Adventure Narratives in Popular Images and Texts

Date: 12-14 May, 2022
Venue: via Zoom

How popular was adventure?
Medieval âventiure built a model of heroes traversing limits and journeying to wonderful and dangerous encounters. In many European languages, the term adventure has since referred to complex motifs and structural patterns that have sedimented in various genres, but are documented to have existed at least since early antiquity, with the effects of these traditions continuing to the present day. As we bring together historically remote phenomena under the paradigm of adventure, we may discover dimensions of similarity beyond structural analogies: the always already transmedial diversity in linguistic, pictorial, performative, and interactive forms of communication; the appeal of adventure that shifts between an explicit address to broad audiences and an implicit commitment of audiences to episodic arrangements and serial continuities; and the recognisability, transformability and recombinability of certain episodes, motifs, and mythologies in ever newly continued and retold series of adventurous confrontations and experiences.

The interdisciplinary conference Abenteuererzählungen in populären Bildern und Texten (Adventure Narratives in Popular Images and Texts) at the research unit Philologie des Abenteuers (Philology of Adventure) aims to fathom the comparative potential of this heuristically broad spectrum. We want to open up for discussion some cultural and historical concepts whose scope might have been too hastily limited in previous research: extending the concept of the popular beyond long European modernity; taking heed of the multimodal communication as well as the transmedial relations always already involved in adventure narrative; and tracing the recombinations, performances, and interactions that move and assemble adventure motifs in various media and genres. We want to explore these and other questions in an interdisciplinary discussion between the medieval and the modern and between philologies, art history and media studies.

flyer/program

Registration: adventure-narratives@lrz.uni-muenchen.de 
The access link to the Zoom meeting will be sent to all registered participants shortly before the conference.

Organizers: Stephan Packard (Mercator Fellow: “Adventure as a Popular Nomad: Transformations of Adventure Narratives in Comics“ and Philip Reich and Michael Waltenberger (Project 2b: “Transcendence as Enhancement and Opposite Pole of the Adventurous“).

(Quelle: Aussendung)


Symposium Barbara Frischmuth

»Und die Wolken fallen fast aus den Wolken«
Barbara Frischmuth: Kinder- und Jugendliteratur | Kindheit in der Literatur

Termin: 27. bis 29. April 2022
Ort: Alte Schmiede Kunstverein Wien, Schönlaterngasse 9, 1010 Wien

Kinder- und Jugendliteratur wird in Forschung wie Literaturkritik, von Rezipient*innen wie Autorenkolleg*innen oft als genuin Anderes der sogenannten Allgemeinliteratur angesehen. Im umfangreichen Œuvre Barbara Frischmuths wird das Erzählen über und für Kinder tendenziell zu wenig beachtet oder kategorisch vom Erzählen über und für Erwachsene getrennt – wenngleich beide Literaturen unter ähnlichen Gesichtspunkten betrachtet werden können.

An drei Tagen sollen in diesem Sinne in Beiträgen von Autor*innen und Wissenschaftler*innen Brücken geschlagen und damit Frischmuths Kinder- und Jugendliteratur theoretisiert, neu und wiedergelesen werden – mit Blick etwa auf die Konstruktion von Geschlecht, auf gattungstheoretische Fragestellungen oder Strategien der Herstellung literarischer Wirklichkeit.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

Programm

 

(Quelle: Aussendung + Homepage Alte Schmiede)


Webinar: "Die alte Johanna" - Autorinnengespräch mit Renate Welsh

Termin: 12. April 2022, 19:00 – 20:30 Uhr

Zehn Jahre nach dem Tod von „Johanna“ hat Renate Welsh „Die alte Johanna“ verfasst.

Johanna muss einsehen, dass sie nicht mehr alleine in ihrem Haus leben kann. Und anstatt zu geben – so wie sie es ihr Leben lang getan hat - ist nun die Zeit gekommen zu nehmen und Rückschau auf ein Leben zu halten, dass zu großen Teilen von einem Satz geprägt war: „So weit kommt es noch. Das wär ja noch schöner, wenn ledige Kinder schon was wollen dürften“.

Anmeldung
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Symposium: Vielfalt (im) Bilderbuch. Darstellung von Diversität

Achtung: Terminänderung!!!!!!! Pandemiebedingt wird die Tagung verschoben.

Termin: 17. und 18 März 2022
Ort: Aula der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Graz

Über das, was dargestellt ist, wird gesprochen – in gesellschaftspolitischen Diskursen, aber auch schon in der angeregten, lustvollen und oftmals wiederholten Beschäftigung mit Bilderbüchern. Gerade die komplexen Wechselverhältnisse von Bild- und Schrifttext und von Inhalt und Form bieten besondere Ästhetische Möglichkeiten, gesellschaftliche Normen und Verhältnisse nicht nur zu perpetuieren, sondern auch kritisch zu verhandeln und kreativ zu erweitern. Jeweils ein/e Vertreter/in von Kunst, Fachwissenschaft und Didaktik werden in ihren Statements und gemeinsamen Diskussionen spezifische Aspekte der Vielfalt (im) Bilderbuch thematisieren.

Auf die Beiträge der Künstler/innen Renate Habinger, Leonora Leitl, Michael Roher, Julie Völk und Linda Wolfsgruber und der Wissenschafter/innen Julia Boog-Kaminski, Sabine Fuchs, Ingrid Gehrke, Manuela Kalbermatten, Judith Leiß, Nicola Mitterer, Hajnalka Nagy, Anne Stemmann, Claudia Sackl, Michael Staiger, Anika Ullmann und Marlene Zöhrer dürfen Sie sich freuen.

Veranstalter: Institut für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem KiJuLit Zentrum für Forschung und Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur der PH Steiermark, in Kooperation mit der STUBE Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, Wien

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm (Das Programm bleibt bis auf wenige Adaptionen vorerst bestehen.)

Es wird gebeten, sich für das Symposium „Vielfalt (im) Bilderbuch. Darstellung von Diversität“ unter der E-Mail-Adresse sekundar@phst.at oder primar@phst.at anzumelden bzw. Ihre Anmeldung für den neuen Termin zu bestätigen. (Die Teilnahme ist kostenfrei.)

(Quelle: Aussendung)


Tagung: "Intensivstation Leben"

Geschichten vom Kranksein, Gesundsein und Heilsein - SPURENSUCHE

Termin: 04. bis 06. März 2022
Ort: Katholische Akademie Die Wolfsburg, Falkenweg 6, D-45478 Mülheim an der Ruhr

Was heißt eigentlich Gesundheit? Was Krankheit? Und wir definiert überhaupt, wer „gesund“ und wer „krank“ ist? In der Regel ist ein ausgeklügeltes System von Expert*innen und Institutionen für solche Fragen zuständig: unser Medizinsystem. Es werden Daten erhoben, Aufnahmen gemacht, Tests durchgeführt, Proben untersucht, Zahlen ausgewertet, Statistiken herangezogen – und am Ende Stehr, schwarz auf weiß: die Diagnose. Doch nicht nur Arztbriefe erzählen Geschichten vom Kranksein, Gesundsein und Heilsein. In der Kinder- und Jugendliteratur kommt das Leben selbst als „Intensivstation“ in den Blick und es wird auf literarische Weise ausgehandelt, was es heißt, gesund, krank oder heil zu sein und mit welchen Mitteln wir der wilden Fieberkurve des Lebens begegnen können.

Flyer und Programm
Anmeldung
Auf dem Flyer finden Sie alle Informationen zur Anmeldung und zu den Tagungsgebühren.

Tagungsleitung: 
Florian Jeserich (Akademiedozent); Vera Steinkamp (Medienforum Essen)

Veranstalter:
Katholische Akademie - Die Wolfsburg
In Kooperation mit:
Medienforum - Bistum Essen, STUBE, jugendstil nrw - Kinder- und Jugendliteraturzentrum, Borromäusverein e.V.

 

(Quelle: Flyer + Homepage Die Wolfburg)


Rückblick auf die Herbsttagung der ÖG-KJLF

Ein Bericht von Susanne Blumesberger

Rückblick auf die Herbsttagung „Wenn Kinder Bücher hören …“ 

Die heurige Herbsttagung der ÖG-KJLF fand online in Kooperation der Forschungsplattform #YouthMediaLife am 12. November 2021 statt.

Die Keynote hielt Petra Herczeg  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft) zum Thema „Hören als Lesen in der Kommunikationsgesellschaft. Zwischen Konkurrenz, Komplementarität und Kooperation“, in der sie sehr anschaulich auf die Geschichte der Kindersendungen im österreichischen Rundfunk einging. Einige der sehr populären Figuren wie Rudi, der rasende Radiohund, den sie mitentwickelt hat, wurden dadurch vor unseren inneren Augen und vor allem Ohren wieder präsent. Geschichten zu hören kann für Kinder dazu führen, dass sie für den Rest ihres Lebens begeisterte Leser*innen werden.

Über „‘Es ist erst vorbei, wenn der Spottölpel singt. ‘Die Tonspur von Panem“  sprach anschließend Sonja Loidl (Institut für Germanistik). Ihr Vortrag beschäftigte sich mit literarischer Umsetzung auditiver Elemente in Werken in Suzanne Collins Texten. Sie  baute Überlegungen zur Bedeutung von Musik, Geräusch und Klang in Literatur ein und orientierte sich dabei unter anderem an Analysekriterien der Filmwissenschaft zur Tonspur. Anhand von Rue’s Wiegenlied, Keep on the Sunny Side und dem Gesang der Spottölpel , die der Nachahmung fähig sind und auch als Symbol des Widerstandes gesehen werden können, wurde im Vortrag die Tonspur von Panem exemplarisch analysiert.

Mit dem  Vortrag „…dazu galoppiert eine Herde Bongos in flächendeckenden Taktsprüngen durch das Zimmer.“ Sound-Strukturen in Adelheid Dahimènes Indie Underground. Ein Jugendroman in LP-Form“, zeigte uns Iris Gassenbauer (Institut für Germanistik und Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband, STUBE) ein avantgardistisches Sprachkunstwerk. In seiner Fragmentierung in 18 Tracks und durch eine rhythmisierte Sprache wird der Text über eine jugendliche Identitätsfindung zu einer umfassend künstlerischen Auseinandersetzung mit der Literarisierung musikalischer Strukturen.

Gertrud Guano (Hörbücherei, Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband)  sprach über  „Lesen Sie noch oder hören Sie schon? – Alternatives Lesen für legasthenische Jugendliche/Jugendliche mit Lesebehinderungen" und stellte einige Programme vor, die unter anderem Kindern und Jugendliche mit Lese-  bzw. Lernschwächen beim Lesen unterstützen.

„‘Die haben den halt direkt beschuldigt, ohne irgendwie was darüber zu wissen‘ – Wie Kinder und Jugendliche rassistische Stereotype in der Hörspielreihe TKKG wahrnehmen“ war  das Thema der beiden den Tagungsnachmittag beschließenden Vortragenden. Jennifer AdoléAkue-Dovi und  Liesa Rühlmann  (beide Fakultät Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg) gingen darin auf die Reproduktion von Stereotypen und Vorurteilen ein und hinterfragten die vermittelten Weltbilder des Detektivabenteuers aus rassismuskritischer Perspektive.  Außerdem berichteten sie über  Interviews,  wie Schwarze Kinder und Jugendliche die Reproduktion dieser Stereotype und Vorurteile in der Hörspielreihe wahrnehmen. Eine rassismuskritische Auseinandersetzung mit Sprache und den damit verbundenen vermittelten Weltbildern in Kinder- und Jugendmedien muss stärker fokussiert werden, so das Fazit.

Nicht nur die Vorträge selbst, sondern auch die Diskussionen waren sehr spannend und eröffneten viele neue (multimediale) Perspektiven, die die feste Verankerung von Kinder- und Jugendliteratur weit über die eigentliche Kinder- und Jugendkultur zeigen. Vielmehr führen die luzid behandelten Themen mitten in die Gesellschaft.

Die Vorträge werden in einem Themenheft von libri liberorum erscheinen.

Keynote: Petra Herczeg

Sonja Loidl

Gertrud Guano

Iris Gassenbauer

Jennifer Adolé Akue-Dovi

Liesa Rühlmann

Moderatorin: Susanne Reichl


Tagung „Kontinuität und Wandel. Neue Ansätze zur Buchgeschichte der Habsburgermonarchie im langen 18. Jahrhundert"

Termin: 25. bis 26. November 2021 (hybrid)
Ort: Österreichische Gesellschaft für Literatur, Palais Wilczek, Herrengasse 5, Stiege 1, 2. Stock, 1010 Wien 

Die internationale Tagung diskutiert neue Perspektiven auf die Buchgeschichte der Habsburgermonarchie vom ausgehenden 17. bis ins 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Akteure des Buchhandels, Distributionsnetzwerke, obrigkeitliche Zensurpolitik, Bibliotheken und Buchbesitz sowie die Genres des frühneuzeitlichen Buchmarktes. Es wird ein disziplinübergreifender Austausch zwischen Geschichte, Buch- und Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft ermöglicht, der unterschiedliche methodische Herangehensweisen wie der Materiellen Kultur, Raumgeschichte oder Digital History zusammenführt. Die Tagung ist als längerfristige Vernetzungsplattform zur Buchgeschichte des 18. Jahrhunderts angelegt.

Die Veranstaltung findet im hybrid-Format mit begrenzter Teilnehmerzahl vor Ort statt. Es wird um Anmeldung bis 22. November per email (mona.garloff@uibk.ac.at und thomas.wallnig@univie.ac.at) gebeten. Die Zugangsdaten werden mit der Anmeldung bekanntgegeben.

Programm
Weitere Informationen finden Sie hier.

Tagungsleitung: Mona Garloff (Universität Innsbruck) und Thomas Wallnig (Universität Wien)

(Quelle: Aussendung)


KIBUM - 47. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse

Gedankensprünge! KIBUM philosophiert

Termin: 13. bis 23. November 2021
Ort: Oldenburg, Live-Streamings

„Gedankensprünge! KIBUM philosophiert“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse vom 13. bis zum 23. November. KIBUM-Schirmherr ist diesjährig der renommierte belgische Kinder- und Jugendbuchautor Bart Moeyaert, der auch nach Oldenburg kommen wird. Thematisch dreht sich alles um die kleinen und großen Fragen des Lebens. Das spannende philosophische Potenzial von Kinder- und Jugendbüchern soll dabei im Mittelpunkt stehen.

Weitere Informationen zur KIBUM finden Sie hier.
Pressemitteilung

(Quelle: Homepage KIBUM)


Jahrestagung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Realistisches Erzählen in der Deutschen Kinder- und Jugendliteratur im 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts: unter besonderer Betrachtung des Erzählwerks von Mirjam Pressler und Kirsten Boie

 

Termin: 11 bis 12. November 2021
Ort: Schleifenhaus, Barockscheune, D-97332 Volkach

Die Erzählungen und Romane von Kirsten Boie und Mirjam Pressler gehören zu den herausragenden literarischen Erscheinungen der gegenwärtigen Kinder- und Jugendliteratur. Die Vielfalt der von beiden Autorinnen gestalteten Themen und die Originalität der gewählten ästhetischen Mittel und Strukturen insistiert auf einen facettenreichen Zugang zu diesem einzigartigen Werk und bietet zugleich die Möglichkeit, die Spezifik dieser literarischen Texte im diachronen und synchronen Prozess zu erfassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage)


Herbsttagung ÖG-KJLF

„Wenn Kinder Bücher hören …“

Termin: 12. November 2021, 14:00 Uhr 
Ort: online via Zoom

Wir laden Sie herzlich zu unserer Herbsttagung, die heuer wieder online stattfinden wird, ein.

Programm

Über diesen Link können Sie direkt dem Zoom-Meeting beitreten.

Sie können auch über den Zoom-Client teilnehmen, wenn Sie folgende Daten verwenden:
Meeting-ID: 936 4068 2424
Kenncode: 051171 

 

In Kooperation mit der Forschungsplattform #YouthMediaLife


digitale Vortragsreihe

Jenseits des Kolonialismus?
„Afrika”-Stereotype und Menschenbilder in aktuellen Kinder- und Jugendmedien

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie an Afrika denken? Haben wir ein einseitiges Bild von Afrika? Schwingen in unseren Vorstellung viele Stereotype mit? Wie haben wir solche Welten in Kinder- und Jugendmedien kennengelernt? Wie hängt unser Afrikabild mit der Darstellung in Kinder- und Jugendmedien zusammen?

