JuLit - Heft 3 / 2020

Nichts als die Wahrheit!? Zur Funktion der Lüge in der Kinder- und Jugendliteratur

"Fake News" scheinen gerade Konjunktur zu haben. Gesundes Misstrauen ist daher gut, geschulte Medienkompetenz noch besser. Wie man Lügen erkennt und wann sie erlaubt sind, müssen Kinder erst lernen. Literatur kann sie dabei unterstützen. Wie, das wird in diesem Heft erläutert. Außerdem widmet sich Nicola König der Text-Leser-Passung anhand der Bücher von Stefanie Höfler. Ralf Schweikart fordert eine starke Lobby für die Kindermedien. Und Dr. Hannelore Daubert nimmt Abschied von Hans-Joachim Gelberg, der im Mai verstorben ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemitteilung

Das Heft kann hier bestellt werden.

(Quelle: Aussendung und Homepage AKJ)


kjl&m 3.20

„Alle Menschen werden Brüder“
Solidarität in der Kinder- und Jugendliteratur
Redakteur:
Sebastian Schmideler

„Alle Menschen werden Brüder“ … Friedrich Schiller schrieb die Worte zu der Melodie im vierten Satz von Beethovens Sinfonie im Sommer 1785 in Gohlis, heute ein Stadtteil von Leipzig. – Solidarität, gerade im Zeichen der Freude, ist der soziale Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Er tut, gerade im 30. Jahrestag der Wiedervereinigung des geteilten Deutschland, an den wir im Herbst 2020 gedenken, allen Menschen bitter Not. Auch die KJL erzählt von solidarischem Handeln und von solidarischen Gemeinschaften mit Verantwortungsgefühl. Diesen Facetten möchte dieses Themenheft nachspüren.

Editorial
Inhaltsverzeichnis

Das Heft ist über den kopaed Verlag bestellbar.

(Quelle: Aussendung)


Kibum 2020

46. Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse

Termin: 7. - 17. November 2020

„Digital & anders!“ – so lautet das Motto der von Stadt und Universität veranstalteten Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse, die wie geplant am 7. November beginnt. In weiten Teilen wird sich die 46. KIBUM allerdings deutlich von der gewohnten Veranstaltung unterscheiden, denn auch hier zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie: So können die Bücherlandschaft und die Veranstaltungen im Kulturzentrum PFL sowie an den weiteren Veranstaltungsorten in diesem Jahr nicht realisiert werden.

Um den jungen und erwachsenen Leserinnen und Lesern aber dennoch die diesjährigen Neuerwerbungen präsentieren zu können, Fachdidaktik und Wissenschaft einzubinden sowie natürlich Autoren-Lesungen anzubieten, wird es ein weitgehend digitales Programm geben.

Weitere Informationen zur Kibum finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Kibum)


Buchpräsentation Jella Lepmann

Termin: 01.10.2020, 19:30 Uhr
Ort: Jella-Lepman-Saal, Internationale Jugendbibliothek, Schloss Blutenburg, D- 81247 München

Die jüdische Journalistin Jella Lepman kehrte 1945 aus dem englischen Exil ins Land der Täter zurück, um den deutschen Kindern mit Büchern die Welt zu eröffnen. Gegen etliche Widerstände und unter schwierigsten Bedingungen organisierte sie eine Ausstellung internationaler Kinder- und Jugendbücher im Münchner Haus der Kunst. Diese wurde ein voller Erfolg. Nur wenige Jahre später gelang es ihr, in München eine Jugendbibliothek einzurichten, in der sie tausende Bücher aus aller Welt sammelte und unzählige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellte. All das schaffte sie mit Durchsetzungskraft, namhaften Mitstreitern und auf teilweise äußerst unkonventionellem Weg.

Voller Humor und frei von Selbstmitleid schildert Jella Lepman in „Die Kinderbuchbrücke“, wie sie in einem von Männern dominierten Umfeld als kämpferische und von ihrer Idee überzeugte Frau eine Institution erschuf, die zum weltweiten Vorbild wurde. Die Neuausgabe ist die längst überfällige Wiederentdeckung ihrer Erinnerungen an den Aufbau der Internationalen Jugendbibliothek. Ein spannendes Dokument der Nachkriegsgeschichte, lebendig und packend wie ein Abenteuerroman erzählt.

