CfP and workshops “This is my story”

“This is my story” - focus on biographical and autobiographical narratives in the EFL classroom
Second storytelling conference at the PHZH / Zurich University of Teacher Education

time:  September 3 and 4, 2020
venue: PHZH in Zurich

In 2013 our first storytelling conference brought 190 participants from 13 different countries to Zurich. Seven years later, the world has moved on but storytelling still captivates students and learners. Hence, the Zurich University of Teacher Education is organising a second conference to celebrate storytelling and reading as a window on the world and as a key stimulus to support learning in a foreign language.

The two-day conference, “This is my story”, puts the focus on biographical and auto-biographical narratives and writings and ways of implementing such texts in the EFL classroom. The conference aims to bring together authors, illustrators, storytellers, teachers, researchers and teacher educators from all educational levels. We would like to present a unique blend of theory of practice through paper presentations, workshops, lectures and storytelling. 

Conference topics
For the presentations and workshops the organising committee would like to encourage contributions based on biographical / autobiographical texts particularly from the following fields:

  • Fiction of migration, culture and identity
  • Adventure / crime stories
  • Coming of age stories
  • Historical fiction

Regarding the form of the texts, the organising committee is open to narratives across the media (novels, plays, poetry, picturebooks, graphic novels and comics, film, tv series, audiobooks and audioplays) and hope for an interesting mix.

Individual paper sessions are 45 minutes long, with 30 minutes for presentation and 10 minutes for discussion. Workshops are 90 minutes long and are expected to involve the participants in activities. The conference language is English.

Due date for abstracts: January 20, 2020

The organising committee kindly ask you to submit an abstract (up to 300 words and a short biography of 80 words, in a Word document) to the following email address: phzh.englisch@phzh.ch

Notification of acceptance: March 1, 2020

Organising committee: Nikola Mayer, Michael Prusse, Regula Fuchs, Laura Loder-Büchel  

(Quelle: Aussendung)


CfP und Tagung "Urban! Städtische Kulturen in Kinder- und Jugendmedien"

33. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Termin: 11. bis 13. Juni 2020
Ort: Gustav-Stresemann-Institut Bonn (GSI)

Die städtische Lebenswelt bildet in Geschichten für Kinder und Jugendliche heute eine selbstverständliche Kulisse. Als literarischer oder filmischer Handlungsraum hat sich die Stadt, vor allem die Großstadt, sowohl als Erscheinungsform als auch in der Deutung in Kinder- und Jugendmedien innerhalb von etwa 150 Jahren grundlegend gewandelt. Von einem rasant wachsenden, hektischen, lauten und verschmutzten Asphaltdschungel als Kontrastfolie zum vermeintlich heilen Landleben entwickelte sie sich, etwa in den klassischen Romanen der Weimarer Republik, zu einem von kindlichen Akteuren eroberten Eigenraum, zu einem sozialkritisch betrachteten Abenteuerspielplatz kultureller Diversität und zu einer konstruierten, modernen und innerhalb der Stadtgrenzen von (kulturellen) Gegensätzen bestimmten Lebenswelt, in der die heranwachsenden Protagonist*innen sich zurechtfinden müssen, die ihnen gesetzten Grenzen überschreiten und die von besorgten Erwachsenen vorgegebenen Deutungen unterlaufen. Ein nie da gewesenes Maß an Lern-, Konsum- und Freizeitmöglichkeiten wird von einhegenden Sicherheitsdispositiven begleitet, die kaum Raum lassen zum freien Spiel und zum Entdecken anderer Lebenswelten. Wenn es gerade nicht um eine utopische Rückkehr zur Natur geht, stellt sich die Frage, wofür das Urbane in Kinder- und Jugendmedien heute steht und wozu es einlädt.