Diesen und anderen Fragen möchte diese (digitale) Vortragsreihe auf den Grund gehen. Anliegen ist es, rassismuskritisch auf Kinder- und Jugendmedien zu blicken und darin exemplarisch dargestellte Bilder von Afrika zu hinterfragen, um einen Dekonstruktionsprozess in Gang zu setzen. Gleichzeit sind wir auch an der Konstruktion von Darstellungen interessiert und möchten uns damit auseinandersetzen, wie in Kinder- und Jugendmedien in gelungener Weise über scheinbar ferne Welten, Menschen, Kontinente erzählt werden kann.

„Afrika ist größer als das Bild, das wir von diesem Kontinent besitzen.“ (Fereidooni 2019, 7)

Programm

Anmeldung zur Veranstaltung

 

Eine digitale Vortragsreihe der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) gemeinsam mit dem Bundesausschuss Migration, Diversity, Antidiskriminierung (BAMA)

 

(Quelle: Aussendung)


Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreis

Termin: 22. Oktober 2021, 17:30 Uhr
Ort: Frankfurter Buchmesse, Livestream

Prämiert werden je das beste Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch sowie das Preisbuch der Jugendjury. Die Sonderpreise "Neue Talente" und "Gesamtwerk" gehen an deutsche Übersetzerinnen oder Übersetzer.

Der Livestream ist barrierefrei zugänglich und steht auch im Anschluss an die Verleihung unter www.jugendliteratur.org zur Verfügung.

Pressemitteilung
Nominierungen

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung)


Webinar der Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Webinar 2: Rassismuskritische Sprache

Termin: 28.10.2021, 10-11 Uhr
Ort: virtuell

Die Referentin Yasmin Zakouri (Bildungsreferentin und Diversity-Trainerin von Eine Welt der Vielfalt e.V.) geht in Ihrem Beitrag folgenden Fragen nach:
Was ist Rassismus? Was ist rassistische Sprache? Wie kann ich mich einer rassismuskritischen und diversitätsbewussten Kommunikation annähern?

In diesem Webinar wird sich mit diskriminierenden und verletzenden Begriffen auseinandergesetzt. Praxisorientiert wird einen Blick in Kinderbücher und auf Kriterien für vorurteilsbewusste Kinderliteratur geworfen.

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für Anmeldungen des Webinar das Online-Anmeldeformular.
Die Anmeldung erfolgt für alle Webinare, auch wenn Sie nur an einer Veranstaltung teilnehmen möchten.
Die Zugangslinks werden Ihnen jeweils einen Tag vor der Veranstaltung zugeschickt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Johanna Spyri Tagung

"Von einem Blatt auf „Vrony´s Grab“ bis zur „Stauffer-Mühle“. Johanna Spyris (1827-1901) Werk neu lesen"

Termin: 21. bis 23. Oktober 2021
Ort: virtuelle Tagung

 

Vor 120 starb Johanna Spyri. Sie hinterließ eine Sammlung an Werken und Figuren, von denen eine weltbekannt wurde: Heidi, bzw. Heidi‘s Lehr- und Wanderjahre (1880) und Heidi kann brauchen, was es gelernt hat (1881). Spyris frühe Erzählungen zielten jedoch auf ein erwachsenes Publikum (vgl. Ein Blatt auf Vrony’s Grab, Nach dem Vaterhause!, Aus früheren Tagen, Verirrt und gefunden). Viele Texte der Autorin sind in Vergessenheit geraten, eine Gesamtausgabe ist immer noch ein Desiderat und dieser Umstand erschwert die wissenschaftliche Arbeit. Gleichwohl gibt es noch vieles neu zu entdecken und zu kontextualisieren. Die geplante, interdisziplinär und international ausgerichtete Tagung macht sich dies zu ihrem Ziel.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm

 

Konzept und Kontakt für die Anmeldung (Zoom-Link):
Prof. Dr. Christine Lötscher (Universität Zürich) christine.loetscher@uzh.ch und
PD Dr. Martina Wernli (Universität Mainz und Frankfurt a.M.) mwernli@uni-mainz.de 

 

(Quelle: Aussendung)


Interdisziplinärer Workshop

„Zwischen Differenz und Zugehörigkeit – Religion(en) in Kinder- und Jugendmedien“

Termin: 06. und 07. Oktober 2021
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München

Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

(Quelle: CfP)


Conference: Picturebooks in Time

Where: Tel Aviv University, Israel (hybrid-online form)
When: 3-4 October 2021

The 8th International Conference of The European Network of Picturebook Research, at Tel Aviv University, Israel 

The theme of the conference is Picturebooks in Time.

 

Please check the CfP for further information.

 

(Quelle: IRSCL International Research Society for Children's Literature)


Conference “Environments of Exile: Refugees, Nature, and Representations”

Biennial Conference of the North American Society for Exile Studies

Date: September 23-25, 2021
Venue: Queen’s University, Kingston, Ontario
Formate: Online, link circulated in advance
Eastern Standard Time

Forced migration always takes place within cultural, social, and political environments, but also within specific natural environments: natural disasters and conservation efforts trigger migration. At the same time, escape also takes place in nature – for example, when people hide in forests, flee across unguarded ‘green’ borders, or cannot reach safety behind oceans or mountains. But migration brings people also into different climates they are not familiar with. These considerations affect survival in different ways because specific knowledge about nature and the environment influences flight and exile too: both about the conditions of survival in nature during flight (shelter, food, health) and also the possibilities of arrival and integration during exile, for example through specific knowledge about nature in agriculture, mining, or forestry. Consequently, exiles and refugees had an impact on the environment if their knowledge about nature was not ignored or subdued. Furthermore, natural spaces, especially at borders, were places of resistance to persecution and oppression; here, nature became a political space where knowledge circulation took place, and relief was organized. Finally, exile and environment are also related to the transformation or conservation of identity. These processes can be reconstructed, for example, in memories as well as in artistic representations about environments of exile.

The Biennial Conference of the North American Society for Exile Studies “Environments of Exile: Refugees, Nature, and Representations” follows recent debates about the human right to landscape (Egoz/Mahkzoumi/Pungetti 2011) and approaches in the Environmental History of Modern Migrations (Amiero/Tucker 2017) by extending them to historical perspectives on forced migration: to spatialities and temporalities of environment in contexts of escape and exile in the first half of the 20th century and, in particular, the flight from Nazi-occupied Europe – the Belgian refugee family on their bikes fleeing the German invasion in 1940 in the header of this website are an example for this global refugee movement. Nevertheless, papers dealing with other refugee movements or comparative perspectives are part of the conference program too.

Program
For further information click here.

September, 23th;  11.15-12.15 pm
At this event Jörg Thunecke will give a lecture themed: "Deadly volcanic activities on Sicily: Hermynia Zur Mühlen’s anti-Fascist novel Er heiratet nicht für Geld / He does not Marry for Money (1932/33)" 

(Quelle: Aussendung)


SIKJM Jahrestagung 2021

Lesen 2030 - Kinder- und Jugendliteratur im digitalen Zeitalter

Termin: 17. September 2021
Ort: Volkshaus Zürich und online

Wie wird sich das literarische Lesen bei Kindern und Jugendlichen bis ins Jahr 2030 verändern? Welche Auswirkungen haben die digitalen Entwicklungen auf die Kinder- und Jugendliteratur?

Laut der letzten PISA-Studie lesen Schweizer Schülerinnen und Schüler nicht nur schlechter als noch vor einigen Jahren, sie lesen in der Freizeit auch weniger Bücher. Zugleich begegnen Kinder und Jugendliche auf digitalen Geräten täglich unterschiedlichsten Text- und Erzählformen. Wie geht das zusammen? Was wissen wir über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von analogem und digitalem Lesen und Erzählen? Bleibt literarisches Lesen auch künftig eine Grundlage, um in die Welt hineinzuwachsen? Welche Voraussetzungen braucht es dafür? Und wie gehen Bibliotheken mit den digitalen Herausforderungen in der Leseförderung um? Die SIKJM-Jahrestagung stellt sich diesem brandaktuellen Thema mit Referaten aus Forschung und Praxis - und einem poetisch-dialogischen Schlusspunkt.

Anmeldungen zur Veranstaltung sind bis Mitte August möglich.

Programm

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung)


conference “This is my story”

“This is my story” focus on biographical and autobiographical narratives in the EFL classroom
Second storytelling conference at the PHZH / Zurich University of Teacher Education

time:  august 26-27, 2021
venue: via Zoom

An online conference to celebrate storytelling and reading as a window on the world and as a key stimulus for learning a foreign language by means of paper presentations, workshops, lectures and storytelling.

The pre-conference event on Wednesday, August 25, is geared towards primary teachers. The academic conference with a focus on research as well as on practice in primary and secondary schools takes place on Thursday and Friday, August 26 and 27, 2021.

The conference is part of the initiative to establish subject specific networks in and across Swiss universities of teacher education. 

For further information click here.

Programme for Wednesday, August 25 (pre-conference)
Programme for Thursday and Friday, August 26 -27

Registration pre-conference
Registration conference

Organising committee: Nikola Mayer, Michael Prusse, Regula Fuchs, Laura Loder-Büchel  

(Quelle: Aussendung)


Tagung "Erstleseliteratur als vielfältiger Lern- und Erfahrungsort"

Tagung anlässlich der Verleihung des SPELL-Preises 2020
SPELL - Siegener Preis für Erstliteratur


Termin: 01. bis 03. September 2021
Ort: Universität Siegen, Herrengarten AH-B 002, Herrengarten 3, D-57072 Siegen

Die Tagung findet anlässlich der festlichen Verleihung des 1. Siegener SPELL-Preises für das Jahr 2020 statt. Sie setzt es sich zum Ziel, für das bislang noch zu wenig beachtete Genre der „Erstleseliteratur“  (ELL) neue Impulse und Akzente in Forschung, Lehre und Schule zu setzen. Die Bedeutung der ELL soll dabei in ihrer Funktion als mehrdimensionaler Ort für Leseförderung, Lesemotivation und literarisches Lernen verstanden und ausgehandelt werden.

Programm

Weitere Informationen finden Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten. Informationen zur Anmeldung finden Sie im Programm.

(Quelle: Aussendung)


Online-Vortragsreihe an der Universität Bielefeld

"Ästhetisierungen von Kindheit und Jugend nach 1968" (2) 

Die Vortragsreihe interessiert sich für kulturelle Produkte aus den verschiedensten Sparten – von der Literatur über Film bis zur Musik – unter Einschluss der Populärkultur, die seit den 1960er Jahren an Gewicht gewann, eigenständige Ästhetiken hervorbrachte und die sogenannte Hochkultur in vielfacher Weise infizierte.

Als ReferentInnen konnten für den zweiten Teil der Reihe Vertreter*innen unterschiedlicher Disziplinen gewonnen werden, die sich jeweils mit spezifischen Ästhetisierungen befassen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und zur Teilnahme finden Sie hier.

 

(Quelle:Aussendung)


Digitale Tagung: Von Mund- und Handwerk

Mündliches und schriftliches Erzählen in kinder- und jugendliterarischen Texten

Termin: 30. Juni bis 1. Juli 2021
Ort: digitale Veranstaltung

Die Tagung fokussiert sich auf die Spannungs- und Beeinflussungsverhältnisse von Schriftlichkeiten und Mündlichkeiten, denn obwohl mündliches und schriftliches Erzählen kategorial anders verlaufen, sind auch die buch- und schriftbasierten Texte poetologisch durch Konzepte des Mündlichen beeinflusst.

Neben Romanen werden auch Sachbücher, Hörbücher und Theaterinszenierungen in den Blick genommen. Die Vorträge perspektiven sowohl historische Fallanalysen als auch literaturtheoretische Fragestellungen, sodass diachrone und synchrone Tendenzen in einer fundierten theoretischen Bezugnahme sichtbar werden. Durch die Zusammenführung von Forschenden aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft, der Literaturwissenschaft, der Literaturdidaktik und aus den Buch- und Sprachwissenschaften eröffnen sich Schnittstellen zwischen den Forschungsfeldern.

Programm

Die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung per Mail unter olfoki@uol.de bis zum 25. Juni 2021 wird gebeten.

Organisation
Prof. Dr. Thomas Boyken (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Dr. Anna Stemmann (Universität Bremen)

 

(Quelle: H-NET)


33. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Urban! Städtische Kulturen in Kinder-und Jugendmedien

Termin: 3. bis 5. Juni 2021
Ort: Die Tagung findet digital statt.

Die städtische Lebenswelt bildet in Geschichten für Kinder und Jugendliche heute eine selbstverständliche Kulisse. Als literarischer oder filmischer Handlungsraum hat sich die Stadt, vor allem die Großstadt, sowohl als Erscheinungsform als auch in der Deutung in Kinder- und Jugendmedien innerhalb von etwa 150 Jahren grundlegend gewandelt. Von einem rasant wachsenden, hektischen, lauten und verschmutzten Asphaltdschungel als Kontrastfolie zum vermeintlich heilen Landleben entwickelte sie sich, etwa in den klassischen Romanen der Weimarer Republik, zu einem von kindlichen Akteuren eroberten Eigenraum, zu einem sozialkritisch betrachteten Abenteuerspielplatz kultureller Diversität und zu einer konstruierten, modernen und innerhalb der Stadtgrenzen von (kulturellen) Gegensätzen bestimmten Lebenswelt, in der die heranwachsenden Protagonist*innen sich zurechtfinden müssen, die ihnen gesetzten Grenzen überschreiten und die von besorgten Erwachsenen vorgegebenen Deutungen unterlaufen. Ein nie da gewesenes Maß an Lern-, Konsum- und Freizeitmöglichkeiten wird von einhegenden Sicherheitsdispositiven begleitet, die kaum Raum lassen zum freien Spiel und zum Entdecken anderer Lebenswelten. Wenn es gerade nicht um eine utopische Rückkehr zur Natur geht, stellt sich die Frage, wofür das Urbane in Kinder- und Jugendmedien heute steht und wozu es einlädt.

Programm 

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden Sie hier.


Online-Talk: SOS Jugendbuch?

Erreichen Jugendbücher noch ihre Leser*innen? ­

Termin: 27. Mai 2021, 16 bis 17 Uhr

Mit Labels wie "Young Adult" oder "Crossover" versuchen Verlage, eine breite All-Age-Leserschaft anzusprechen, doch wie die JIM-Studie 2020 zeigt, bleibt die Gruppe der jugendlichen Vielleser*innen überschaubar. Nur circa 35 Prozent greifen regelmäßig zum gedruckten Buch. YouTube, Netflix, WhatsApp und Instagram hingegen sind unter Jugendlichen beliebt. Wie aber steht es um das Jugendbuch und die Leselust der jungen Zielgruppe? Findet das gedruckte Buch noch zu seinen Leserinnen und Lesern?

Gibt es andere Lesemedien, die dem gedruckten Buch womöglich den Rang ablaufen? Und: Wie reagieren Verlage auf die veränderten Lesegewohnheiten? Welche Konzepte und Labels funktionieren?

Die Leseforscherin Prof. Dr. Andrea Bertschi-Kaufmann, Nikoletta Enzmann, Programmleiterin beim Arena Verlag, sowie der 15-jährige Blogger Johann diskutieren über die Potenziale des Jugendbuchs und Fragen seiner Produktion, Rezeption und Vermittlung. Hörfunkjournalistin Britta Selle (MDR Kultur) moderiert die Runde.

Teilnahme:
Die Veranstaltung ist kostenfrei, für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Die Diskussionsrunde wird zudem auf YouTube live gestreamt und steht dort auch im Anschluss zur Verfügung. 

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung + Homepage Jugendliteratur.org)


Virtuelle Lesung: Maren Gottschalk

Anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl

Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus Köln lädt ALEKI zu einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Kinder- und Jugendliteratur im Dialog“ ein!

