Rückblick auf die Buchpräsentationen

"Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)" und
"'Es ist später, als du glaubst!': Drei unbekannte Romane"

Am 10.6.2022 fand in der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte an der Universität Wien die Präsentation der Publikationen "Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)" (herausgeben von Susanne Blumesberger und Jörg Thunecke) und "'Es ist später, als du glaubst!': Drei unbekannte Romane" (herausgegeben von Jörg Thunecke - in Zusammenarbeit mit Susanne Blumesberger) statt.

Die Veranstaltung wurde in hybrider Form abgehalten und aufgezeichnet.
Hier können Sie sich das Video zur Buchpräsentation ansehen.


Programm (© UB Wien) zur Buchpräsentation

Die Bücher sind über den Praesens Verlag erhältlich.

Eine Kooperation von der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Universitätsbibliothek Wien, Universität Wien und der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

 

 

Zuschauer vor Ort

Leiter der FB Zeitgeschichte Markus Stumpf leitete in die Buchpräsentation ein und moderierte durch den Abend

Ilse Korotin stellte die Reihe biografiA vor, in welcher die beiden Bücher erschienen sind

Susanne Blumesberger las das Grußwort von Patrik von zur Mühlen vor, der nicht persönlich dabei sein konnte, und stellte als (Mit-)Herausgeberin die Publikationen vor

Ernst Seibert ging in seinem Vortrag auf seinen Beitrag in der Publikation "Die rote Gräfin" ein

Der Herausgeber der beiden Publikationen Jörg Thunecke stellte noch einmal ausführlicher die Publikationen vor


Neuerscheinung kjl&m 2.22

Spielweisen für junges Publikum – Einblicke in das Kinder- und Jugendtheater
Redaktion: Prof. Dr. Petra Josting

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift kjl&m widmet sich dem Kinder- und Jugendtheater.

Unter dem Titel Spielweisen für junges Publikum wird in Heft 2.22 die Vielfalt zeitgenössischer Ausdrucksformen des Theaters für junges Publikum beschrieben und untersucht. In zwölf Beiträgen, die den Bogen spannen von der Historie dieser Theaterform, über aktuelle Diskussionen der ästhetischen und künstlerischen Möglichkeiten bis hin zu spartenspezifischen Darstellungen, finden die Leser*innen reichhaltige Informationen über diese Theatersparte, die sich längst von einem Spezialtheater nur für kleine Leute emanzipiert hat zu einer unüberhörbaren Stimme in der gesamten Theaterszene.

Die 100 Seiten starke und bebilderte Publikation ist für 11,- € im kopead Verlag zu erhalten und auch als E-Book verfügbar.

 

(Quelle: Aussendung)


Rückblick auf die Buchpräsentationen

Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis II     und
Kindheitsgenealogien. Literatur und Kindheit im "Jahrhundert des Kindes" in Österreich

Am 2. Mai 2022 fand die Veranstaltung zur Präsentation der neuerschienen Werke

Susanne Blumesberger, Wynfried Kriegleder, Ernst Seibert (Hrg.): Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis. Beiträge zur historischen Schulbuch-, Kinder- und Jugendliteraturforschung II, Veröffentlichungen der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 18 (Wien: Praesens, 2021)
sowie
Ernst Seibert: Kindheitsgenealogien. Literatur und Kindheit im "Jahrhundert des Kindes" in Österreich (Wien: Praesens, 2022)

in der Fachbereichsbibliothek Germanistik an der Universität Wien statt. 

Einladung und Programm
Plakat zur Veranstaltung (© UB Wien)

Beide Neuerscheinungen sind über den Praesens Verlag erhältlich. 

 

 

 

eingeladene Gäste zur Buchvorstellung

Einführung in die Veranstaltung durch Peter Ernst (Stv. Leiter des Instituts für Germanistik)

Vorstellung des Buches "Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis II" durch Susanne Blumesberger und Einleitung in die Podiumsdiskussion

Moderator der Podiumsdiskussion Wynfrid Kriegleder

Murray G. Hall

Kathrin Pokorny-Nagel

Gunda Mairbäurl

Vorstellung des Buches "Kindheitsgenealogien" durch Ernst Seibert

Im Anschluss der Veranstaltung gab es ein kleines Buffet, bei dem man sich mit den Veranstalter*innen und Referent*innen über dies und jenes austauschen konnte


Virtuelle Ausstellung: „Otto Spamers Bücherfabrik - Sachbuchwelten für die Jugend“

