CfP Jahrbuch GKJF 2020

Thema: TRÄUME

Der vierte Jahrgang des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung widmet sich den historischen wie gegenwärtigen Dimensionen des Traums in Kinder- und Jugendliteratur und -medien. Die Beiträge sollten die vielfältigen Implikationen dieses komplexen Themas sowohl aus theoretischer als auch aus gegenstandsorientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen erzählerischen und medialen Realisierungen (Romane, Kurzprosa, Lyrik, Theaterstücke, Bilderbücher, Comics, Graphic Novels, Hörmedien, Filme, Computerspiele) aufgreifen und vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für Kinder- und Jugendkultur diskutieren.

Mögliche Themen, Aspekte, Zugänge und Schwerpunkte, jeweils mit Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien, wären:

 Narratologie

 Psychoanalytische bzw. psychologisch fundierte traumtheoretische Zugänge

 Utopie, Dystopie

 Phantastik, phantastische Schreib- und Erzählweisen

 Nacht, Ästhetik der Nacht

 Horror und Angst

 Schlaf der Vernunft

 Traum als Metapher

 Surrealismus

CfP

CfP engl.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Abstracts (von nicht mehr als 300 Worten) sollten außer einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung Angaben über die Fragestellung geben, den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie Literatur nennen, auf die sich der Beitrag stützt.
Bitte senden Sie Ihre Abstracts an: jahrbuch@gkjf.de
Einsendeschluss: 10.10.2019

(Quelle: Aussendung GKJF)


CfP und Tagung "Von Samsen, Detektiven und Banden in Folge Kinder- und jugendliterarische (Buch-)Serien im Deutschunterricht"

Termin: 7. bis 8. Jänner 2020
Ort: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Serielles Erzählen hat Konjunktur – und zwar nicht allein im aktuellen Serienboom der audiovisuellen Medien. Auch Buchserien spielen im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach wie vor eine wichtige Rolle.Serialität als narratives Phänomen und Orientierungsmuster hinsichtlich literarischen und medialen Lernens und der Leseförderung (vgl. Bertschi-Kaufmann 2018) wahrzunehmen, begründet den Weg zu einer Serialitätsdidaktik für den Deutschunterricht (vgl. Anders/ Staiger 2016; Staiger 2018). Das an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt implementierte Format KJL meets KU. Eichstätter Forum Kinder- und Jugendliteratur (mit Paul Maar 2018 und Margit Auer 2019) möchte an diese Perspektive anschließen und die didaktischen Potenziale von kinder- und jugendliterarischen Serien vertiefen.

Beiträge zur Tagung können u.a. folgende Aspekte betreffen:

• Serienliteratur als Gegenstand der Freizeitlektüre und/ oder schulischen Unterrichts

• Buchserien als Einstiegslektüren für Wenig-/ NichtleserInnen

• Serialität und Inklusion

• Serielle Genderaspekte: Serien für Jungen versus Serien für Mädchen?

• Serialität in unterschiedlichen Genres: Bilderbuch, Comic, Kriminalroman, Erstlesereihen usw.

• Kinder- und jugendliterarische Serien im Medienverbund: Filme, Hör- und Computerspiele, Merchandising und Marketing, Social Reading und digitales Fandom

• Serienliteratur gegen den Strich gelesen

Interessierte sind eingeladen, ihre Vorschläge für Vorträge von 20 Minuten in einem Abstract (max. 350 Wörter) per E-Mail an ina.brendel-perpina@ku.de oder kristina.schmitt@ku.de bis zum 30. August 2019 zu senden.

CfP

(Quelle: Aussendung CfP)

CfP: puppen/dolls like mensch – puppen als künstliche menschen

Der dritte CfP der Zeitschrift denkste: puppe / just a bit of: doll (de:do), ein multidisziplinäres Online-Journal mit Peer-Review für Mensch-Puppen-Diskurse, hat den Themenschwerpunkt „puppen/dolls like mensch – puppen als künstliche menschen“.

Mit dem Fokus auf Puppen als „künstliche Menschen“ greifen wir ein Thema auf, das Menschen seit der Antike begleitet und ihren ‚Verstand‘ und ihre ‚Herzen‘ in Unruhe versetzt. In Mythologien, literarischen Fiktionen und Narrativen, in Werken der bildenden Künste, im Film, in mechanisch-technischen Utopien, in den performativen Künsten, in der Pädagogik und den psychosozialen Bereichen von Psychotherapie und Beratung sowie in all den Lebensfeldern, in denen sich Neugier, Imaginationskraft, Fantasie und Widerstandskraft entfalten, wirft das Motiv der Puppe und ihr Einbezug grundlegende existenzielle Fragen auf: Wer und was ist der Mensch? Mit der atemberaubenden Entwicklung von Informatik und Robotik in den letzten Jahrzehnten und der aktuellen Forschung und Anwendungspraxis im Bereich der künstlichen Intelligenz werden dabei einerseits völlig neue Antworten auf die uralten Fragen gesucht und gegeben, die andererseits aber auch in die Jahrtausende alten Traditionslinien eingebunden werden können und sie weiterschreiben.

Der Call richtet sich an unterschiedlichste disziplinäre Theorie-, Forschungs- und Praxisfelder. Es geht darum, die Idee der Puppen als künstliche Menschen in der Vielzahl ihrer literarischen, künstlerisch-kulturellen, materiell-technischen, medialen, psychologisch-pädagogischen Varianten und Erscheinungsformen auszuleuchten. Dabei sollten sich nicht nur geistes- und kulturwissenschaftliche Disziplinen angesprochen fühlen, sondern auch die Bereiche Design, Technik, Robotik bzw. Technik-Mensch-Interaktionen. Denn mit dem hier angesprochenen Themenschwerpunkt wird angestrebt, an den Schnittstellen unterschiedlichster Disziplinen neue transdisziplinäre Diskurse zu initiieren.

Die Beiträge sollen nicht mehr als 30.000 Zeichen umfassen. Das angesprochene Themenspektrum ergibt sich aus den oben genannten Überlegungen. Es sollte in jedem Fall auf interdisziplinäre Verständlichkeit geachtet werden. Die Texte können auf Deutsch oder Englisch als e-Datei beim Editorial Team (Prof. Dr. Insa Fooken, fooken@psychologie.uni-siegen.de und/oder Dr. Jana Mikota, mikota@germanistik.uni-siegen.de) eingereicht werden. Angebote für einen Beitrag erbitten wir mit einer knappen Skizze (ca. 3.500 Zeichen) und einer Kurz-Vita bis 31. August 2019.

Rückmeldungen zur Aufforderung, einen Beitrag einzureichen, erfolgen bis Mitte September 2019. Das endgültige Manuskript muss spätestens Ende Dezember 2019 vorliegen.

CfP

(Quelle: Aussendung)