Maren Gottschalk liest am Montag, dem 10.5.2021 – dem Gedenktag der Bücherverbrennungen – um 17.00 Uhr anlässlich des 100. Geburtstages von Sophie Scholl (am 9. Mai) aus "Wie schwer ein Menschenleben wiegt und Schluss. Jetzt werde ich etwas tun"

Weitere Informationen zur Veranstaltung, sowie den Link zum Onlinestream finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung ALEKI)


Symposium "Kulturelle Nachhaltigkeit lernen und lehren“

Symposium der PH NÖ im Rahmen des Projekts „Das Anthropozän lernen und lehren“

Termin: 22. und 23. April 2021
Das Symposium findet über Zoom statt

Das interdisziplinäre Projekt „Das Anthropozän lernen und lehren“ nutzt das Anthropozän als Denkrahmen für transformative Bil-dungsprozesse und als Reflexionsbegriff für eine Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der geologische Fachbegriff, das Anthropozän, fordert dazu auf, über die Notwendigkeit und die Möglichkeit einer zukunftsorientierten Neugestaltung der Mensch-Natur-Beziehung nachzudenken.

Der zweite Workshop fokussiert das transformative Potenzial kultureller Praktiken, Produkte, Perspektiven in Bildungsprozessen. Ausgangspunkt dafür ist ein Verständnis von kultureller Nachhaltigkeit als Querschnittsthema, „weil jede Art der Thematisierung [von Nachhaltigkeit] immer kulturell vermittelt wird, d. h. auf bestimmten Wahrnehmungsmustern, Erkenntnismethoden, Wissensbeständen und Werten beruht.“ (Rippl 2019, 316)

Im Zentrum steht daher die Frage nach der Bedeutung und den Möglichkeiten von kultureller Nachhaltigkeit als Bildungskonzept für eine gesamtgesellschaftliche Transformation, deren Ziel der Schutz und die Sicherung der menschlichen und nichtmenschlichen Lebensbedingungen im Anthropozän ist.

Programm

Anmeldungen zur Veranstaltung sind per E-Mail an carmen.sippl@ph-noe.ac.at zu richten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung + Homepage)


Virtueller Workshop: Das Bild in Bilderbüchern

"Seine Geschichte und pädagogische Bedeutung in transnationaler Perspektive"

Der 4. Workshop aus der Reihe „PICTURA paedagogica: Pädagogisches Wissen in Bildern" findet virtuell statt und widmet sich den Bilderbuchillustrationen.

Wann: Freitag, den 7. Mai 2021

Der Workshop will die speziell für Kinder gestalteten Abbildungen in Bilderbüchern im Hinblick auf ihre Geschichte, ihre charakteristischen Formen und deren Wandel, als Medium zur Wissensvermittlung untersuchen. Letztendlich geht es um ihre Bedeutung für die Ausbildung von Literacy, also der  Fähigkeit, die Welt und deren Repräsentationen zu verstehen.

Anmeldefrist ist der 30. April 2021.

Weitere Informationen zum Workshop, Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier.

(Quelle: Homepage BBF; DIPF) 


Conference "Transformation and Continuity"

Conference - The 15th International Child and the Book Conference

"Transformation and Continuity: Political and Cultural Change in Children's Literature from the Past Century to the Present Day"

Date: 24-26 March 2021
The Conference will be held online

Online Registration: Jan 08, 2021 - Mar 22, 2021

Tying in with political and cultural changes in Germany and Europe, this conference focuses on current discourses on the significance of democratic systems in opposition to authoritarian regimes, to fathom the transformation but also continuities in children’s and young adult literature since the beginning of the 20th century to the present day. In recent years, scholarship on children’s and young adult literature has addressed radical changes occurring in this period. These include the rise of nationalism, the discursive construction of migration, and increased awareness of Othering, resulting, for instance, in racism and discrimination against disability, religion, sexual orientation and gender identity. These broad forces shape the future of young generations, but also resonate with the past, and therefore cannot be seen outside the context of tensions between transformation and historical continuity – as is visible throughout post-war Europe and in the city of Berlin in particular.

Referring to the history of Germany and Europe beginning with the rise of fascism in the early 20th century, this conference focuses on the presence of both historical continuity and radical departures from the past, whether that past is conceived of in political, aesthetic, or pedagogical terms. It will gather international scholars who represent a multitude of disciplinary perspectives. We hope to spark discussions surrounding issues of continuity and transformation, with an emphasis on the political dimensions of these concerns, by inviting papers addressing a wide range of subjects in children’s and young adult literature and media, such as picturebooks, comics, and children’s films.

Scientific Committee:
Farriba Schulz (Freie Universität Berlin)
Ada Bieber (Humboldt-Universität zu Berlin)
Petra Anders (Humboldt-Universität zu Berlin)
Bettina Kümmerling-Meibauer (Eberhard Karls Universität Tübingen)

For further information click here

Registration

Program


Internationale Konferenz: #YouthMediaLife 2021

Termin: 29. März bis 1. April 2021
Ort: Universität Wien, digitale Veranstaltung

Die viertägige Konferenz bringt Wissenschaftler*innen aus einer Reihe verschiedener Disziplinen zusammen, um Themen rund um die mediatisierten Lebenswelten junger Menschen zu diskutieren: ihre Beziehungen, ihr Lernen, und ihre Identitätsbildung im Kontext ihrer Medienpraktiken.

Dies ist eine reine Online-Konferenz.
Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit Präsentationen zu halten, Videos-on-Demand von Vorträgen zu sehen, zu diskutieren und sich mit anderen Teilnehmer*innen bei einer (virtuellen) Tasse Kaffee zu vernetzen. Das Team von #YouthMediaLife gibt sich größte Mühe, die Konferenz zum bestmöglichen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.

#YouthMediaLife hat ein Programm mit über 100 Papers, Panels und voraufgezeichneten Präsentationen zusammengestellt. Susanne Baumgartner (Universität Amsterdam, Niederlande), Rodney Jones (University of Reading, UK), Axel Krommer (Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland) und Dafna Lemish (Rutgers, The State University of New Jersey, USA), sind ein großartiges Lineup von Keynote Speakern und haben zugestimmt, ihre Beiträge online zu halten und an den virtuellen Diskussionsrunden teilzunehmen.

Die Registrierung ist bereits möglich und vergünstigte Early-Bird-Tickets sind noch bis zum 28. Februar, 2021 erhältlich.

Programm

Weitere Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier.

(Quelle: Aussendung und Homepage #YouthMediaLife)


Rückblick auf die Herbsttagung der ÖG-KJLF

Kindgerechte „Arbeit am Mythos“ - Moderne Rezeptionsstrategien von der Adaptation bis zur Transformation / Child-friendly “Explorations of the Myth” - Modern Reception Strategies from Adaptation to Transformation

Termin: Freitag, 13. November 2020  / November, 13th 2020
Zeit: 13:00 bis 17:00 Uhr / 13:00 – 17:00 (CET)

Sonja Schreiner berichtet von der ersten online-Konferenz, zu der die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung COVID-19-bedingt am Freitag, dem 13. November 2020, einlud.

Rückblick

Einladung zur Tagung

Tagung "Erstleseliteratur als vielfältiger Lern- und Erfahrungsort"

Tagung anlässlich der Verleihung des SPELL-Preises 2020
SPELL - Siegener Preis für Erstliteratur


Termin: 01. bis 03. September 2021
Ort: Universität Siegen, Herrengarten AH-B 002, Herrengarten 3, D-57072 Siegen

Die Tagung findet anlässlich der festlichen Verleihung des 1. Siegener SPELL-Preises für das Jahr 2020 statt. Sie setzt es sich zum Ziel, für das bislang noch zu wenig beachtete Genre der „Erstleseliteratur“  (ELL) neue Impulse und Akzente in Forschung, Lehre und Schule zu setzen. Die Bedeutung der ELL soll dabei in ihrer Funktion als mehrdimensionaler Ort für Leseförderung, Lesemotivation und literarisches Lernen verstanden und ausgehandelt werden.

Programm

Weitere Informationen finden Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten. Informationen zur Anmeldung finden Sie im Programm.

(Quelle: Aussendung)


Virtuelle Konferenz - Aktuelle Pippi-Forschung

»Nu ska här vankas pannekankas«
Aktuelle Pippi-Forschung
Eine virtuelle Geburtstags-Konferenz

Termin: 27.11.2020; 09:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Virtuell via ZOOM

Anlässlich des 75. Jubiläums von Astrid Lindgrens Kultfigur Pippi Langstrumpf findet eine digitale Geburtstags-Konferenz mit abwechslungsreichen Vorträgen zur aktuellen Pippi-Forschung statt.

Informationen zum Zugang erhalten Sie von Prof. Dr. Kalus Müller-Wille (klaus.mueller-wille@ds.uzh.ch)

Programm

(Quelle: Universität Zürich)


Erste virtuelle Veranstaltung des Literaturmuseums

Christine Nöstlinger: 50 Jahre "Die feuerrote Friederike"

Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek lädt zur ersten virtuellen Veranstaltung ein.
Am Dienstag, den 15. Dezember 2020, um 19 Uhr, wird auf Facebook ein Archivgespräch zu Christine Nöstlingers „Die feuerrote Friederike“ übertragen.
Nach der Lesung eines Textauszuges sprechen Doris Knecht, Mirjam Unger und Hubert Hladej über das 1970 erschienene Kinderbuch der Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger und es werden ebenfalls Illustrationen aus dem Werkkontext präsentiert. Moderiert wird der Abend von Christoph Braendle. 

Das Literaturmuseum freut sich auf Ihren virtuellen Besuch!

Link zur Veranstaltung

Einladung

 

(Quelle: Aussendung)


Virtuelle Herbsttagung der ÖG-KJLF

Kindgerechte „Arbeit am Mythos“ - Moderne Rezeptionsstrategien von der Adaptation bis zur Transformation / Child-friendly “Explorations of the Myth” - Modern Reception Strategies from Adaptation to Transformation

Termin: Freitag, 13. November 2020  / November, 13th 2020
Zeit: 13:00 bis 17:00 Uhr / 13:00 – 17:00 (CET)

Wir laden Sie herzlich zu einer kleinen, studentisch besetzten virtuellen Konferenz mit dem Thema Mythos im Zentrum stehend ein.

Die Vorträge sind auf jeweils 20 Minuten Präsentationszeit und 10 Minuten Diskussionszeit getaktet.


Onlinezugang zur virtuellen Tagung.
Link to the Annual Virtual Conference.

Wenn möglich benutzen Sie bitte Google Chrome, da der Browser weniger Störanfällig ist.
Please use Google Chrome! It's the best technical option.

Programm (de&en)


Rückblick: 20 Jahre ÖG-KJLF

Rückblick auf die Herbsttagung der ÖG-KJLF

"Aktuelle und zukünftige Trends in der internationalen Kinder- und Jugendliteraturforschung."

20 Jahre Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung.

Ein Bericht von Susanne Blumesberger


Fernkurs Kinder- und Jugendliteratur der STUBE

8. Jahrgang des Fernkurses im Oktober 2020

Als einzigartiges Projekt im deutschsprachigen Raum bereitet er unabhängig von Wohnort und Vorkenntnissen Grundlagen, Diskurse und Medienangebote im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur auf und gibt Anregung zur theoretischen Befassung ebenso wie zur Vermittlung. Dank des Netzwerkes der Absolvent_innen ist er in buchaffinen Branchen wie Bibliotheken, Verlagen oder Buchhandlungen bereits als empfehlenswerte Ausbildung etabliert.

Anmeldeschluss ist der 21. September 2020

Wietere Informationen zur Anmeldung und zum Fernkurs finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Stube)


Tagung "Kinderlyrik"

Motor des frühkindlichen Sprach- und Bildverstehens
Tagung mit Verleihung des Josef Guggenmos-Preises 2020

Termin: 26. bis 27. Juni 2020
Ort: Schwabenakademie Irsee, Klosterring 4, D-87660 Irsee

Aus der Entwicklungspsychologie ist bekannt, dass das Spiel mit Sprache, Lauten und Lyrik einen wichtigen Beitrag zum frühkindlichen Sprach- und Bildverstehen zu leisten vermag. Die zweite Irseer Tagung zur Kinderlyrik widmet sich diesem Thema. Sie geht auf den Beitrag der Kinderlyrik zur sprachlichen Bildung im frühen Kindesalter ein, stellt kindliche Welten in der Kinderlyrik vor, sie fragt danach, warum das Spiel mit der Sprache so gut funktioniert und auf welche Weise das Bildverstehen mit Bilderbüchern zu Kinderreimen gefördert wird.

Vorträge, Workshops, Diskussion, Lesungen, ein lyrischer Guten-Morgen-Gruß, ein literarischer Spaziergang auf den Spuren, die Josef Guggenmos in Irsee hinterlassen hat, und insbesondere die Verleihung des dritten Josef-Guggenmos-Preises für Kinderlyrik stehen auf dem Programm.

Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Schwabenakademie)


Tagung "Komik in aktueller Kinder- und Jugendliteratur"

Termin: 26.06.2020
Ort: Universität Greifswald

Komik ist ein für Kinder- und Jugendliteratur wesentliches Erzählmuster, das unterschiedlichste narratologische Dimensionen betrifft. Das Komische bewegt sich im Spannungsfeld von Ironie und Parodie, Sprachwitz und Slapstick und verhandelt Fremdbestimmung ebenso wie Normüberschreitungen. In den literarischen Texten präsentiert sich das Komische in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen: Während beispielsweise in Antiheld*innenromanen Komik die narratologische Architektur bestimmt, ist sie in anderen Werken ein Persönlichkeitsmerkmal, das einen entlastenden Blick auf die Wirklichkeit ermöglicht. In jedem Fall ermöglicht es den Leser*innen aufgrund seiner integrativen Wirkung eine erhöhte Imagination und somit eine intensive Bindung an den Text. Komik spielt somit in Kinder- und Jugendliteratur eine entscheidende Rolle für die Rezeption und damit die Modellierung fachlicher Bildungsprozesse und stellt ein komplexes ästhetisches Phänomen dar, dem sich im Rahmen der Tagung sowohl aus literaturwissenschaftlicher wie aus literaturdidaktischer Perspektive genähert werden soll.

Die Tagung wird mit einem Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Heino Ewers (ehemaliger Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung, Goethe-Universität Frankfurt) eröffnet und mit einer Lesung des Autors Zoran Drvenkar abgeschlossen.
Im Anschluss an die Tagung findet eine Publikation der Beiträge statt.

(Quelle: kinderundjugendmedien.de)


Tagung "Urban! Städtische Kulturen in Kinder- und Jugendmedien"

Achtung: Die Jahrestagung wurde abgesagt!!!!

Weitere Infomationen finden Sie hier.

 

33. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Termin: 11. bis 13. Juni 2020
Ort: Gustav-Stresemann-Institut Bonn (GSI), Langer Grabenweg 68, D-53175 Bonn

Die städtische Lebenswelt bildet in Geschichten für Kinder und Jugendliche heute eine selbstverständliche Kulisse. Als literarischer oder filmischer Handlungsraum hat sich die Stadt, vor allem die Großstadt, sowohl als Erscheinungsform als auch in der Deutung in Kinder- und Jugendmedien innerhalb von etwa 150 Jahren grundlegend gewandelt. Von einem rasant wachsenden, hektischen, lauten und verschmutzten Asphaltdschungel als Kontrastfolie zum vermeintlich heilen Landleben entwickelte sie sich, etwa in den klassischen Romanen der Weimarer Republik, zu einem von kindlichen Akteuren eroberten Eigenraum, zu einem sozialkritisch betrachteten Abenteuerspielplatz kultureller Diversität und zu einer konstruierten, modernen und innerhalb der Stadtgrenzen von (kulturellen) Gegensätzen bestimmten Lebenswelt, in der die heranwachsenden Protagonist*innen sich zurechtfinden müssen, die ihnen gesetzten Grenzen überschreiten und die von besorgten Erwachsenen vorgegebenen Deutungen unterlaufen. Ein nie da gewesenes Maß an Lern-, Konsum- und Freizeitmöglichkeiten wird von einhegenden Sicherheitsdispositiven begleitet, die kaum Raum lassen zum freien Spiel und zum Entdecken anderer Lebenswelten. Wenn es gerade nicht um eine utopische Rückkehr zur Natur geht, stellt sich die Frage, wofür das Urbane in Kinder- und Jugendmedien heute steht und wozu es einlädt.