 

Mögliche Themen beziehen sich auf gegenwärtige und historische Aspekte urbanen Lebens –

immer mit Bezug auf Kinder- und Jugendmedien, auch als Gegenstand von Sachliteratur:

  • Urbanität in Metropole, Großstadt, Mittelstadt, Kleinstadt
  • Widersprüche urbanen Lebens
  • Stadt als Konstrukt
  • Kulturelle Diversität
  • Stadt als Raum von Kindheit und Adoleszenz
  • Handlungsraum Stadt und Genre (Urban Fantasy, Krimi, Thriller)
  • Stadt als Möglichkeitsraum, als hetero- oder dystoper Raum
  • Die Stadt als Ort von Mythen, Legenden und Geschichten
  • Natur in der Stadt (Urban Gardening, Bienen, Füchse)
  • Symptome der Gentrifizierung
  • Stadt als Ort von Protest
  • Reisen in die Stadt (Stadtreiseführer für Kinder)
  • Geographie der Literatur: ,wirkliche‘ Städte (Berlin, Venedig etc.) in der fiktionalen Literatur
  • Stadt-Land-Gegensätze / Stadt-Land-Beziehungen

 

Die GKJF hofft auf Ihr reges Interesse und bittet um Zusendung von Vortragsangeboten (von maximal 30 Minuten Dauer) bis zum 10.01.2020.

 

Dem Vorschlag sollte ein kurzer Aufriss des Vortragsthemas beigefügt sein. Bitte beachten Sie bei der Einreichung Ihres Abstracts (von ca. 300 Wörtern) folgende Anforderungen:

Die Abstracts sollen in einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie die Literatur und ggf. Primärquellen nennen, auf die sich der Vortrag stützt. Damit die Vorträge zu einem Programm im oben beschriebenen Sinn zusammengestellt werden können, sollte sich der geplante Vortrag einem der oben aufgelisteten Schwerpunkte zuordnen lassen.

 

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an: u.dettmar@em.uni-frankfurt.de 

 

CfP

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung CfP)


CfP und Tagung „Philosophische Fragen im Spiegel der Kinder- und Jugendliteratur“

Symposion der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OLFOKI)

 

Termin: 10. bis 12. November 2020

 

Philosophische Fragen, Gedanken und Haltungen spielen medienübergreifend in vielen Texten der Kinder- und Jugendliteratur eine Rolle. Dass ihre literarische bzw. ästhetische Gestaltung ein besonderes Potenzial für die Modellierung fachlicher Bildungsprozesse birgt, die auf Problemorientierung im Bereich des menschlichen Denkens, Erkennens und Handelns sowie die reflexive Erweiterung des eigenen Selbst-Welt-Verhältnisses zielen, ist eine Annahme, die im Diskurs der Literatur- und Philosophiedidaktik gleichermaßen kursiert. Diese Annahme soll im Rahmen des Symposions expliziert und zur Diskussion gestellt werden. Dabei ist der OLFOKI eine relationale Herangehensweise wichtig:

Aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen (Literaturwissenschaft, Literatur- und Philosophiedidaktik) soll am Beispiel von aktuellen und historischen Texten der Kinder- und Jugendliteratur expliziert, konkretisiert und veranschaulicht werden, worin dieses Potenzial besteht, wie es sprachlich, literarisch oder medial erzeugt wird, mit welchen fachspezifischen Anforderungen es korrespondiert und wie es im Rahmen sprachlicher, literarischer und philosophischer Bildungsprozesse erschlossen und genutzt werden kann.

 

Auf diese Weise soll einerseits ein Bewusstsein für fach- bzw. domänenspezifische Anforderungen und Erwartungen geschärft werden, andererseits aber auch ein Horizont für die Verständigung über philosophische Implikationen sprachlicher und literarischer (Lern-)Gegenstände, Erkenntnisweisen und Lehr-Lernprozesse entwickelt werden, die mit Hilfe ausgewählter Texte der Kinder- und Jugendliteratur erschlossen werden können.

Basis ist ein weiter Begriff von Kinder- und Jugendliteratur, der unterschiedliche mediale Formen umfasst (z.B. auch Hörmedien, Comics, Graphic Novels, Filme, Computerspiele etc.).

 

Es werden Beiträge erbeten, die sich z.B. mit einer der folgenden Fragen auseinandersetzen:

·        Wie und zu welchem Zweck thematisieren aktuelle und historische Texte der Kinder- und Jugendliteratur philosophische Fragen, Probleme und Haltungen? 

·        Worin bestehen die philosophischen Potenziale der Kinder- und Jugendliteratur? Wie werden sie sprachlich, literarisch, rhetorisch und medial konstituiert?

·        Wie lassen sich literarästhetische und philosophische Bildungspotenziale im Umgang mit Kinder- und Jugendliteratur identifizieren, voneinander abgrenzen, zueinander in Beziehung setzen und realisieren?

·        Wie lassen sich philosophische Kontextualisierungen kinder- und jugendliterarischer Texte im Literaturunterricht legitimieren und als Konzept sprachlicher und literarästhetischer Bildung profilieren?