Eine Anmeldung bis zum 28. September 2020 ist erforderlich unter anmeldung@ijb.de

Einladung

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Homepage Internationale Jugendbibliothek)


Deutscher Jugendliteraturpreis 2020

Verleihung als Livestream aus dem Berliner GRIPS Theater ­

Termin: 16. Oktober 2020, 17:30 Uhr
Ort: GRIPS Theater, Altonaer Str. 22, D-10557 Berlin und als Livestream

Die Vergabe des Deutschen Jugendliteraturpreises ist das jährliche Highlight der Kinder- und Jugendliteraturszene. Doch dieses Jahr erlauben die Corona-Sicherheitsvorschriften keine Events mit großem Publikum. Die Preisverleihung findet somit zwar zum gewohnten Termin statt, dafür aber an einem neuen Veranstaltungsort.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey wird die Sieger im Berliner GRIPS Theater bekannt geben – auf einer kleinen Theaterbühne mit großem kinderliterarischem Renommee. Die Veranstaltung wird als Livestream übertragen.


Moderatorin Vivian Perkovic (3sat Kulturzeit) führt durch die Preisverleihung. Geehrt werden die Gewinner in den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch sowie der Preisträger der Jugendjury. Die Sonderpreise "Gesamtwerk" und "Neue Talente" gehen dieses Jahr an deutsche Autoren. Die Live-Veranstaltung wechselt sich mit verschiedenen Video-Einspielern ab. Einschalten und live dabei sein kann jeder über die Homepage oder die Social Media Kanäle des Arbeitskreises für Jugendliteratur sowie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist derzeit ohne Publikum geplant, eventuelle Anpassungen erfolgen im Oktober nach den dann geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.
Stifter des Deutschen Jugendliteraturpreises ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ausrichter der Arbeitskreis für Jugendliteratur. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert.

(Quelle: Aussendung Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.)


Zuckerseiten - der Buchempfehlungskanal

Ab sofort präsentieren Karin Haller und Klaus Nowak einmal im Monat unter dem Titel „Zuckerseiten" ihre persönlichen Lieblinge aus der aktuellen Kinder- und Jugendbuchproduktion.

Jede Folge steht unter einem bestimmten Motto - diesesmal begeben sie sich auf einen kinderliterarischen Ausflug in die „Natur“.
 
Dabei geht es um einen besitzergreifenden „Wutbürger“ sowie ein besonderes Kleinod, das uns den Wald sogar nach Hause holt.

Weitere Informationen und das Video zu "Zuckerseiten" erhalten Sie hier.


JuLit - Heft 2 / 2020

(Quelle: Homepage Arbeitskreis für Jugendliteratur)

Damit jedes Kind lesen lernt!Grundlagen für eine erfolgreiche literale Frühförderung

Der Bildungserfolg eines Kindes darf nicht von seiner Herkunft abhängen – in Krisenzeiten wie diesen wird das besonders deutlich. Frühe literale Erfahrungen können einen Beitrag leisten, damit jedes Kind lesen lernt, und so für mehr Chancengleichheit sorgen. Deshalb nehmen die Autorinnen dieser Ausgabe die Jüngsten in den Blick und zeigen, wie Literacy-Kompetenzen erworben werden und was in Kita, Vorschule, Familie und Bibliothek schon alles bewegt wird. Daneben enthält das Heft ein Porträt der Illustratorin Tanja Esch. Franziska Khan widmet sich dem Jenseits als Erzählraum in aktuellen Kinder- und Jugendbüchern. Und Christine Knödler würdigt die diesjährigen Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendiatinnen Kristin Höller und Dita Zipfel.      

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Heft kann hier bestellt werden.

(Quelle: Aussendung und Homepage Arbeitskreis für Jugendliteratur)


Lesung unter dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark"

Das Zentrum für Kinder-und Jugendliteratur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg veranstalten auch in diesem besonderen Semester die traditionelle Lesung mit Studierenden und Dozierenden unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!".

Diese findet diesmal nicht im Lesesaal statt, sondern in Ihrem eigenen Wohnzimmer. Und sie wird Ihnen auch nicht als eine einzige termingebundene Lesung aller Beteiligten präsentiert, sondern in Form einer Reihe von Einzellesungen, die Sie terminlich ungebunden sehen und hören können.

Die erste Lesung von und mit Salome Jung können Sie hier sehen.

Weitere Informationen und Veranstatungen des Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur der PH Heidelberg erfahren Sie hier.