 

Dr. Susanne Blumesberger hält am 12. Juni, 14:45 Uhr, einen Vortrag  "„Sommerfrische“ und Ferienlager als Gegenentwurf zum urbanen Leben in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur" auf der Tagung.

 

Programm

Anmeldungen zur Tagung bis zum 08.04.2020

 

(Quelle: Aussendung )


Conference "Controversial Dimensions of Children's Literature"

International conference organized by the CENTRE FOR RESEARCH ON CHILDREN’S AND YOUNG ADULT LITERATURE

date: 19-20 March, 2020
venue: University of Wrocław

Literature for children offers an ongoing challenge for creators, publishers, readers (of whatever age), educators, and researchers. Its functioning is inseparably connected with the historically changing system of social expectations towards children and childhood. The instability of these postulates and concepts remains a source of numerous controversies. It is these polemics and inconsistencies that we wish to make the subject of our conference.

This conference aims to encourage joint identification and analysis of controversial decisions, practices, and attitudes concerning the cultural, social, and political significance of children’s literature, its place in the public, publishing, and academic spaces, as well as its involvement in the exploration of and dealing with contemporary problems. With what challenges of the modern world does it confront children and adults?

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung, CfP)

Tagung " Dicke Luft"

In welchem Klima wollen wir leben?
32. Spurensuche zur Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 28. Februar bis 1. März 2020
Ort: Katholische Akademie - Die Wolfsburg, Falkenweg 6, D-45478 Mühlheim an der Ruhr

Das Klima wird rauher! Dies ist unbestritten und gilt leider sowohl für das Weltklima auf unserem Planeten als auch für den zwischenmenschlichen Umgang - eine Entwicklung, die Kinder und Jugendliche nicht gerne sehen und gegen die sie aufbegehren, wie z.B. bei Fridays for Future. Doch auch Schreibende lassen diese Trends nicht kalt, sie gehen in ihren literarischen Werken aktiv dagegen an, plädieren ohne erhobenen Zeigefinger für mehr Menschlichkeit und Umweltschutz. Literatur kann das auf inspirierende Weise tun!

Vorträge, Gespräche, Workshops und Buchvorstellungen helfen dabei, den „frischen Wind“ in der Kinder- und Jugendliteratur wehen zu lassen, multimedial durchgepustet zu werden und in der Literarischen Nacht das Gesicht in den Sturm live vorgetragener neuer Texte zu halten. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm
Anmeldung

(Quelle: Aussendung Flyer)


Tagung "Fußball in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur"

14. Irseer Sporthistorische Konferenz

Termin: 31. Januar bis 02. Februar
Ort: Schwabenakademie Irsee, Klosterring 4, D-87660 Irsee

Das Fußballspiel hat sich seit der Zeit der Weimarer Republik zu einem Unterhaltungs- und Freizeitsektor entwickelt, der Menschen jedweder beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellen Herkunft fasziniert. Das Spiel mit dem runden Leder wird in den Künsten und Medien breit rezipiert, auch in der Kinder- und Jugendliteratur.

 

Die Tagung beabsichtigt eine Standortbestimmung. Sie richtet das Hauptaugenmerk auf den Kinder- und Jugendbuchmarkt seit der Weimarer Republik, mit Schwerpunktsetzung auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Genres übergreifend geht sie der Frage nach, wie die deutsche Kinder- und Jugendliteratur die Kulturgeschichte des Fußballsports reflektiert und verarbeitet. Wissenschaftliche Vorträge, Lesungen, Diskussionen und andere Formen der Präsentation kommen in Betracht. 

Veranstalter: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur; Schwabenakademie Irsee; in Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm

Anmeldung

(Quelle: Homepage Schwabenakademie Irsee; akademie-kjl)


Tagung "Andere Arbeit"

Termin: 22. bis 24. Jänner 2020
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

In der ersten Tagung zum neuen Forschungsschwerpunkt des IFK wird gemeinsam mit WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und KünstlerInnen die Risiken und Chancen, die sich durch die technologischen, ökonomischen und sozialen Umbrüche ergeben diskutiert. Für eine Kunstuniversität ist dabei besonders interessant, welche Schnittflächen zwischen den neuen Formen der Arbeit und der
künstlerischen Praxis entstehen.

Am Freitag, den 24. Jänner (14:30 Uhr), wird Dr. Susanne Blumesberger mit dem Vortrag "Die Thematisierung von Arbeit in der Kinder- und Jugendliteratur. Einige Beispiele" vertreten sein.

Programm
Abstracts

(Quelle: Aussendung)


20 Jahre ÖG-KJLF

Die ÖG-KJLF wird heuer 20 Jahre alt.

Wir werden dies am 29. November 2019 mit einer Veranstaltung zum Thema „Aktuelle und zukünftige Trends in der internationalen KJL“ feiern.

Termin: 29. November 2019, 15:00 Uhr
Ort: Skylounge, Oskar Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Vorläufiges Programm


Drittes #YouthMediaLife-Praxisgespräch: "Lesen lehren in digitalen Zeiten"

Gerhard Falschlehner

Termin: Mittwoch, 15. 01. 2020 – 18:00
Ort: Hörsaal 1, Universität Wien - Hauptgebäude

Seit über einem Jahr beschäftigt sich die interdisziplinäre Forschungsplattform #YouthMediaLife mit wissenschaftlichen Fragen der jugendlichen Medienwelten im Spannungsfeld von Analogem und Digitalem. Um Überlegungen mit Eindrücken aus der Praxis zu bereichern, veranstaltet  #YouthMediaLife eine Vortragsreihe, in der PraktikerInnen aus dem Feld der Medienarbeit mit Jugendlichen Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewähren.

#YouthMediaLife möchte Sie ganz herzlich zum dritten Termin Praxisgespräche einladen:

Lesen lehren in digitalen Zeiten
Zu Gast: Gerhard Falschlehner (Pädagogische Hochschule Niederösterreich, ehemals Österr. Buchklub der Jugend)

Die digitalen Medien haben „Lesen“ als Informations- und Rezeptionskompetenz nachhaltig verändert: vom Schriftverständnis auf Papier zu einem erweiterten Literacybegriff, der das Rezipieren multimodaler und multimedialer Zeichensysteme einfordert. Lesen in digitalen Welten verlangt andere Fähigkeiten und Techniken als traditionelles Lesen von Schrift auf Papier. Das erfordert auch eine radikale Neuausrichtung des Leseunterrichts in der Schule.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen und Vernetzung.

Es wird um Anmeldung unter youthmedialife@univie.ac.at gebeten.

(Quelle: Aussendung)


Tagung "Von Samsen, Detektiven und Banden in Folge Kinder- und jugendliterarische (Buch-)Serien im Deutschunterricht"

Termin: 7. bis 8. Jänner 2020
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Universitätsallee 1, D-85072 Eichstätt

Serielles Erzählen hat Konjunktur – und zwar nicht allein im aktuellen Serienboom der audiovisuellen Medien. Auch Buchserien spielen im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach wie vor eine wichtige Rolle.Serialität als narratives Phänomen und Orientierungsmuster hinsichtlich literarischen und medialen Lernens und der Leseförderung (vgl. Bertschi-Kaufmann 2018) wahrzunehmen, begründet den Weg zu einer Serialitätsdidaktik für den Deutschunterricht (vgl. Anders/ Staiger 2016; Staiger 2018). Das an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt implementierte Format KJL meets KU. Eichstätter Forum Kinder- und Jugendliteratur (mit Paul Maar 2018 und Margit Auer 2019) möchte an diese Perspektive anschließen und die didaktischen Potenziale von kinder- und jugendliterarischen Serien vertiefen.

Eine Anmeldungen ist bis zum 06.12.2019 möglich.

Programm
Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie hier.

(Quelle: Aussendung)


Symposium "Von literarischen Außenseitern, dem Vampir auf der Leinwand und dem Tod im Comicbuch"

Narratoästhetik und Didaktik transmedialer Motive in Kinder- & Jugendmedien

Termin: 12. bis 14. Dezember 2019
Ort: Glaspavillon auf dem Campus Essen, Universität Duisburg-Essen

Wenn sich in E.T.A. Hoffmanns Das fremde Kind der Hauslehrer Magister Tinte vor den Augen der Kinder "in eine große scheußliche Fliege" verwandelt, offenbart er sich sowohl den Figuren als auch dem Lesenden gegenüber als "der Gnome Pepser", der in der Heimat des titelgebenden fremden Kindes die Herrschaft zu übernehmen versucht. Dieses Motiv der Verwandlung beeinflusst jedoch nicht nur die narrative Ebene des Textes, sondern auch seine generische Zugehörigkeit zur literarischen Fantastik. Das skizzierte Verwandlungsmotiv beschränkt sich nicht allein auf Das fremde Kind oder gar Hoffmanns Œuvre, auch wenn in diesem wiederholt auf Handlungs- und Figurenebene Verwandlungen inszeniert werden: Sei es der Neffe Droßelmeiers in Nussknacker und Mausekönig, sei es der Archivarius Lindhorst in Der Goldene Topf oder auch der Wetterglashändler Coppola aus Der Sandmann. Das Motiv und seine Bedeutung lässt sich für den Bereich der Kinder- und Jugendmedien generell festmachen: In Harry Potter ist es bspw. der Vielsafttrank, der es den Figuren erlaubt, in andere Rollen zu schlüpfen. In der Herr Bello-Trilogie von Paul Maar changiert der Protagonist beständig zwischen seiner tierischen und menschlichen Gestalt, bis er schließlich als sprechender Hund endet und sich damit als intertextuell verwandelter Hund im Sinne des von Cervantes erschaffenen und von Hoffmann weitergeschriebenen Hundes Berganza offenbart. Joss Whedons Fernsehserie Buffy – The Vampire Slayer ist durchzogen von zahlreichen (fantastischen) Verwandlungen, die immer wieder als Metaphern für die mit der Adoleszenz und dem Erwachsenwerden verbundenen Komplikationen dienen.
Diese Liste, die sich beliebig fortsetzen lässt, zeigt exemplarisch, wie zentral literarische Motive als "kleinste semantische Einheit[en]" (Christine Lubkoll) für narrative Texte in Kinder- und Jugendmedien sind. Doch auch darüber hinaus lässt sich die Bedeutung von Motiven nachzeichnen: So bestimmen Matthis Kepser und Ulf Abraham Motive als "Elementarerfahrungen" , die wir "zum Verständnis unserer Kultur und unserer Existenz darin benötigen".
Trotz dieser Prominenz, welche das Motiv damit sowohl in der Kinder- und Jugendmedienwissenschaft als auch in der Literaturdidaktik besitzt, fehlt bis dato ein motivanalytisches Modell, das zum einen für die literaturwissenschaftliche Analysepraxis tragfähig, zum anderen für den Schulunterricht bzw. die didaktische Auseinandersetzung geeignet ist. Dieses Desiderat adressiert das mehrjährige Forschungsprojekt Zur Genealogie einer transmedialen Motivik der Kinder- und Jugendmedien an der Universität Bremen, in welchem ein Symposium vom 12.-14.12.2019 den Höhepunkt darstellen soll: Ziel dessen ist Eruierung und Diskussion eines tragfähigen Motivbegriffs, die Erprobung des im Projekt entwickelten Analysemodells an zentralen Motiven und Motivkonstellationen sowie die Didaktisierung von Begriff und Modell für den Unterricht.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm

(Quelle: Homepage der Veranstalter)


Tagung "Astrid Lindgren und der Zweite Weltkrieg"

Internationale & Interdisziplinäre Tagung 

Termin: 22. bis 23. November 2019
Ort: Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83, D-80799 München

Astrid Lindgren ist eine Klassikerin der Kinder- und Jugendliteratur, die viele unvergessene literarische Figuren geschaffen hat. Weniger bekannt ist der Umstand, dass beispielsweise ihre Figur Pippi während des Zweiten Weltkrieges entstanden ist. In ihren „Kriegstagebüchern“, die 2015 veröffentlicht worden sind, gibt sie darüber Auskunft. Ebenfalls ist ihren Tagebüchern zu entnehmen, wie sie die weltpolitische Lage einschätzt, welche Sorgen und Nöte auch im Privaten sie plagen sowie welche literarischen Ambitionen sie verfolgt.

Um Anmeldung wird bis spätestens 01.10.2019 gebeten.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Programm

Veranstalterinnen: Anja Ballis (München), Bettina Kümmerling-Meibauer (Tübingen), Marlene Zöhrer (München)

(Quelle: Aussendung Veranstalterinnen)


Tagung "Michael Ende zum 90. Geburtstag"

ZUR AKTUALITÄT EINES KLASSIKERS DER WELTLITERATUR
7. FACHFORUM DER DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR KINDER- UND JUGENDLITERATUR IN KOOPERATION MIT DEM VERLAGSHAUS THIENEMANN-ESSLINGER

Termin: 14. November 2019
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, D-97332 Volkach

Michael Endes 90. Geburtstag hat dazu geführt, das Jahr 2019 zum Michael Ende-Jahr zu erklären. Dies soll Anlass eines Austauschs und einer Begegnungsplattform für Lehrerinnen und Lehrer, Literaturvermittlerinnen und -vermittler, Studierende und Freunde der Kinder- und Jugendliteratur zu den Werken Michael Endes sein, die von jungen wie älteren Leserinnen und Lesern immer noch geschätzt werden. Darüber hinaus gilt es, insbesondere Endes Romane als Schullektüre zu reaktivieren, nicht zuletzt, um die Schülerinnen und Schüler für die oft versteckten politischen Inhalte von Fantasy-Romanen zu sensibilisieren.

Programm

Weitere Informationen finden Sie hier.

Anmeldungen sind bis zum 7. November unter Angabe von Name, Anschrift und E-Mail-Adresse möglich.

(Quelle: Homepage)


Literaturtag 2019

"Übergänge. Wege in und zur Kinder- und Jugendliteratur"

Termin: 12. November 2019
Ort: KPH Edith Stein, Stiftshof 1, Stams, Hörsaal 106

Programm
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung Organisatoren)


Tagung "Jugend bewegt Literatur. Lisa Tetzner, Kurt Kläber und die Literatur der Jugendbewegung"

Auftakttagung zur Lisa Tetzner und Kurt Kläber Gesellschaft
Zum 125. Geburtstag von Lisa Tetzner

Termin: 8. bis 10 November 2019
Ort: Burg Ludwigstein, D-37214 Witzenhausen

Die Tagung ist als Auftaktveranstaltung zur Arbeit einer wissenschaftlich-literarischen Gesellschaft gedacht, die das Werk der Autorinnen und Autoren sowie die mit ihm verwandte Literatur und zeithistorische kulturelle und politische Bezüge erforschen und vermitteln möchte.

Die Tagung wird an die künstlerischen Anfänge des Schriftstellerehepaars erinnern, dessen Bedeutung für die Geschichte der deutschsprachigen Literatur, insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur, nicht überschätzt werden kann.

Anmeldungen zur Tagung sind bis zum 1. September 2019 möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

(Quelle: HU Berlin, kinderundjugendmedien.de)


Rückblick Junge Uni Waldviertel-Vysočina in Raabs

Vom 4. bis 9. August 2019 fand am Campus Raabs für wissbegierige Jungstudentinnen und Jungstudenten im Alter von 11 bis 14 Jahren aus Österreich und Tschechien bereits die 11. „Junge Uni Waldviertel-Vysočina“ statt. Diese besondere Veranstaltung, die 2009 anlässlich der ersten grenzübergreifenden NÖ Landesausstellung ins Leben gerufen wurde, ist mittlerweile zu einem „Fixstern“ geworden. 

Die Junge Uni Waldviertel ist in Kooperation mit der IMC FH Krems und nach dem Vorbild der Jungen Uni der FH Krems entwickelt worden. 

Mit der Jungen Uni wird Jungstudierenden eine Woche lang die Möglichkeit gegeben, in die spannende Welt der Wissenschaft und Forschung einzutauchen, Vorlesungen und Workshops zu besuchen und einmal richtige „Hochschulluft zu schnuppern“.