175 Jahre Otto Spamer Verlag

Am 31. März 1847, vor 175 Jahren, gab Otto Spamer per Rundschreiben die Gründung einer Verlagsbuchhandlung bekannt. Nach einem anfänglich noch gemischten Programm konzentrierte sich der ausgebildete Buchhändler schon bald auf die Wissensvermittlung an Groß und Klein. Der Verlag spezialisierte sich auf illustrierte Kinder- und Jugendbücher, die ihre Leser:innen in ferne Länder entführten, Flora und Fauna in Nah und Fern erkundeten, den technischen Fortschritt beleuchteten und zum Experimentieren einluden. Spamer verkaufte seine Bücher millionenfach und zählte, was heute fast in Vergessenheit geraten ist, zu den größten Verlagen des Deutschen Kaiserreichs. Die Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin wendet sich mit der Online-Ausstellung einem der bedeutendsten Verlage für Kinder- und Jugendsachliteratur des 19. Jahrhunderts zu. Sie führt in das Leben und Schaffen Otto Spamers ein und betrachtet die wechselhafte Geschichte des gleichnamigen Verlages. Vor allem aber macht sie auf dessen beachtliches, seinerzeit überaus innovatives Kinder- und Jugendbuchprogramm aufmerksam und lädt zum virtuellen Blättern und Stöbern in der umfangreichen digitalen Sammlung der Staatsbibliothek ein. Die interaktive Schau, die auf der gleichnamigen 2021 im Leipziger Schulmuseum präsentierten Ausstellung basiert, gibt Einblicke in die „Bücherfabrik“, die massenhaft industriell Literatur für jedermann fertigte, Wert auf Veranschaulichung in Wort und Bild legte und durch eine geschickt arbeitende Werbemaschinerie für eine rege Rezeption sorgte.

Vor 175 Jahren war es üblich, Jubiläen gebührend zu begehen und das Erreichte in Wort und Bild, mit Gesang und Dichtung, mit Festschriften und theatraler Inszenierung zum Ausdruck zu bringen. Auch im Hause Spamer wusste man besondere Anlässe zu würdigen, so beispielsweise das 25-jährige Bestehen des Verlages. Während am Ostersonntag 1872 im kleinen Kreis Festgedichte, Lieder und Grußadressen vorgetragen wurden, kamen beim Sommerfest am 26. August über 300 Gäste im Leipziger Schützenhaus zu einem Festmahl und Ball mit Schauspiel und der Darbietung lebender Bilder zusammen. Das „Leipziger Tageblatt“ berichtete tags darauf in seiner Beilage darüber und resümierte: „Diesem Feste fehlte Nichts.

Und während vor 150 Jahren eine prachtvolle Gedenkausgabe die Entwicklung des Otto Spamer Verlages beleuchtete, schaut die Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin mit einer Ausstellung auf den Werdegang des Unternehmens zurück und wünscht beim virtuellen Rundgang durch die „Bücherfabrik“ viel Vergnügen und anregende Einblicke in dieses Kapitel der Kinder- und Jugendliteratur!

Hier gehts zum virtuellen Rundgang durch die Ausstellung.

 

(Quelle: Aussendung)


Neuerscheinung! Ernst Seibert: Kindheitsgenealogien

Bildquelle: Praesens Verlag

Ernst Seibert:
Kindheitsgenealogien. Literatur und Kindheit im Jahrhundert des Kindes in Österreich

(2022, ISBN 978-3-7069-1133-7, 362 Seiten, Klappenbrosch.)

Sowohl im Buchhandel als auch in der schulischen oder Privatlektüre von Kindern und Jugendlichen ist zu beobachten, dass Kinder- und Jugendliteratur fast ausschließlich als Gegenwartsliteratur behandelt wird. Selbst im theoretischen Zugang auf diese Literaturgattung befasst man sich verständlicher Weise zum überwiegenden Teil mit ihrer Aktualität und nicht mit ihrer historischen Entwicklung. Aber schon bei der Kanon-Diskussion stellt sich die Frage, was an älteren Werken sollte noch im Gespräch bleiben? Kinderbuch-Klassiker wie »Oliver Twist« oder »Alice« aus dem tiefen 19. Jahrhunderten lassen erkennen, dass die allgemeine Literaturgeschichte von bisweilen sehr faszinierenden Kindheits- und Jugend-Vorstellungen begleitet wird. Sie sind Gegenstand einer Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur, zu der es auch in Österreich seit geraumer Zeit zahlreiche Publikationen gibt. Das vorliegende Buch stellt sich die Aufgabe, die Vielzahl solcher Beobachtungen mit Konzentration auf das 20. Jahrhundert in ihren teils beharrenden und teils innovativen Entwürfen und Experimenten erkennbar zu machen. Damit soll ein wenig beachtetes, vielfach aber erstaunliches Quellenmaterial in größeren stoff- und motivgeschichtlichen Zusammenhängen freigelegt werden. Im ersten Teil erfolgt dies in Jahrzehnten-Übersichten, im zweiten in Einzelstudien zu den wichtigsten Werken und ihren Autorinnen und Autoren.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.