CLELE – Children's Literature in English Language Education

Current issue: 8/1 (May 2020) - Stories and Authenticity of Experience
Editor-in-chief: Janice Bland

The current issue of CLELE contains articles on multicultural children's literature, the function of audiobooks on young readers' fluency, multimodal literature in the classroom, recommended reads and book reviews. The current and former issues can be read here.


Sammelband "Die Welt im Bild erfassen"

Tobias Kurwinkel, Corinna Norrick-Rühl und Philipp Schmerheim (Hg.):
Die Welt im Bild erfassen. Multidisziplinäre Perspektiven auf das Bilderbuch

Würzburg: Königshausen & Neumann, 2020 (= Kinder- und Jugendliteratur Intermedial; 7)

Das Bilderbuch ist ein Laboratorium des erzählerisch-ästhetischen Ausdrucks von Welterfahrung und hat als solches in den vergangenen Jahren tiefgreifende Entwicklungen durchlaufen. Die Beiträge dieses Sammelbands reflektieren multidisziplinär Produktion, Distribution und Rezeption von Bilderbüchern, untersuchen Wechselwirkungen mit anderen Ausdrucksmedien, eruieren didaktische Potenziale des Bilderbuchs und erproben analytische Zugänge. Abgerundet wird der Band durch Praxisbeiträge, die den Alltag im Lektorat sowie die aktuelle Kinderliteraturkritik reflektieren.

Der Sammelband ist über den Verlag Königshausen & Neumann erhältlich.

Inhaltsverzeichnis
Flyer Sammelband

(Quelle: Aussendung und Hompage Kinder- und Jugendliteratur Intermedial)


Buchbesprechungen aus dem Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ online verfügbar

Ab sofort sind alle Jugendbücher, die Karin Haller seit 2003 monatlich im Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ empfiehlt, auf der Webseite vom Institut für Jugendliteratur abrufbar und Sie können die Besprechungen dort nachlesen.



Buchpräsentation "Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit"

Achtung: Die Veranstaltung wurde abgesagt !!!!!!!!!!!!!

 

Veranstaltungsreihe "Erlesenes Erforschen"

Termin: 16. Juni 2020, 18:30 Uhr
Ort: Fachbereichsbibliothek für Zeitgeschichte, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien

Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.):
Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)
Wien: Praesens Verlag 2019
(= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin; Bd. 23)

Inhaltsverzeichnis
Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.


Weitere Informationen und das Programm zur Buchpräsentation finden Sie hier.



Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit

Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.):
Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)
Wien: Praesens Verlag 2019 (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin; Bd. 23)

Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 als Gräfin Folliot de Crenneville-Poutet in Wien geboren und entstammte einer der angesehensten Familien der Monarchie. Ihr Leben war geprägt vom Widerstand gegen die Familie, gegen die Unterdrückung der Frau, gegen soziale Ungerechtigkeiten und gegen den Faschismus. Dank ihrer proletarischen Märchen, in denen sie dem Arbeiterkind komplexe gesellschaftliche Prozesse in einfacher Weise zu erklären versuchte, zählte sie zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der proletarisch-revolutionären Literaturbewegung der Weimarer Republik. Außerdem übersetzte sie nahezu 150 meist sozialkritische Werke russischer, französischer, englischer und amerikanischer AutorInnen, u.a. Upton Sinclair.
In ihren eigenen Romanen verknüpfte sie vielfach die Erfahrungswelt der Aristokratie mit sozialistischen und frauenbewegten Problemstellungen. In ihrem nach ihrer Emigration verfassten Roman Unsere Töchter, die Nazinen schildert sie den Sieg des Nationalsozialismus, die Auswirkungen des Antisemitismus und die Formierung von Widerstand.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.

 

 


SPELL - Siegener Preis für Erstleseliteratur

gestiftet vom Germanistischen Seminar der Universität Siegen

Die Auseinandersetzung mit der Erstleseliteratur ist ein Bestandteil der Seminare im Grundschullehramt an der Universität Siegen. Immer wieder wurde auf Forschungslücken und eine Nichtbeachtung dieses Literaturzweiges seitens der Studierenden hingewiesen. Daher wird der Literaturpreis eng an die Forschung und die Lehre der Universität gekoppelt. Gemeinsam mit den Studierenden sollen ab dem Wintersemester 2019/20 Projekte in Grundschulen beginnen, die in den Seminaren konzipiert und von den Literaturdidaktikerinnen Dr. Jana Mikota und Dr. Nadine J. Schmidt begleitet werden. Daraus soll ein Forschungsprojekt entstehen, das sich explizit mit der Bedeutung der Erstleseliteratur und ihrer Rezeption beschäftigen soll. Dabei werden literarisches Lesen, Leseförderung und Rezeption eng verzahnt und unter anderem auch Fragen nach der Bedeutung der Erstleseliteratur für Schüler*innen in Grundschulen aufgenommen.