·        Wie lassen sich philosophische Fragen in der KJL für literarästhetische Lernprozesse nutzbar machen?

·        Welche Funktionen haben kinder- und jugendliterarische Texte im Horizont philosophischer Bildungsprozesse?

·        Welche Bilderbücher eignen sich zum Philosophieren mit jungen Kindern? 

·        Welche Formate des Philosophierens mit Kindern lassen sich mittels Kinder- und Jugendliteratur umsetzen?

·        Was unterscheidet philosophische Gespräche von literarischen Gesprächen über Kinder- und Jugendliteratur? Was verbindet sie?

·        Inwiefern sind (aktuelle) Texte der Kinder- und Jugendliteratur geeignet, philosophische (Grund-)Fragen aufzuwerfen, die die philosophische Prägung fachlicher Gegenstände und Erkenntnisweisen deutlich machen? Inwiefern können sie einen Sinn für fachliche Erkenntnisweisen vermitteln?

 

Ausdrücklich erwünscht sind außerdem Beiträge von Deutsch- und Philosophielehrer/innen bzw. -fachleiter/innen, die am Beispiel eines gemeinsam gewählten kinder- oder jugendliterarischen Textes aus der Sicht des jeweiligen Faches konkretisieren, worin das fachspezifische Potenzial dieses Textes besteht und auf welche Weise er sinnvoll in fachliche Lehr-Lernprozesse eingebunden werden könnte.

 

Der Call for Papers wendet sich an Forschende unterschiedlicher Disziplinen, insbesondere der Kinder- und Jugendliteraturforschung, der Deutsch- und Philosophiedidaktik sowie an Lehrende an Schulen und Fachseminaren. Im Anschluss an die Tagung ist die Publikation der Beiträge in einem Tagungsband geplant.

 

Bitte senden Sie bis zum 15. Februar 2020 ein Abstract (250 Wörter) an:

christa.runtenberg@uni-oldenburg.de sowie joern.brueggemann@uni-oldenburg.de

 

(Quelle: Aussendung CfP)


CfP "Children’s Literature and Climate Change"

Special Issue of The Lion and the Unicorn

Marek Oziewicz (University of Minnesota) and Lara Saguisag (University of New York) seek essays on how children’s literature empowers young people to productively engage with the challenges of climate change. 

Possible topics include, but are not limited to:

  • The role of children’s literature on climate change in raising young people’s awareness about their responsibility to the biosphere;
  • Depictions of climate change across various genres and forms, including picturebooks, chapter books, comics, short stories, and novels; 
  • Films, apps, music, and games that engage with climate change and seek to mobilize youth action;
  • Constructions of childhood in climate change narratives and discourses;
  • Climate change and youth participation in community protests, political campaigns, nonviolent civil disobedience, ecotage (ecosabotage), and ecorism (ecoterrorism);
  • Climate change narratives about and by Indigenous youth and youth of color, who are often at the forefront of climate justice initiatives and whose communities are disproportionately threatened by climate change;
  • Children's and YA books that link responsibility to climate change with, in the words of Kim Q. Hall, “commitments to futures that are queer, crip, and feminist”; 
  • Depictions of environmental racism and classism as facets of climate change;
  • Climate change and human migrations, including stories about climate refugees;
  • Comparative studies of children's and YA literature on climate change published in the global north and the global south;
  • Visions of climate futures, including discourses of hope or despair; 
  • Reimagining and restructuring institutions of children’s literature that depend on, profit from, and support polluting, extractive industries;
  • Intersections of critical discourse on climate change and children’s literature scholarship, including new taxonomies and emerging genres apposite to the challenges of conceptualizing climate change, from environmental literature and cli-fi to eco-fiction and beyond;
  • Reevaluations of existing literary traditions through new theoretical concepts or approaches such as energy humanities, environmental humanities, indigenous futurisms, the Anthropocene, ecocritical posthumanism, and other lenses.

 

Essays should be sent to guest editors Marek Oziewicz and Lara Saguisagat LU.Climateissue@gmail.com by July 15, 2020.

Submissions should be in the range of 4000 to 8000 words (although we will also consider shorter, forum-length essays). Accepted articles will appear in The Lion and the Unicorn, vol.45, no. 2 (2021). 

(Quelle: Homepage kinderundjugendmedien)