Zuckerseiten - der Buchempfehlungskanal

12 Gedichte für 16 Euro

„Der wahre Wert ist überhaupt nicht zu berechnen“, meinen Klaus Nowak und Verena Weigl über Michael Hammerschmids feine Kinderlyrik voller Bewegung, Musikalität und Überraschungen. Und auch die farbenprächtigen Bilder von Maria José de Tellería haben es den beiden angetan. 

Weitere Informationen und das Video zu "Zuckerseiten" erhalten Sie hier.

 

(Quelle: Homepage Institut für Jugendliteratur + Aussendung)


Neuerscheinung: Jahrbuch der GKJF

Thema: Klänge

Der fünfte Jahrgang des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung stellt das Thema Klänge in den Mittelpunkt, um historische wie gegenwärtige Dimensionen dieses komplexen Gegenstands in den Blick zu nehmen. Sieben Beiträge behandeln die vielfältigen Implikationen dieses Themenkomplexes sowohl aus theoretischer als auch gegenstandsorientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen Gattungsschwerpunkten wie medialen Gestaltungsformen und diskutieren zugleich ihre Bedeutung für die heutige Kinder- und Jugendmedienforschung.

Open Access
Pressemitteilung

Weitere Informationen zum Jahrbuch und zur GKJF finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis II

Neuerscheinung!!!!

Band 18 der Schriftenreihe der ÖG-KJLF

Susanne Blumesberger; Wynfrid Kriegleder; Ernst Seibert (Hg.):
Kinderliteratur als kulturelles Gedächtnis. Beiträge zur historischen Schulbuch-, Kinder- und Jugendliteraturforschung II

[= Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich. Veröffentlichungen d. Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung; 18]

2021, ISBN 978-3-7069-1091-0, 420 S., Klappenbrosch.
€ [A] 38,00 / € [D] 37,00

Der Band ist über den Praesens Verlag erhältlich.

Inhalt
open access 


Hermynia Zur Mühlen – Drei Romane

Jörg Thunecke (Hg.) in Zusammenarbeit mit Susanne Blumesberger:„Es ist später, als du glaubst!“ Drei unbekannte Romane: Er heiratet nicht für Geld | Das tote Schloß | Der Hexenkessel

[= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin; 22]

2020, ISBN 978-3-7069-1074-3 , 437 S., Klappenbrosch.
€ [A] 28,90 / € [D] 28,10

Bei den hier erstmals veröffentlichten Romanen Hermynia Zur Mühlens (1883-1951) – „Er heiratet nicht für Geld“, „Das tote Schloß“ sowie „Der Hexenkessel“ – handelt es sich um drei bisher unbekannte Werke der ‚roten Gräfin‘, die zu Beginn der 1930er Jahre in österreichischen und tschechischen Zeitschriften und Zeitungen als Fortsetzungsromane publiziert wurden, bzw. Anfang der 1950er Jahre, zur Zeit ihres englischen Exils, in einer schweizerischen Zeitschrift. Ersterer, ein Kriminalroman, der an ähnliche, während der 1920er Jahre unter dem Pseudonym Lawrence Desberry erschienene Werke der Autorin erinnert, spielt im faschistischen Italien; der zweite, ein Schauerroman im Stile britischer ‚Gothic Novels‘, ist im französischen Savoyen angesiedelt; der dritte, eine Art von Politroman, handelt zu Beginn des 20. Jahrhundert in Marokko vor dem Hintergrund des Ringens der europäischen Großmächte um die Vorherrschaft in dem nordafrikanischen Land. Die drei Romane wurden vom Herausgeber aus den jeweiligen Zeitschriften bzw. Zeitungen transkribiert und werden hier – versehen mit Anmerkungen sowie einem Vorwort – einer deutschsprachigen Leserschaft erstmals vorgestellt, in der Hoffnung, die Kenntnis des Werkes Zur Mühlens weiter zu vertiefen.

 

Der Band ist über den Praesens Verlag bestellbar.


Buchbesprechungen aus dem Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ online verfügbar

Ab sofort sind alle Jugendbücher, die Karin Haller seit 2003 monatlich im Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ empfiehlt, auf der Webseite vom Institut für Jugendliteratur abrufbar und Sie können die Besprechungen dort nachlesen.


Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit

Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.):
Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)
Wien: Praesens Verlag 2019 (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin; Bd. 23)

Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 als Gräfin Folliot de Crenneville-Poutet in Wien geboren und entstammte einer der angesehensten Familien der Monarchie. Ihr Leben war geprägt vom Widerstand gegen die Familie, gegen die Unterdrückung der Frau, gegen soziale Ungerechtigkeiten und gegen den Faschismus. Dank ihrer proletarischen Märchen, in denen sie dem Arbeiterkind komplexe gesellschaftliche Prozesse in einfacher Weise zu erklären versuchte, zählte sie zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der proletarisch-revolutionären Literaturbewegung der Weimarer Republik. Außerdem übersetzte sie nahezu 150 meist sozialkritische Werke russischer, französischer, englischer und amerikanischer AutorInnen, u.a. Upton Sinclair.
In ihren eigenen Romanen verknüpfte sie vielfach die Erfahrungswelt der Aristokratie mit sozialistischen und frauenbewegten Problemstellungen. In ihrem nach ihrer Emigration verfassten Roman Unsere Töchter, die Nazinen schildert sie den Sieg des Nationalsozialismus, die Auswirkungen des Antisemitismus und die Formierung von Widerstand.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.

 

 


SPELL - Siegener Preis für Erstleseliteratur

gestiftet vom Germanistischen Seminar der Universität Siegen

Die Auseinandersetzung mit der Erstleseliteratur ist ein Bestandteil der Seminare im Grundschullehramt an der Universität Siegen. Immer wieder wurde auf Forschungslücken und eine Nichtbeachtung dieses Literaturzweiges seitens der Studierenden hingewiesen. Daher wird der Literaturpreis eng an die Forschung und die Lehre der Universität gekoppelt. Gemeinsam mit den Studierenden sollen ab dem Wintersemester 2019/20 Projekte in Grundschulen beginnen, die in den Seminaren konzipiert und von den Literaturdidaktikerinnen Dr. Jana Mikota und Dr. Nadine J. Schmidt begleitet werden. Daraus soll ein Forschungsprojekt entstehen, das sich explizit mit der Bedeutung der Erstleseliteratur und ihrer Rezeption beschäftigen soll. Dabei werden literarisches Lesen, Leseförderung und Rezeption eng verzahnt und unter anderem auch Fragen nach der Bedeutung der Erstleseliteratur für Schüler*innen in Grundschulen aufgenommen.

Die Erstleseliteratur fristet aber in der Welt der (Kinder- und Jugend-)Literatur noch immer ein Schattendasein - obgleich sie im Bereich der Leseförderung und der Einführung in die literarische Welt von herausragender Bedeutung ist.

Der Literaturpreis SPELL - Der Siegener Preis für Erstleseliteratur möchte dies gleich in mehrfacher Hinsicht verändern: Einerseits soll monatlich auf Bücher aus dem Erstlesebereich aufmerksam gemacht werden, die sich in inhaltlicher, formaler und sprachlicher Hinsicht besonders hervorheben. Berücksichtigt wird auch vor allem die Text-Bild-Qualität.

Einmal pro Jahr soll dann aus den insgesamt 24 ausgezeichneten Erstlesebüchern das "Erstlesebuch des Jahres" ausgewählt und mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert werden. Das Buch des Jahres wird im Rahmen von turnusmäßig geplanten Seminaren oder Workshops ausgezeichnet, die u.a. in Zusammenarbeit mit renommierten Verlagen und bekannten Erstlesebuchautor*innen stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilungen SPELL Monat Februar 2021

 (Quelle: Aussendung und Homepage)


Ernst Seibert: Kindheitsmuster

Ernst Seibert: Kindheitsmuster in der österreichischen Gegenwartsliteratur. 
Zur Genealogie von Kindheit. Ein mentalitätsgeschichtlicher Diskurs im Umfeld von Kindheits- und Kinderliteratur

Frankfurt am Main, Peter Lang Verlag, 2005
Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien, Bd. 38

Mit dem Begriff Kindheitsliteratur wird das Zusammentreffen zweier synchroner Phänomene erörtert, die besonders in der neueren österreichischen Gegenwartsliteratur vermehrt anzutreffen sind: zum einen die Thematisierung von Kindheit und zum anderen die Adressierung literarischer Texte an eine kindliche Leserschaft auch von Autorinnen und Autoren, die an sich nicht zur Kinderliteratur gezahlt werden. Unter diesem Aspekt erscheint es angebracht, die von der allgemeinen Literatur üblicherweise als Subsystem abgetrennte Kinderliteratur als Teil der Kindheitsliteratur zu verstehen und damit gleichzeitig literarische Wertung und pädagogisches Urteil zu entflechten. Dieses Ziel wird in mehreren analytischen Diskursen und in Interpretationen einschlägiger Werke verfolgt.

Das Buch ist über den Peter Lang Verlag erhältlich.