Die Erstleseliteratur fristet aber in der Welt der (Kinder- und Jugend-)Literatur noch immer ein Schattendasein - obgleich sie im Bereich der Leseförderung und der Einführung in die literarische Welt von herausragender Bedeutung ist.

Der Literaturpreis SPELL - Der Siegener Preis für Erstleseliteratur möchte dies gleich in mehrfacher Hinsicht verändern: Einerseits soll monatlich auf Bücher aus dem Erstlesebereich aufmerksam gemacht werden, die sich in inhaltlicher, formaler und sprachlicher Hinsicht besonders hervorheben. Berücksichtigt wird auch vor allem die Text-Bild-Qualität.

Einmal pro Jahr soll dann aus den insgesamt 24 ausgezeichneten Erstlesebüchern das "Erstlesebuch des Jahres" ausgewählt und mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert werden. Das Buch des Jahres wird im Rahmen von turnusmäßig geplanten Seminaren oder Workshops ausgezeichnet, die u.a. in Zusammenarbeit mit renommierten Verlagen und bekannten Erstlesebuchautor*innen stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilungen SPELL Monat März 2020

 (Quelle: Aussendung und Homepage)


Jahrbuch GKJF 2019 Open Access

Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2019 | GKJF

Thema: Fakt, Fake und Fiktion

Die sieben auf den Themenschwerpunkt »Fakt, Fake und Fiktion« bezogenen Beiträge des dritten Jahrgangs des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung nehmen die vielfältigen Implikationen des Themenkomplexes sowohl aus theoretischer wie gegenstandsorientierter Perspektive in den Blick und greifen ihn in seinen unterschiedlichen medialen Gestaltungsformen auf. So geht es in den Analysen um Beispiele aus dem Bereich Kinder- und Jugendsachbuch, Sachbilderbuch, Tagebuch, Comic und Jugendroman.

Entsprechend der Konzeption des Jahrbuchs stehen über das Schwerpunktthema »Fakt, Fake und Fiktion« hinaus grundlegende kinder- und jugendmediale Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive im Fokus. Vier Beiträge stellen aktuelle Forschungen, Forschungszugänge und -perspektiven vor. Rezensionen zur Fachliteratur schließen sich den Beiträgen an. Insgesamt konnten, dank der großen Beteiligung der Mitglieder der GKJF, über dreißig Titel gesichtet und besprochen werden. 

Unter folgendem Link können Sie sich die Beiträge des Jahrbuchs online ansehen.

(Quelle: Homepage GKJF)


Ernst Seibert: Kindheitsmuster

Ernst Seibert: Kindheitsmuster in der österreichischen Gegenwartsliteratur. 
Zur Genealogie von Kindheit. Ein mentalitätsgeschichtlicher Diskurs im Umfeld von Kindheits- und Kinderliteratur

Frankfurt am Main, Peter Lang Verlag, 2005
Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien, Bd. 38

Mit dem Begriff Kindheitsliteratur wird das Zusammentreffen zweier synchroner Phänomene erörtert, die besonders in der neueren österreichischen Gegenwartsliteratur vermehrt anzutreffen sind: zum einen die Thematisierung von Kindheit und zum anderen die Adressierung literarischer Texte an eine kindliche Leserschaft auch von Autorinnen und Autoren, die an sich nicht zur Kinderliteratur gezahlt werden. Unter diesem Aspekt erscheint es angebracht, die von der allgemeinen Literatur üblicherweise als Subsystem abgetrennte Kinderliteratur als Teil der Kindheitsliteratur zu verstehen und damit gleichzeitig literarische Wertung und pädagogisches Urteil zu entflechten. Dieses Ziel wird in mehreren analytischen Diskursen und in Interpretationen einschlägiger Werke verfolgt.

Das Buch ist über den Peter Lang Verlag erhältlich.