Susanne Blumesberger war am 9. August von 9:00 bis 9:50 Uhr mit dem Vortrag "Bunte Bilder im Kinderbuch gestern und heute. Wie sich Illustrationen im Laufe der Zeit verändert haben" vertreten.

Lesen Sie mehr dazu im Bericht von Susanne Blumesberger .

Weitere Informationen zur Jungen Uni finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Junge Uni)


Rückblick FELIX SALTEN Tagung

Claudia Maria Pecher

Jana Mikota

Podiumsdiskussion

Rückblick auf die Tagung "Felix Salten (1869-1945): Vater von Bambi und seinen Kindern"
6. Fachforum der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 19. Juli 2019
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, D-97332 Volkach

Ein Bericht von Susanne Blumesberger

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Pressemitteilung bzw. Rückblick der Dt. Akademie f. KJL 


Tagung: Menschenlehrlinge: Kinderliteratur im Werk von Peter Hacks

12. wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft zum Thema "Peter Hacks und die Kinderliteratur"

Termin: 02.November 2019
Ort: Berliner Magnus-Haus, Am Kupfergraben 7,  D-10117 Berlin

Zweifellos gruppiert das Œuvre des Dichters Hacks sich um seinen dramatischen Kern. Dennoch hat Hacks als Dichter für Kinder – und dort vornehmlich als Epiker, nächsthin als Verfasser von Dramen und Gedichten – eine starke und lange Wirkung entfaltet. Die Tagung soll die historische Relevanz, den ideellen Gehalt und die poetischen Eigenschaften dieser Werke anschaulich machen und auf den Begriff bringen: derer, die sich in der Werkausgabe letzter Hand (Berlin 2003) in den Bänden 10–12 finden, wie auch der frühen Produktion, die die Ausgabe "Der junge Hacks" (Berlin 2019) sammelt, und gewiss auch abseits erschienener Texte. 
Das Thema ist übergreifender Natur, weshalb nicht bloß literaturwissenschaftliche Forschung von Interesse ist, sondern auch Beiträge aus den Bereichen der Erziehungswissenschaft, Gender Studies, Bildenden Kunst u.a. gefragt sind.

Die Referate der Tagung werden im Aurora Verlag veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: CfP, H-Germanistik)


Tagung "Faszination Zauberwelt"

Neue Perspektiven auf die Fantastik in Kinder- und Jugendmedien

Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Termin: 25. bis 27. Oktober 2019
Ort: Schünemanns Mühle – Gästehaus der Bundesakademie, Rosenwall 17, D-38300 Wolfenbüttel

Fantastisches und Unmögliches begeistert Junge und Ältere gleichermaßen. Der Blick hinter den eigenen Horizont gibt Träumen und Wünschen Raum, und oft begegnen wir gerade in der vermeintlichen Fremde dem Eigenen in wunder - barer Gestalt. Entgegen der großen Faszination, der sich fantastisches Erzählen bei Lesenden jeden Alters erfreut, spielen solche Werke in Kindergarten, Schule und Hochschule in der Regel eine untergeordnete Rolle. Die Tagung rückt daher Fantastik in Kinder- und Jugendmedien wieder in den Fokus. Vorträge, Lesungen und Workshops machen aktuelle Entwicklungen sichtbar, stellen zeitgemäße Zugänge vor und bieten Raum für Diskussionen. Sie richtet sich an alle, die sich mit Kinder- und Jugendliteratur befassen.

Anmeldung bis zum 25. September 2019
Flyer
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Flyer, Homepage GEW)


Tagung "Tonke Dragts"

"Ich bin eine Märchenerzählerin. So wurde ich geboren."
Tonke Dragts Jugendromane - übersehene Klassiker?

Termin: 30. September bis 2. Oktober 2019
Ort: Universität Siegen, Herrengarten, AH-B 002, D-57072 Siegen


Tonke Dragt ist seit über 50 Jahren eine der beliebtesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Niederlande. In Deutschland haben sich ihre beiden bekanntesten Werke, Der Brief für den König und Das Geheimnis des siebten Weges zu populären Longsellern entwickelt. Zu diesen und einigen anderen Werken liegen vielfältige mediale Adaptionen – vom Film über Hörbücher bis zum Computerlernspiel – vor. Aktuell plant Netflix eine Serie Der Brief für den König. Als Schullektüre sind Dragts Romane präsent.
Von besonderem Interesse für die KJL-Forschung sind neben literaturwissenschaftlichen Fragestellungen auch ihre Illustrationen und Collagen zu fremden und eigenen Werken.

Flyer zur Tagung
Weitere Informationen finden Sie hier.

Anmeldung zur Tagung unter Tonke-Dragt-in-Siegen@gmx.de.

Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Helma Lierop-Debrauwer (Universität Tilburg, NL), Dr. Jana Mikota und Erik Dietrich (Universität Siegen).

(Quelle: CfP, Aussendung)


Tagung "Lesen leicht gemacht"

Einfachheit in der Kinder- und Jugendliteratur
Jahrestagung des SIKJM

Termin: 25. September 2019
Ort: Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, CH-8004 Zürich

Einfachheit ist ein wichtiges Prinzip der Kinder- und Jugendliteratur. Beim Schreiben berücksichtigen AutorInnen die Bedürfnisse ihrer jungen LeserInnen – ihren Wissensschatz, ihre Erfahrungen und ihre kognitiv-psychischen Voraussetzungen. Bücher für Kinder und Jugendliche sind trotzdem nicht plump. Sie betreiben einen gekonnten Spagat zwischen Reduziertheit und Komplexität. Die SIKJM-Jahrestagung erkundet dieses höchst aktuelle Thema. Sie sucht nach Spuren von Einfachheit in Texten und Bilderbüchern ab dem ersten Lesealter bis in die Sekundarstufe. Wie lässt sie sich festmachen? Fördern Leichtlesetexte das Lesen? Was bietet der Markt zu diesem Thema an? Diese und andere Fragen leiten die Tagungsbeiträge aus Wissenschaft und Praxis.

Programm
Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 26. August 2019 möglich.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 (Quelle: Aussendung SIKJM, Homepage)


Rückblick auf die 32. Jahrestagung der GKJF

Thema: Kulturelles Gedächtnis reloaded? (Re-)Inszenierungen von Erinnerung in Kinder- und Jugendmedien 

Termin: 30. Mai bis 1. Juni 2019
Tagungsort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, D-53639 Königswinter

Ein Bericht von Susanne Blumesberger


Märchentage 2019

Thema: „Wetter im Märchen“

Termin: 18. bis 20. September 2019
Ort: Gästehaus der Abtei Münsterschwarzach, Schweinfurter Straße 40, D-97359 Münsterschwarzach

Wetter ist allgegenwärtig. Es umgibt und betrifft uns, es ist Teil der Lebens- und Erzählwelten. Das Wetter hat uns die Stimmung verhagelt, die Sonne sticht, es tost der Wind. Die Schneeflocken tanzen und leise rieselt der Schnee. Die vielfältigen sprachlichen Wetteräußerungen, die in Liedern, Gedichten und Redewendungen Eingang und ihren Ausdruck gefunden haben, machen vor den Märchen nicht halt. Wetter wird in Märchen thematisiert, wenn auch auf märchenhaftere Weise als etwa im alltäglichen Erzählen. Hänsel und Gretel reden sich mit einem Wetterphänomen heraus (Der Wind, der Wind, das himmlische Kind), die Sonne sticht nicht nur, sondern ist auch eine Kinderfresserin (Die sieben Raben). Jahreszeiten und die mit ihnen verbundenen Wettererwartungen werden personalisiert (Väterchen Frost). Vermutet man die Wettermacherinnen auf den ersten Blick in der Sage, wie etwa die Wetterhexen, so findet man eben doch auch die eine oder andere im Märchen (Frau Holle, die Schneekönigin). Wetter treibt auch die Handlung voran: Das (Un-)Wetter führt die Prinzessin auf der Erbse vor die Tür des Schlosses, die Kälte den Bären zu Schneeweißchen und Rosenroth. Wetterphänomene können sogar namensgebend werden wie bei Schneewittchen. Und ganz wunderbar und märchenhaft wird es, wenn das brave Mädchen die Erdbeeren im Schnee findet (Die drei Männlein im Walde).
Neben den wunderbaren Ereignissen und Erfahrungen werden in Erzählungen auch die schrecklichen zur Sprache gebracht. Gerade in Zeiten des Klimawandels und unter dem Eindruck starker Wetterereignisse ist das Thema ‚Wetter‘ sehr aktuell und prägt auch das heutige Erzählen. In zwölf Vorträgen und zwei Workshops folgen wir den Spuren des Wetters in Märchen und weiteren Volkserzählungen, stellen aber auch die Frage nach gegenwärtigen und aktualisierten Erzählformen. Wetter als lebensweltliche Erfahrung und als lebensweltliches Wissen wird mit den Erzählungen zusammengedacht und -gebracht.

Anmeldungen sind bis zum 1. September 2019 an die Geschäftsstelle der Stiftung erbeten, gern auch per E-Mail an: maerchentage2019@maerchen-stiftung.de

Flyer
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Märchentage 2019)


2. Forschungsfrühstück der ÖG-KJLF

Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung lädt herzlich zum 2. Forschungsfrühstück an der Universität Wien ein.

Wann: 3. Juli 2019, 9:00 bis 12:00 Uhr

Wo: Seminarraum des Instituts für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein (Universität Wien, Hauptgebäude, Hochparterre, Universitätsring 1, 1010 Wien)

Programm


Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches am 5.4.2019

Ein Bericht von Susanne Blumesberger

Bereits zum 13. Mal hat heuer im Bilderbuchmuseum in der Burg Wissem das jährliche Treffen von AntiquarInnen, SammlerInnen und ForscherInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, der sog. D-A-CH-Region, stattgefunden, um neue Vorhaben und Forschungsergebnisse zu präsentieren und miteinander zu diskutieren.

Von Carola Pohlmann, Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, moderiert, stellten alle TeilnehmerInnen sich und ihre Projekte vor. Schwerpunkte waren unter anderem die Themen Digital Humanities und die Erhöhung der Sichtbarkeit der Forschung, mit einem Schwerpunkt auf der Steigerung der Bekanntheit von historischen Werken und anderen (sonst nur schwer zugänglichen) Quellen. Zugleich wurde aber auch beklagt, dass die historische Kinder- und Jugendliteraturforschung an den deutschen und österreichischen Universitäten zu wenig präsent ist. Bisherige Forschungen zu diesem Thema werden von Studierenden, auch durch die angespannte Betreuungssituation und die hohe Studierendenzahl, kaum wahrgenommen.

Die Erforschung der kinder- und Jugendliteratur aus der früheren DDR stand ebenfalls im Fokus, mehrere Projekte und Ausstellungen beschäftigen sich derzeit damit. Auch die projektbasierte Aufarbeitung der während der NS-Zeit erschienen KJL wurde in Beiträgen aus Deutschland und Österreich erwähnt.

Wichtig für die Forschung, so wurde hervorgehoben, seien zudem Kataloge mit Kommentaren und Sekundärliteratur. Auch SammlerInnen sind auf reich ausgestattete Kataloge von Antiquaren angewiesen. Institutionen, wie das Bilderbuchmuseum in Troisdorf, tragen ebenfalls zum Interesse an historischer Kinderliteratur bei. Berichtet wurde auch über den Aufbau diverser Datenbanken und die Aufarbeitung von Nachlässen. Publikationen wurden ebenfalls vorgestellt, unter anderem der „Atlas der Schweizer Kinderliteratur“ und die 50. Ausgabe der Zeitschrift „libri liberorum“ mit dem geradezu ideal zur obigen Schwerpunktsetzung passenden Thema „Kinderliteratur in Wien um 1800“.

Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einige Präsentationen. Jutta Reusch von der Internationalen Jugendbibliothek stellte die Levy Müller Sammlung vor; Karin Vach, Pädagogische Hochschule Heidelberg, sprach über Bilderbuchrezeption und emotionale Entwicklung; Sebastian Schmideler, Universität Leipzig, über Johann Michael Voltz, einen vergessenen Grafiker und Kinderbuchillustrator und Susanne Blumesberger, ÖG-KJLF,  zum Thema „Barbara Netuschil und ihre Belehrungen der weiblichen Jugend. Eine fast vergessene Quelle“.

Im Anschluss an die sehr spannende und netzwerkfördernde Veranstaltung konnte noch das Bilderbuchmuseum besichtigt werden, das unter anderem auch das Janosch-Zentrum beherbergt.


Tagung: 32. Jahrestagung der GKJF

Thema: Kulturelles Gedächtnis reloaded? (Re-)Inszenierungen von Erinnerung in Kinder- und Jugendmedien 

Termin: 30. Mai bis 1. Juni 2019
Tagungsort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, D-53639 Königswinter

„Verinnerlichte Vergangenheit findet ihre Form in der Erzählung“. (Jan Assmann)

Der Blick in die Vergangenheit erfreut sich nicht nur auf dem Buchmarkt einer bemerkenswerten Popularität, sondern ist in allen Medien stark präsent: Das Spektrum reicht von so unterschiedlichen Formaten wie den (umstrittenen) Geschichtsdokumentation Guido Knopps über Fernsehserien wie Babylon Berlin, über historische Romane wie Hertha Müllers Atemschaukel oder Daniel Kehlmanns Tyll bis hin zu Computerspielen wie Through the Darkest Time. Die gesellschaftliche Bedeutung der – im Unterschied zum Gedächtnis – eher präsentischen Erinnerung zeigt sich zudem symbolisch in der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an die Erinnerungsforscher Aleida und Jan Assmann. Dabei belegt schon das Eingangszitat Assmanns die Untrennbarkeit von Narration und Erinnerung für das kulturelle Gedächtnis, wobei auch in der medialen Re-Inszenierung von Geschichte in Geschichten der klassische Aristotelische Widerspruch von ‚objektiver‘ Geschichtswissenschaft und Dichtung zwischen den Polen Referenzialität und einem neuen Interesse am vermeintlich Authentischen sowie der Fiktionalisierung von Fakten zum Tragen kommt.

Dieser Widerspruch gilt auch bzw. in besonderem Maße für die geschichtserzählenden Kinder- und Jugendmedien in ihrem spezifischen Spannungsfeld von ästhetischer und (latenter) historischer (pädagogischer oder ideologischer) Horizontbildung und -erweiterung, die stetig neu kontextualisiert, revidiert und aktualisiert werden, aber auch und in weiteren Dimensionen für das (auto-)biographische Erzählen. Daher setzt es sich die 32. Tagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) zum Ziel, diesen Veränderungen der ästhetischen Verfahren und der Erinnerungsgegenstände nachzuspüren. Dabei sollen neben den epischen kinder- und jugendliterarischen Traditionsmedien – erzählende Literatur, historische und zeitgeschichtliche Romane, (autofiktionale) Biographien – sowie Drama und Lyrik auch Bilderbücher, Comics, Filme und Serien oder Computerspiele in den Blick genommen werden.

Programm

Anmeldung zur Tagung bis spätestens 08. April 2019.

in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Jugendbuchforschung, der Universität zu Köln, ALEKI – Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung, und der Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen, Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien

(Quelle: Aussendung GKJF)


Jahrestagung der Deutschen Akademie für KJL

30 JAHRE NACH DER "WENDE" - KINDER- UND JUGENDLITERATUR IM BILDUNGSKONTEXT ZWISCHEN ÄSTHETISCHER WELT, ERINNERUNGSKULTUR UND GESCHICHTSBEWUSSTSEIN

Termin: 23. und 24. Mai 2019
Ort: Schleifenhaus, Schelfengasse 1, D-97332 Volkach

2019 jährt sich der Fall der Mauer zum dreißigsten Mal. Dies soll nicht nur Anlass sein, über Darstellungen der sogenannten „Wende“ in kinder- und jugendliterarischen Texten oder Schulbüchern der letzten dreißig Jahre nachzudenken, sondern auch zu einem differenzierten Umgang mit dem einmaligen literarisch-künstlerischen Erbe aus dem Osten in Gesamtdeutschland einladen. 

Pressemitteilung
Programm

Anmeldungen sind bis 20. Mai postalisch oder per E-Mail zu richten an: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V., Schelfengasse 1, 97332 Volkach, E-Mail: josef.roessner@akademie-kjl.de

In Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

(Quelle: Pressemitteilung, Homepage Dt. Akademie KJL)


Tagung "Das narrative Bilderbuch"

Türöffner zu literarästhetischer Bildung, Erzähl- und Buchkultur
3. Landauer Bilderbuch-Tagung des Instituts für Germanistik der Universität Koblenz-Landau

Termin: 23. und 24. Mai 2019
Ort: Universität Koblenz-Landau, Campus Landau (Konferenzsaal)

Anmeldung bis Ende April 2019 per E-Mail an bei: heintz@uni-landau.de 

Programm

Weitere Informationen finden Sie hier.


Rückblick auf die ÖG-KJLF Herbsttagung 2018

Rückblick auf die Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

„Heimat in der Kinder- und Jugendliteratur. Vom Alpl ins WWW“ / Home in Children's and Young Adult Literature. From the Alpl to the WWW

Ein Bericht von Susanne Blumesberger


Rückblick auf das Forschungsfrühstück am 03. Oktober 2018

Rückblick auf das Forschungsfrühstück von Susanne Reichl

Thema: "Kinder- und Jugendliteraturforschung"

Termin: 03. Oktober 2018, 9:00 bis 12:00 Uhr

Ort: Institut für Anglistik, Unterrichtsraum im Erdgeschoss (Uni Campus AAKH,

Hof 8.3 // 1090, Spitalgasse 2-4)

Rückblick

review

Thesis Proposal Claudia Sackl

Abstract Matija Tunjic


Symposium: politisch positioniert!

Symposium: politisch positioniert!
Engagement und Zeitbezug in aktueller Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 23. März 2019, von 10.30 bis 13.30 Uhr
Ort: Congress Center der Messe Leipzig, Saal 4

Aktuell wenden sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren verstärkt politischen Themen zu, sie melden sich literarisch zu Wort und kommentieren gesamtgesellschaftliche Problemlagen. Inwieweit gilt diese Entwicklung auch für die Kinder- und Jugendliteratur und was bedeutet es, im Kinderbuch "Position zu beziehen" – auch unter historischer Perspektive?

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur stellt diese brisanten Fragen in den Mittelpunkt des Symposiums "politisch positioniert!" auf der Leipziger Buchmesse.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Caroline Roeder diskutieren die Referentinnen und Referenten, welche (literarischen) Aspekte auf eine engagierte Haltung hinweisen und welche politischen Themen und Erzählformate sich auf dem aktuellen Buchmarkt als besonders wirksam erweisen. Zu Gast sind u.a. die Autorin Manja Präkels und die lllustratorin Birgit Weyhe, die aus produktiv-künstlerischer Perspektive Stellung beziehen. Jugendliche Leserinnen und Leser diskutieren ihre Lektüreeindrücke zu dem Roman Children of Blood and Bone (S. Fischer) von Tomi Adeyemi. Ebenso erörtern Vertreter des Literaturbetriebs, inwieweit Engagement und kritischer Zeitbezug in aktuellen Texten aufzuspüren sind.

Programm

Weitere Informationen finden Sie hier.

         (Quelle: Homepage Arbeitskreis für Jugendliteratur)


Tagung "ALLES FLIESST"

Geschichten vom Wasser in der Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 08. bis 10. März 2019
Ort: Die Wolfsburg - Katholische Akademie, Falkenweg 6, D-45478 Mülheim an der Ruhr

31. Tagung zur Kinder- und Jugendliteratur in der Katholische Akademie DIE WOLFBURG
Spurensuche

Wasser ist das Lebenselixier schlechthin, aber die unendliche Weite des Meeres hat sich vom Sehnsuchtsmotiv zum Bedrohungsszenario gewandelt, seit immer mehr Bilder von ertrinkenden Flüchtlingen die Medien bestimmen. Welche Auswirkungen hat dies auf die Entwicklung des Motivs Wasser in der Kinder- und Jugendliteratur? Weltweite Wasserknappheit und „Watergrabbing“ in der dritten Welt sind Themen, die junge Menschen beschäftigen, ebenso wie der überdimensionale Wasserbedarf in den Industrieländern. Wie geht der Mensch mit seiner kostbarsten Ressource um, was gibt heute Hoffnung und wie kann man davon literarisch erzählen?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

Anmeldung zur Tagung.

(Quelle: Aussendung Veranstalter)


Tagung "DEFA-Kinderfilm"

Von Pionieren und Piraten: Der DEFA-Kinderfilm in seinen kulturhistorischen, filmästhetischen und ideologischen Dimensionen
Interdisziplinäre Tagung

Termin: 6. bis 8. Februar 2019
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften

Der Kinderfilm spielte in der DDR eine bedeutende Rolle, was auch daran ersichtlich ist, dass im Zeitraum von 1949 bis 1991 von der DEFA mehr als 180 Filme für Kinder produziert wurden. Diese Kinderfilme sind historische, ästhetische und sozialgeschichtliche Zeugnisse einer bis in die heutige Gesellschaft nachwirkenden Zeit.
Die geplante Tagung möchte diese Forschungslücken schließen und zwar aus fächerübergreifender Perspektive. Dabei soll es einerseits um historisch orientierte Analysen gehen. Andererseits besteht das Ziel der Tagung darin, die dargelegten Potentiale des DDR-Kinderfilms für die aktuelle Diskussion um Filme für Kinder genauer zu befragen: hinsichtlich seiner Ästhetik und seiner Narrative sowie Themen und zugleich auch hinsichtlich seiner Produktions- und Distributionsbedingungen. Wünschenswert sind Beiträge, die sich dem DEFA-Kinderfilm aus film- bzw. medienwissenschaftlicher, literaturwissenschaftlicher, kulturhistorischer, medienpädagogischer und soziologischer Perspektive annähern, um auf diese Weise differenzierte Zugänge zu diesem vielfältigen und noch in vielen Aspekten unerforschten Kinderfilmkorpus zu erlangen.

Programm
Weitere Informationen finden Sie hier.

Organisation: Dr. Steffi Ebert, Dr. Werner Barg (Universität Halle) und Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen)

(Quelle: CfP Aussendung)


Tagung: BildWissen <--> KinderBuch

Tagung: BildWissen <--> KinderBuch
Historische Sachliteratur für Kinder und Jugendliche und ihre digitale Analyse

Termin: 16. bis 18. Jänner 2019
Ort: Villa Tillmanns, Wächterstraße 30, D-04107 Leipzig

Obwohl Illustrationen einen bedeutenden Schwerpunkt in der kulturwissenschaftlichen Forschung bilden, wird ihnen seitens der Digital Humanities nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Stattdessen dominieren vor allem digitale Verfahren zur wissenschaftlichen Edition von Texten und deren Analyse. Ähnlich zurückhaltend ist bisher die Reaktion in den Diskursen der deutschsprachigen wie auch internationalen historischen Kinder- und Jugendliteraturforschung. Eine Verknüpfung von qualitativen, analytisch-interpretatorisch angelegten Verfahren mit digitalen Verfahren findet somit kaum statt. Der Workshop »BildWissen ↔ KinderBuch« setzt an diesem Desiderat an und möchte Vertreter*innen verschiedener Fachdisziplinen zu einem ersten Erfahrungsaustausch zusammenbringen. Exemplarisch stehen retrodigitalisierte Sammlungsbestände der historischen Sachliteratur für Kinder und Jugendliche des 19. Jahrhunderts und ihre grafische Dimension im Fokus.

Darüber hinaus sollen Chancen, Potentiale und Perspektiven einer digitalen Kinder- und Jugendliteraturforschung aufgezeigt und die zunehmende Bedeutung von Fachinformationsdiensten hervorgehoben werden.

Anmeldung zur Tagung bis 14.1.2019: telefonisch unter 0341-9731284 oder via E-Mail an wiebke.helm@uni-leipzig.de.

Flyer

(Quelle: Aussendung vom Veranstalter)


Internationale Konferenz "Kulturelle Diversität in der Kinder- und Jugendliteratur - Übersetzung und Rezeption"

Internationale Konferenz "Kulturelle Diversität in der Kinder- und Jugendliteratur - Übersetzung und Rezeption"

Termin: 10. bis 11. Jänner 2019
Ort: Al. Niepodległości 4, Poznan

Die Kinder- und Jugendliteratur findet in den Literatur- und Kulturwissenschaften und auch in der Übersetzungswissenschaft zunehmend Beachtung. Die von der „Forschungsgruppe zur Übersetzung und Rezeption von Kinder- und Jugendliteratur“ der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań und dem Institut für Slavistik der Universität Kiel veranstaltete Tagung fokussiert transkulturelle Prozesse in der Übersetzung und Rezeption von Kinder- und Jugendliteratur.
So soll untersucht werden, wie sich in der Kinder- und Jugendliteratur die Heranführung an das Fremde vollzieht und Fremdheitserfahrung ‚eingeübt‘ wird. Hier geht es zunächst um die Repräsentation der eigenen und fremden Kultur und deren Konstanz und Wandel. Gerade Übersetzungen legen hier kulturelle Unterschiede offen, die beispielsweise Kindheitsbilder betreffen. Asymmetrien in den jeweiligen kinder- und jugendliterarischen Traditionsbildungen können Barrieren oder Defizite in der Rezeption bewirken, die jeweiligen Traditionslinien können aber auch ineinandergreifen und sich gegenseitig bereichern. So können die im jeweilig anderen Land rezipierten Texte eine Rezeptionslücke schließen, indem sie Bedürfnissen der Leser entgegenkommen, die von der eigenen Literatur nicht befriedigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

(Quelle: CfP, Aussendung)


ÖG-KJLF Herbsttagung 2018

Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

„Heimat in der Kinder- und Jugendliteratur. Vom Alpl ins WWW“ / Home in Children's and Young Adult Literature. From the Alpl to the WWW

Termin: Freitag 23. November ab 14:00 bis Samstag 24. November 2018 ca. 18:00
Tagungsort: PH Steiermark, Aula, Hasnerplatz 12, 8010 Graz

In der Kinder- und Jugendliteratur spielt Heimat eine ambivalente Rolle. So kann dieses „Zuhause“ einerseits Ausgangs- und Zielpunkt für selbstgewählte Abenteuer für eine notwendige Reifung und Ablösung darstellen, andererseits der Ort sein, dem kindliche und jugendliche Protagonist_innen entfliehen müssen, um ein neues „Zuhause“ zu finden. Heimat in der ursprünglichen Bedeutung als Ort, Gegend, Land, wo man sich heimisch fühlt bzw. woher man stammt, entspricht dem englischen Begriff „home“. Aber durch rassistische und nationalistische Diskurse ist der Begriff „Heimat“ im deutschsprachigen Raum bis heute trotz neuerer Deutungsversuche ideologisch besetzt.
Gerade die ideologische Aufladung des Begriffs „Heimat“ kann auch mit Peter Rosegger, dessen Geburtsjahr sich 2018 zum 175. und dessen Todestag sich zum 100. Mal jährt, und seinen Werken idealtypisch untersucht werden. Kritische Hellsichtigkeit, Ablehnung von Gewalt, mangelnde Abgrenzung vom Antisemitismus, Herabwürdigung durch die Deutschnationalen und posthume Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten stehen nebeneinander und schließen sich nicht aus.

 

Veranstalter: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. (Volkach, D), Institut für Jugendbuchforschung (Frankfurt/M., D), KiJuLit Zentrum für Forschung und Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur an der PH Steiermark (Graz, A) und die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (Wien, A)
Kooperationspartner: Österreichisches Forum Deutschdidaktik

Anmeldungen bis 09. November 2018
per E-Mail an oegkjlf@univie.ac.at
Für Lehrerinnen und Lehrer aus Österreich per E-Mail an sekundar@phst.at unter Angabe der LV-Nr. 6210ST14

Einladungskarte

Invitation

Programm

Folder

Interview mit HS-Prof. Dr. Sabine Fuchs zur Tagung „Heimat in der Kinder- und Jugendliteratur. Vom Alpl ins WWW“


Kunst - Literatur - Musik. "Eine neue Sicht auf das Kindergedicht"

Tagung und Verleihung des Josef Guggenmos-Preises 2018

Termin: 16. bis 17. November 2018

Ort: Schwabenakademie Irsee Klosterring 4, D-87660 Irsee

Für Kinder sind Gedichte und Lieder in Versform die erste Begegnung mit Literatur. Rhythmische Sprache, Gesungenes und Gereimtes machen das Zuhören attraktiv. Mit der Freude an der Sprache wächst die Lust am Denken und Lesen. Unter diesem Leitgedanken steht die Tagung. Schwerpunkte der Tagung sind die Bedeutung von Josef Guggenmos für die Kinderlyrik, die Tücken ihrer Übersetzung und Illustration sowie ihr künstlerischer Anspruch. Poeten stellen neue Gedichte vor, Akteure des deutschen Literaturbetriebs diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum. Die Tagung lädt ein, sich verstärkt mit Gedichten für Kinder und Jugendliche zu beschäftigen.

Veranstalter: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach; Schwabenakademie Irsee

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm 

Anmeldung zur Tagung

 

(Quelle: Homepage Schwabenakademie Irsee)


Forschungsfrühstück der ÖG-KJLF

Einladung zum Forschungsfrühstück 

Kinder- und Jugendliteraturfroschung

Termin: 03. Oktober 2018, 9:00 bis 12:00 Uhr

Ort: Institut für Anglistik, Unterrichtsraum im Erdgeschoß (Uni Campus AAKH,

Hof 8.3 // 1090, Spitalgasse 2-4)

Einladung


36th IBBY International Congress

Athens - UNESCO World Book Capital 2018

Congress Theme: Where the East meet the West
conference venue: Athens, Megaron International Athens Conference Centre (MAICC)
conference date: 30.8 - 01.09.2018 

The East meets West theme offers a forum for delegates from across the globe to reach for ideas, connections, influences and comparisons within and across continental, national, cultural, linguistic and other boundaries. We can achieve this by grouping diverse books together, bringing them into a constructive dialogue with each other, exploring their cultural backgrounds and webs of relations, as well as highlighting the richness of diversity and the value of intercultural exchange, cultural sensitivity, and global awareness.

more informations you get here 
programme

 

(Quelle: Website IBBY International Congress)


Tagung "Pragmatikerwerb und Kinderliteratur"

Termin: 27. und 28. September 
Ort: Universität Leipzig

Der Workshop möchte sich Forschungslücken annehmen und den Zusammenhang von Kinderliteratur und dem Erwerb pragmatischer Phänomene in den Blick nehmen. Dabei sollen folgende (und ähnliche) Fragen im Vordergrund stehen

  • Stellt KL einen spezifischen Input für den weiterführenden – insbesondere pragmatischen – Spracherwerb im Selbstlesealter dar?
  • Woran erkennt man das? Was sind die sprachlichen Eigenschaften, die KL als spezifischen Input für den weiterführenden Spracherwerb kennzeichnen?
  • Kann KL „an sich“ den Erwerb pragmatischer Phänomene unterstützen?
  • Kann das Vorlesen von KL (in der Schule und/oder im Hort und/oder in der Familie) den Erwerb pragmatischer Phänomene unterstützen?
  • Muss die „Vorlesesituation“ bestimmte Eigenschaften haben, damit sie den Erwerb dieser Phänomene unterstützt?

Programm

eine durch die Thyssen-Stiftung geförderte Tagung an der Universität Leipzig.

(Quelle: Aussendung GKJF)


IX. Internationales Forschungskolloquium in Regensburg

Jugendbibeln - Konzepte und Konkretionen

Termin: 19. bis 21. September 2018
Ort: Kunsthalle auf dem Campus der Universität Regensburg (beim Audimax, Empore über Bücher Pustet)

Das IX. Internationale Forschungskolloquium Kinderbibel untersucht erstmalig das Phänomen der „Jugendbibel“:

  • Welchen Stellenwert hat die Jugendbibel in der historischen Kinderbibel-Forschung, welche aktuellen Jugendbibeln gibt es und welchen religionspädagogischen Konzeptionen folgen sie?
  • Welche Einsichten vermittelt die Jugendtheologie-Forschung in Bezug auf die Bibel-Rezeption Jugendlicher?
  • Welche Lernarrangements bei der Arbeit mit Jugendlichen an Bibeln sind förderlich?
  • Wie sieht die Literaturdidaktik Jugendbibeln?

Und aus interreligiöser Sicht:

  • Wie gestalten sich im Vergleich zu christlichen Bildungskontexten Vermittlung und Rezeption der hebräischen Bibel unter jüdischen und des Korans unter muslimischen Jugendlichen?

Die Tagung ermöglicht den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden der Religions- und Literaturdidaktik und Autoren renommierter Jugendbibeln und öffnet sich gleichzeitig dem Gedanken des Wissenschaftstransfers in gesellschaftlich bedeutsame Gruppen.

Weitere Informationen zum Forschungskolloquium finden Sie hier
Flyer

 

(Quelle: kinderbibeln.univie.ac.at)


13. Jahrestagung ComFor

Tagung "Zwischenräume - Geschlecht, Diversität und Identität im Comic"
13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor)

Termin: 17. bis 19. September

Ort: Universität Köln

Der Comic ist über Dekaden hinweg als populärkulturelles Massenphänomen wahrgenommen worden, das (geschlechter-)stereotype Darstellungen manifestiert und damit gesellschaftlich fest- und fortschreibt. Das Medium verfügt über eine gesellschaftspolitische Dimension, die Comic-Schaffende seit jeher dazu veranlasst hat, Zwischenräume kreativ zu nutzen, um (gesellschaftliche) Normen zu hinterfragen und zu unterlaufen.

Im Rahmen der 13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung wird diesem produktiven Potenzial des Mediums nachgegangen und es sollen somit verschiedene Formen der Zwischenräume und -töne im Comic, aber auch in seiner Produktion und Rezeption sichtbar gemacht werden. Im Vordergrund der sowohl international als auch interdisziplinären Tagungsbeiträge wird dabei die Frage stehen, wie Geschlecht, Identität und Diversität in der sequenziellen Kunst dargestellt und verhandelt werden. Indem queer-feministische und intersektionale Perspektiven sowie Ansätze der Disability Studies mit aktuellen Ansätzen der interdisziplinären Comicforschung verbunden werden, soll das diskursive Ineinandergreifen und Zusammenwirken gesellschaftlich konstruierter identitäts- und differenzstiftender Kategorien wie Geschlecht, Sexualität, Alter, Klasse, Nationalität, Dis/Ability, Religion oder Ethnizität in den Fokus der Veranstaltung rücken. Die 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung soll so dazu beitragen, Ausschließungen, Machtstrukturen sowie (hetero-)normative Zuweisungen im Medium Comic aufzuspüren und ihre gesellschaftspolitische sowie mediale Form der (Re-)Produktion einer differenzierten Betrachtung sowie kritischen Analyse zu unterziehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm 

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 31. August möglich.

(Quelle: Website ComFor)


Bericht von der 31. Jahrestagung der GKJF

Ein Bericht von Susanne Blumesberger

Parole(n). politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur und –medien
31. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung in Bad Urach

Bericht


Symposium "Refreshing Waters: Springs, Rivers, and Literary Oases"

Symposium:

45th annual Children’s Literature Association Conference
International Committee Focus Panel Session

Conference Theme: Refreshing Waters: Springs, Rivers, and Literary Oases 

date: 28. - 30. June 2018
place: Sheraton Gunter Hotel, San Antonio, Texas

The International Committee of the Children’s Literature Association is planning a special focus panel on Germany, to be presented at the 45th Children’s Literature Association Conference, held in San Antonio, Texas, and hosted by the Texas State University from June 28 through 30, 2018. The committee invites paper proposals that focus on any aspect of German children’s literature, including fairy tales, picture books, children’s classics, Holocaust literature and contemporary German children’s literature (including diversity and refugee narratives). The Committee is also interested in proposals that relate German children’s literature to the conference theme of "Refreshing Waters: Eternal Springs, Winding Rivers, and Other Literary Oasis."

Hosted by the Texas State University

Further information about the conference you get here.

Abstracts Conference Presenters

programme

 

(Quelle: Homepage)


Tagung: 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Termin: 31. Mai bis 02. Juni 2018
Ort: Haus auf der Alb / Bad Urach

Parole(n)
Politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur/-medien

Kinder- und Jugendliteratur und -medien sind in vielfältiger Weise in politische und ideologische Horizonte eingespannt. Teils dezidiert und explizit, wenn es im Literatursystem um die Vermittlung politisch-ideologischer Positionen oder – in kritischer Auseinandersetzung damit – um politische Aufklärung geht und ging, teils implizit, bezieht man beispielsweise die sich in vielen Texten und Bildern findenden normierenden und stereotypen Einschreibungen ein, teils unterschwellig, wenn man an die Lesarten etwa der parabolischen Literatur bis hin zur Fantasy denkt, deren Bildsprache auf diese Dimensionen politischer Anspielungen hin ausgedeutet werden kann. 

Nicht nur 50 Jahre nach 1968 und angesichts der aktuellen ‚Wiederkehr’ des Ideologischen, sondern insbesondere nach dem kulturwissenschaftlichen Turn in den Geisteswissenschaften stellen sich die Fragen nach politischen und ideologischen Einschreibungen in das kinder- und jugendliterarische System unter neuer Perspektive. Dabei stehen literarästhetische Aspekte ebenso im Mittelpunkt wie pädagogische Diskurse oder interdisziplinäre Vernetzungen. Gefragt wird nach theoretisch fundierten Beiträgen, die sich mit Fragen der Ideologie in historischer wie gegenwärtiger KJL und KJL-Forschung beschäftigen und diese mit kulturwissenschaftlicher Perspektive neu ausrichten. 

Programm

(Quelle: Aussendung GKJF, CfP)


Tagung: „Die Magie des Erzählens“

J.K. Rowlings fabelhafte Welt und der Harry-Potter-Effekt auf die Kinder- und Jugendliteratur um und nach 2000

Termin: 04. Mai bis 06. Mai 2018
Ort: Evangelische Akademie Tutzing, Schlossstraße 2+4, D-82327 Tutzing

Vor zwanzig Jahren erschien „Harry Potter und der Stein der Weisen" in deutscher Übersetzung – mit erstaunlichen Folgen. Die sieben Bände der Harry-Potter-Serie von J.K. Rowling haben die Lesesozialisation einer ganzen Generation entscheidend geprägt und Entwicklungen nicht nur auf dem Feld der Kinder- und Jugendliteratur nachhaltig beeinflusst.

Die Geschichte dieses beispiellosen Erfolgs ist schon vielfach beschrieben worden. Wie aber ist das Erzählen beschaffen, das eine derartige Faszi-nation auszulösen vermag? Die Tagungsbeiträge loten den Erzählkosmos aus ganz unterschiedlichen Perspektiven aus: Fragen der Verankerung in literarischen Traditionen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die nach dem Erzählen in aktuellen globalisierten Mediengesellschaften und der Übersetzbarkeit von Text und Bild.

Harry Potter kommt nicht nur als herausragendes literarisches Ereignis, sondern auch als kulturelles Phänomen sowie als Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen der Kinder- und Jugendliteratur in den Blick.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Einladungsflyer

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 20. April 2018 möglich.

In Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung an der Universität zu Köln und dem Carlsen Verlag

 

(Quelle: Einladungsflyer, Homepage)


Vom Sprachmeertauchen und Wunschpunkterfinden: Paul Maars Erzählwelt zwischen Kunst, Poesie und Pop-Kultur

Jahrestagung, Ausstellung und Werkstatteinblicke

Termin: 19. bis 20. April 2018 
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, D-97332 Volkach

Paul Maar zählt zu den bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands. Aus Anlass seines 80. Geburtstages veranstaltet die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. ihm zu Ehren eine Tagung, die in Vorträgen, Ausstellung und Werkstatteinblicken seine Bedeutung für die kinder- und jugendliterarische Welt, das weite Gattungsspektrum seines Oeuvres und dessen facettenreiche literarische Darstellungsformen in den Fokus rückt.

Kurzvorträge geben Anregungen, was es in Paul Maars Erzählwelt zu entdecken gilt. Praxisorientierte Workshops bieten die Möglichkeit neue Wege der Vermittlung an junge Leserinnen und Leser kennenzulernen. Neben Litera-turwissenschaftler/-innen und Literaturdidaktiker/-innen kommen auch Paul Maars Verlegerin, Künstlerkolleg/-innen und Wegbegleiter/-innen zu Wort. 

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm

Die Tagung wird unterstützt von der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung ALEKI (Universität zu Köln), der Waldemar-Bonsels-Stiftung, dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Bayernwerk AG, dem Bezirk Unterfranken, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Galerie mari·jo, dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt a.M., der Raiffeisenbank Volkach-Wiesentheid eG, der Stadt Volkach, der Verlagsgruppe Oetinger sowie von fördernden Mitgliedern.

(Quelle: Homepage Dt. Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.)


Symposium „Unter Wölfen. Käthe Recheis – Literatur und Politik“

Termin: 01. und 02. März 2018

Ort: Adalbert-Stifter-Institut / StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz

Am 1. März werden Georg Bydlinski, Claudia Sackl, Andreas Scherney, Georg Huemer und am 02. März werden Kerstin Gittinger, Ernst Seibert, Christian Schacherreiter, Heidi Lexe, Andrea Winkler Vorträge auf dem Symposium halten.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

(Quelle: Hompage StifterHaus)


30. Tagung zur Kinder- und Jugendliteratur in der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG

"DU UND ICH UND ICH UND DU" - Freundschaft in der Kinder- und Jugendliteratur; 30. Spurensuche

Termin: 16. - 18. Februar 2018

Ort: Die Wolfsburg, Katholische Akademie, Falkenweg 6, D-45478 Mühlheim an der Ruhr

Jeder sucht sie, jeder braucht sie: Freundschaft ist für das Miteinander unverzichtbar. Doch wo beginnt sie, wie kann sie entstehen und wann endet Freundschaft? Das ist der Stoff aus dem Geschichten sind, das fasziniert die Lesenden aller Zeiten. Und doch erlebt Freundschaft in Zeiten von intensiver Mediennutzung, Selbstoptimierung und Social Media einen radikalen Wandel, der auch die Schreibenden herausfordert, genau hinzuschauen, was in der Erlebniswelt der Kinder und Jugendlichen passiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldung zur Tagung spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung.

Tagungsleitung: Dr. Mathias Keidel
in Kooperation mit: Medienforum des Bistum Essen, Borromäusverein Bonn, jugendstil: kinder- und jugendliteraturzentrum nrw, STUBE, Johannes-Kessels Akademie Gladbeck

(Quelle: Flyer der Veranstaltung)


Graduiertenkonferenz 2017

Nach dem Erfolg der Veranstaltungen 2013 und 2015 laden die Veranstalter zur dritten Wiener Graduiertenkonferenz zum Thema "Forschung zu Kinder- und Jugendliteratur" ein.

Termin: 15. und 16. Dezember 2017
Ort: Universität Wien, Schenkenstr. 8-10, 5. Stock (HS 1), 1010 Wien 

Am Forschungsstandort Wien werden alle zwei Jahre Nachwuchswissenschaftler_innen eingeladen, ihre Forschungen vorzustellen. Die Wiener Graduiertentagungen sind Veranstaltungen, die Diskussion über aktuelle Kinder- und Jugendliteraturforschung anregen und jungen Forscher_innen ein Forum des Austauschs bieten wollen. Die Vorträge sind mit 15 Minuten veranschlagt, die Diskussionen mit 25 Minuten. Die diesjährige Tagung wird vom Institut für Religionspädagogik der Evangelisch-Theologischen Fakultät und dem Institut für Germanistik in Kooperation mit der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteraturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung und der STUBE (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur) veranstaltet.

Die Tagung ist als Forum des Austauschs gedacht. Das Auditorium setzt sich aus den Teilnehmer_innen und Spezialist_innen des Fachgebiets zusammen.

Nach jedem Vortrag werden zwei Spezialist_innen mit einer Rückmeldung die Diskussion eröffnen. Neben der fächerübergreifenden Expertise der Initiative können die Vortragenden auch von einer Vernetzung untereinander profitieren. Teilnehmer_innen können konkrete Punkte in Ihrem Entwurf ansprechen, zu denen Sie bevorzugt Feedback wünschen. 

Weitere Informationen finden Sie hier
Programm
Plakat der Veranstaltung
Reader 2017

(Quelle: Plakat Veranstaltung)


KIBUM 2017

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM)

Termin: 04. November bis 14. November 2017
Ort: Stadtbibliothek Oldenburg

Auf der KIBUM wird die Jahresproduktion an deutschprachiger Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt und durch ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Ausstellungen, Film- und Theatervorstellungen begleitet.

Die Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird eine Sonderausstellung zur KIBUM ausrichten.

Es besteht nach der Messe die Möglichkeit den Buchbestand der KIBUM in einer Wanderausstellung in der eigenen Institution zu zeigen.
Die Bedingungen für die kostenlose Überlassung der Bücher für einen Zeitraum von ca. 2 Wochen sind wie folgt:
- der Buchbestand eines Ausstellungsjahres wird nur komplett auf die Reise geschickt
- der Transport zwischen den Ausstellungsorten bzw. nach Oldenburg zurück muss eigenständig organisiert werden, Transportkosten und -versicherungen werden nicht übernommen
- die Buchausstellung muss von einem selbstfinanzierten und -organisierten, adäquaten Rahmenprogramm begleitet werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei folgender Ansprechpartnerin: Astrid Simon (astrid.simon@stadt-oldenburg.de).

Veranstalter der KIBUM sind die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Pressemitteilung

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg

(Quelle: EMail-Aussendung, Homepage)


Symposium "Sprache als Herausforderung - Literatur als Ziel: Sprachsensible Zugänge zur Kinder- und Jugendliteratur"

Symposion der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OLFOKI) im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse 2017 

Termin: 6. November bis 8. November 2017Ort: BIS-Saal der Universitätsbibliothek der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg 49-55, 26129 Oldenburg Sprachsensibler Fachunterricht ist seit geraumer Zeit verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen geworden. Geschuldet ist dies der Erkenntnis, dass fachspezifische Sprachverwendung für Lernende mit und ohne Migrationshintergrund eine Hürde darstellt, an der sie ohne systematische Unterstützung beim Erwerb eines sogenannten bildungssprachlichen Registers scheitern können. Das gilt auch für ästhetische Bildungsprozesse, die im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe I häufig durch die Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur initiiert werden. Denn auch ästhetische Bildung ist abhängig von der Einübung in domänenspezifische Praktiken und der Beachtung spezifischer Normen der Sprachverwendung, deren Funktionen nicht selbstverständlich sind und die bisweilen nicht transparent scheinen, trotz zunehmender Sensibilität auf Seiten der Lehrenden. Es erscheint zwar eine Selbstverständlichkeit, dass fiktionale  Kinder- und Jugendliteratur einer sprachsensiblen Vermittlung von Dispositionen im Bereich des Verstehens, Erlebens und Kommunizierens bedarf; und doch bleibt bislang vage, was genau eine sprachsensible Vermittlung von Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet, welche sprachlichen Anforderungen die Vermittlung von Kinder- und Jugendliteratur für Lehrende wie für Lernende mit sich bringt oder in welchem Verhältnis fachsprachliche Lexik, Syntax etc. zu domänenspezifischen Denk-, Erkenntnis- und Erlebnisformen und ihrer Ausbildung stehen. Diese Herausforderungen zu dokumentieren und eine Debatte über Chancen und Wege einer sprachsensiblen Vermittlung von Kinder- und Jugendliteratur voranzutreiben, ist das Ziel des Symposions.  

 

Weitere Informationen finden Sie hier.(Quelle: Aussendung Jörn Brüggemann)


Symposion „Renate Welsh und ihre Texte – Literatur für den Unterricht“

Termin: 12. Oktober 2017
Ort: PHST Graz

Renate Welsh gehört zu den wichtigsten Stimmen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur, zu der sie seit 1975 zahlreiche Texte beiträgt. Von Bilderbüchern, Erzählungen für Kinder, fantastischen oder sozialkritischen Romanen bis zu (auto-)biographischen Texten aber auch (historischen) Romanen für Erwachsene reicht die Bandbreite ihres Schaffens.

Mit dem Buch „Das Vamperl“ (1979) und den beiden Fortsetzungen hat sie einen „Klassiker“ des humoristischen Kinderbuches geschaffen, im Bereich des biographischen, realistischen Romans kann das über „Johanna“ (1979) gesagt werden. Der für Welsh typische Realismus findet sich auch in  „Dieda oder Das fremde Kind“ (2002) wieder, in dem autobiographische Anklänge zu finden sind. Sich an der Realität zu orientieren und so aktuelle Diskussionen auch im Kinder- und Jugendbuch zu erzählen, zieht sich durch das Gesamtwerk, z.B. „Ülkü, das fremde Mädchen“ (1970), „Spinat auf Rädern“ (1991), „Gut, dass niemand weiß“ (2006), „…und raus bist du“ (2008). Das Erzählen selbst ist auch immer ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit, sei es in den literarischen Texten oder in den von ihr geleiteten Schreibwerkstätten.

Mit vielen Preisen bedacht feiert sie heuer ihren 80ten Geburtstag. Anlass genug, hier in Graz mit diesem Symposion Renate Welsh und ihre Texte (auch für den Unterricht) in den Mittelpunkt zu stellen.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

Programm


Eröffnung des KiJuLit-Zentrums an der PH Steiermark

Ein Bericht zur Eröffnung des KiJuLit-Zentrums an der PH Steiermark am 12. Oktober 2017 von Ernst Seibert.

In der bereits weit gefächerten Szenerie der Forschung und Lehre zum Fachbereich Kinder- und Jugendliteratur in Österreich gibt es eine weitere, sehr ambitionierte Einrichtung: das „KiJuLit –Zentrum für Forschung und Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur“ an der Pädagogischen Hochschule Steiermark unter Leitung von Frau HS-Prof. Mag. Dr. Sabine Fuchs. Das Zentrum wurde am 12. Oktober 2017 durch Frau Rektorin Prof. Mag. Dr. Elgrid Messner im Rahmen des Symposions „Renate Welsh und ihre Texte – Literatur für den Unterricht“ eröffnet.

Mit der Eröffnung des Zentrums und dem Symposion das im Hinblick auf den 80. Geburtstag von Renate Welsh ausgerichtet wurde, ist insofern ein sehr entscheidender Schritt zu Forschung und Lehre von Kinder- und Jugendliteratur gesetzt, als damit erstmals in Österreich auf der Ebene der Pädagogischen Hochschulen eine Institutionalisierung des Fachbereiches gegeben ist. DasZentrum versteht sich als Diskursraum, in dem Fachgespräche mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch beratende Gespräche mit Studierenden stattfinden. Es soll ebenso zu kollegialem Austausch animieren.

Seitens der ÖG-KJLF wurde dem KiJuLit-Zentrum bei der Eröffnungsfeier eine Büchergabe überreicht, mit der die Bereitschaft zur fortwährenden Zusammenarbeit mit herzlichen Glückwünschen zum Ausdruck gebracht wurde.


Tagung "Checkpoint Kinderzimmer"

Checkpoint Kinderzimmer

Beziehungen zwischen der deutschen und der russischen Kinderliteratur

Termin: 08. und 09. Oktober 2017

Ort: Internationale Jugendbibliothek, Christa-Spangenberg-Saal, Schloss Blutenburg, Seldweg 15, D-81247 München

Die Beziehungen zwischen der deutschsprachigen und der russischen Kinderliteratur sind lang und vielfältig. Nach der bundesrepublikanisch-sowjetischen Eiszeit gibt es heute wieder Austausch. Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Russland und den USA nehmen während einer Tagung erstmals die zahlreichen Verflechtungen der beiden Kinderliteraturen in den Blick und diskutieren deren Wechselbeziehungen vom 18. bis 20. Jahrhundert. Die Tagung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Die Tagung wird in Kooperation mit dem Institut für russische Literatur der Russischen Akademie der Wissenschaftenin Sankt Petersburg (Puschkin-Haus) durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle. Sie wird von der Bayerischen Staatsregierung gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

(Quelle: Homepage und Aussendung Internationale Bibliothek)


Tagung "Verjüngte Antike trifft The Past for the Present"

Verjüngte Antike trifft The Past for the Present:

Griechisch-römische Mythologie und Historie in Kinder- und Jugendmedien der Gegenwartskultur

Internationale und interdisziplinäre Projektkonferenz und Lehrerfortbildungstagung

Termin: 06. und 07. Oktober 2017
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Hörsaal M 110 im ersten Stock des Hauptgebäudes, Geschwister-Scholl-Platz 1, D-80539 München

Am 07. Oktober 2017, 14:30 Uhr hält MMag. Dr. Sonja Schreiner einen Vortrag zum Thema: "„Kindgerechte" Sklaverei? Politisch (un)korrekte Vermittlung von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und (Un)rechtsbewusstsein".

Programm
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage, Aussendung Programm)


Rückblick: 10. Historischer Arbeitskreis der ÖG-KJLF

10. Historischer Arbeitskreis der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

in Kooperation mit der ÖAW und der Gesellschaft für Buchforschung

Termin: 25. September 2017, 17:00 Uhr

Ort: Universität Wien, Übungsraum 1 Germanistik, Universitätsring 1, 1010 Wien

Programm

Rückblick auf den historischen Arbeitskreis.

 

 


Rückblick: Herbsttagung der ÖG-KJLF

Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

„…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ Anfänge in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 26. September 2017, 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort: Universität Wien, Übungsraum 1 Germanistik, Universitätsring 1, 1010 Wien

Jedes Werk, jede Illustration, jede neue Epoche beginnt mit dem ersten Schritt in eine neue Richtung. Die Vorträge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Neubeginns, wie beispielsweise mit dem Start eines neuen Genres, einer neuen Epoche, mit Verlagsgründungen, mit dem Beginn des Schreibens aus biografischer Sicht, mit dem Schreiben eines ersten Romans für Kinder, der Idee zu einer Illustration bzw. einfach mit dem ersten Satz eines Werks.

Programm
Rückblick auf die Tagung.


Tagung: SIKJM Jahrestagung 2017

Jahrestagung 2017Thema: "Unendliche Geschichten. Serien und Serialität in Kinder- und Jugendmedien"

Termin: 22. September 2017
Ort: Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

«Die Simpsons», «Sherlock», «Bibi & Tina», «Gregs Tagebuch» oder «Das magische Baumhaus» – Serien sind beliebter denn je, im Fernsehen und Kino, als Comic, Hörspiel oder Buch. Serientitel, die meistens auch Teil eines Medienverbunds sind, führen die Hitlisten der Lektüren von Kindern und Jugendlichen an. Serien machen süchtig. Wie erreichen sie das? Die SIKJM-Jahrestagung setzt sich mit diesem populären Phänomen auseinander und fragt nach seinem Potenzial für die literale Förderung: Auf welche Grundmuster des Erzählens greifen Serien zurück? Welche Werte werden mit ihnen transportiert? Warum überhaupt brauchen wir sie? Was macht den Reiz beim Schreiben von Reihen aus und was begeistert die jungen Leserinnen und Leser an ihnen? Schliessen Sie sich unserer Entdeckungsreise in die Welt der Serien an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

Anmeldungen zur Tagung sind bis zum 14. August 2017 möglich.

(Quelle: Hompage SIKJM)


Tagung "Lichtspiel - Hörspiel - Schauspiel"

Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Termin: 04. bis 06. September 2017
Ort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Methoden 1, 33615 Bielefeld

Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur weist eine markante Lücke auf, die den Zeitraum 1900-1933 betrifft. Das DFG-Forschungsprojekt Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 greift dieses Forschungsdefizit in spezifischer Weise auf, indem es den sog. Medienumbruch jener Jahre berücksichtigt und als Untersuchungsbeginn das Jahr 1900 ansetzt. Das Interesse richtet sich angesichts des Umbruchs bzw. medialer Modernisierungstendenzen nicht nur auf Literatur, die gedruckt erschien, sondern auch auf die damals neuen Medien Stumm- und Tonfilm sowie Hörfunk, die literarische Stoffe medienspezifisch umsetzten.

Auf der Tagung stellen Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur erste Ergebnisse zu ausgewählten Medienverbünden vor, die gemeinsam diskutiert werden. Darüber hinaus findet ein Austausch über Methoden statt.

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 25.08.2017 bei Dorothea Meerkamp (dorothea.meerkamp@uni-bielefeld.de) möglich.

Flyer und Programm zur Tagung.


Rückblick auf die 30. Jahrestagung der GKJF

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger

30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

vom 25. bis 27. Mai 2017 in Königswinter

„An Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung“

Bericht


Bericht zum 11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger (Vorstand ÖG-KJLF)

11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches im Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf, Burg Wissem und Vergabe des Brüggemann-Knaben an Carola Pohlmann

Bericht


Jahrestagung der Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. 2017

Thema der Tagung: Visuelles Erzählen

Termin: 27. und 28. April 2017
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, 97332 Volkach 

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur widmet ihre Jahrestagung 2017 dem visuellen Erzählen für Kinder und Jugendliche. Sie trägt damit der zunehmenden Transmedialisierung im Bereich der Kinder- und Jugendmedien Rechnung und knüpft thematisch an die Jubiläumstagung zu Kindermedienwelten an. Erzählungen erscheinen nicht mehr nur auf ein Medium beschränkt, sondern sie werden bereits in ihrer Entwicklungsphase auf weitere mediale, und hier sind immer öfters visuelle Medien gemeint, Wanderungsprozesse konzipiert. Der Begriff des Visuellen, den der Tagungstitel anführt, greift dabei argumentativ über das darstellende Bild hinaus und nimmt auch das Performative des Darstellens und Sehens mit in den Fokus. Wie sich Transmedialität und visuelle Kultur in den Kinder- und Jugendmedien der heutigen Zeit darstellen und welche vielfältigen Formen sie annehmen, soll in den Vorträgen, Workshops und einem Künstlergespräch erarbeitet werden. Hierbei kommen Referenten aus Theorie und Praxis zu Wort.

Leitung: Dr. Felix Giesa, Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp, Dr. Claudia Maria Pecher

Anmeldung zur Tagung bis zum 21. April 2017 per E-Mail (info@akademie-kjl.de)

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemitteilung

Flyer zur Tagung.

 

(Quelle: Flyer zur Tagung)


Tagung "Inszenierungen kindlicher Lektüre in der Literatur seit 1990"

Anlässlich des Weltbuchtages 2018

CFP und Tagung "Inszenierungen kindlicher Lektüre in der Literatur seit 1990"

Termin: 23.04. und 24.04.2018
Ort:  Pädagogische Hochschule Karlsruhe 

Keynote speaker: Prof. Dr. Günther Stocker (Universität Wien)

Was lesen welche literarischen Figuren wie, wann und warum? – Antworten auf diese Frage bieten zahlreiche Studien zu einzelnen Autor/innen und zu vergangenen Epochen; gattungs- und gegenwartsbezogene Untersuchungen sind dagegen ein Desiderat. Zwar ergänzt Günther Stocker seinen Forschungsbericht zum Lesen als Thema der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts (IASL 2002) um eine umfangreiche Untersuchung zur Darstellung des Lesens in der deutschsprachigen Literatur seit 1945 (Winter 2007); er berücksichtigt aber weder lyrische oder dramatische noch kinder- und jugendliterarische Texte. Letztgenannten widmen sich die Beiträge in Children as Readers in Children‘s Literature (hg. von Evelyn Arizpe und Vivienne Smith, Routledge 2016), sie beschränken sich allerdings auf englischsprachige Werke.

Das Tagungsthema impliziert daher eine inhaltliche und eine zeitliche Fokussierung. Dadurch, dass die fiktionale Darstellung kindlicher Lesestrategien im Zentrum des Interesses steht, sind ausdrücklich auch Beiträge der Kinder- und Jugendliteraturforschung erwünscht.

Da die Tagung sich zudem auf literarische Texte konzentriert, die nach 1990 erschienen sind, sollen diese insbesondere auf die Folgen hin befragt werden, welche sich aus den politischen und medialen Umwälzungen für die Inszenierung kindlicher Lektüre ergeben. Besonders aufschlussreich dürfte dabei deren Analyse im Medienverbund (Paratexte, Literaturverfilmungen etc.) sein.

Die geplante Konferenz soll Wissenschaftler/innen, die sich für diese Fragestellung interessieren, ein Forum zum gegenseitigen Austausch und zur weiterführenden Diskussion bieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen gewandelten Kindheitsbildern und Lektüreinszenierungen seit den 1990er Jahren, um auf diese Weise neue Forschungsperspektiven auf die vielfältigen literarischen Darstellungen und die Komplexität der zugrundliegenden Fragestellung zu gewinnen.Ein Ziel dieser Konferenz besteht darin, Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Fachdisziplinen (Philologien, Narrationsforschung, Pädagogik, Medienwissenschaft, Kinderliteraturwissenschaft, u.a.) zusammenzubringen. Interdisziplinäre und komparatistische Fragestellungen sind willkommen.

 

Organisation:
PD Dr. Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe)
in Kooperation mit Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen)

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: CFP)


Die Welt im Bild erfassen: Das Bilderbuch in fachdidaktischer und Fachwissenschaftlicher Perspektive

Termin: 6. Februar und 14. Februar 2017
Ort: 6. Februar - Wallsaal, Zentralbibliothek Bremen; 14. Februar - Rotunde Universität Bremen, 

Das Bilderbuch hat als Buchgattung der Kinder- und Jugendliteratur tiefgreifende Entwicklungen in thematischer, ästhetischer, narrativer und buchgestalterischer Hinsicht durchlaufen. Diese Entwicklungen nimmt die Tagung aus fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Perspektive in den Blick: Geht es am 6. Februar 2017 mit Vorträgen und Workshops um das Bilderbuch im Kontext von Kindheit, fokussiert der zweite Teil der Tagung am 14. Februar 2017 aktuelle Tendenzen der Produktion, Distribution und Rezeption von Bilderbüchern, intermediale Relationen und spezifische literaturwissenschaftliche Zugänge.

Im Rahmen der Tagung wird am 6. Februar der Huckepack-Preis verliehen. 

Veranstalter: Bremer Institut für Bilderbuchforschung und KinderundJugendmedien.de, in Kooperation mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar und dem Verlag das Netz (Weimar). 

Weitere Informationen finden Sie hier

Programm


Internationales Kolloquium

Termin: 12.-13. Dezember 2016
Ort: Catholic University of Portugal / Universidade Católica Portuguesa, Lissabon

Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur neu entdecken: Heidi, Biene Maja, Bambi als transnationales und generationsübergreifendes Kulturerbe

* Recuperar os clássicos – reinventar os clássicos: Heidi, Abelha Maia, Bambi enquanto herança transnacional e intergeracional

Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie hier.

Programm


Rückblick: Podiumsdiskussion 2016

Podiumsdiskussion Kinder- und Jugendliteraturforschung auf dem Weg zu Open Science. Studia humanitas - Geisteswissenschaften - Digital Humanities Anlässlich des 70. Geburtstages von Univ.-Doz. Dr. Ernst Seibert

Den Bericht über die Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Das Programm der Podiumsdiskussion können Sie auch über PHAIDRA abrufen.

Auf PHAIDRA finden Sie auch den Videomitschnitt der Podiumsdiskussion.


Rückblick: Herbsttagung der ÖG-KJLF

Den Bericht über die Herbsttagungen finden Sie hier.

Das Programm der Herbsttagung können Sie auch über PHAIDRA abrufen.


Internationales Grillparzer-Symposium 2016

Zur 225. Wiederkehr des Geburtstages von Franz Grillparzer
Franz Grillparzer - Tradition und Innovation

Termin: 20. und 21. Oktober 2016
Ort: Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Mit einem an KJL-ForscherInnen-adressierten Vortrag: "Zur Kritik der in Vorurteilenbefangenen Eitelkeit. Aspekte der Präsenz Grillparzers in der Kinderliteratur" von Univ.-Doz. Dr. Ernst Seibert am 20. Oktober 2016, um 15:30 Uhr.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

Programm