Vortrag: Susanne Blumesberger auf der BeSt³ digital

Wann: 5. März 2021, 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr

Auf der BeSt³ digital, Österreichs größter Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung, wird Susanne Blumesberger einen Vortrag zum Thema "Was passiert, wenn Erwachsene Kinder- und Jugendliteratur lesen? Spannende Einblicke" halten.

Die Vorträge finden via Livestream statt und/oder Sie können nach Anmeldung im Meeting-Raum auch aktiv an den Vorträgen teilnehmen und mitdiskutieren. Zudem werden die Vorträge später als Video auf auf der BeSt Homepage und YouTube abrufbar sein.

Weitere Informationen zur BeSt-Plattform finden Sie hier.

PM

 

(Quelle: Aussendung und Homepage BeSt)


Online-Lesung: Autorinnen-Begegnung mit Eva Lezzi

"Postmigrantische Identitäten und Schreibprozesse"

Begegnungen - Neues Digitales Format von KinderundJugendmedien.de

Die Premiere wird am 03. März um 17:00 Uhr mit der Online-Lesung von Eva Lezzis neu erschienenem Jugendroman Kalter Hund stattfinden.

Im Anschluss wird die Autorin im Gespräch mit Dilara Kanbiçak (Universität Frankfurt) über postmigrantische Positionen und Schreibprozesse diskutieren. Moderiert wird das Gespräch von unserer Redakteurin Dr. Hadassah Stichnothe (Universität Bremen). Am Ende des Gesprächs wird es Raum für Fragen und Diskussion von und mit dem Publikum geben.

Alles Weitere zur Lesung, den Gesprächspartnerinnen und natürlich zum Roman Kalter Hund finden Sie hier.

Anmeldung zur Veranstaltung unter begegnung@kinderundjugendmedien.de

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Alle Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die Zugangsdaten per Mail.

Weitere Informationen zu Kinderundjugendmedien.de erhalten Sie hier.

Pressemitteilung zur Reihe Begegnungen. 

(Quelle: Aussendung kinderundjugendmedien.de)


Illustrators in Residence

Neues Forschungs- und Lehrprojekt zur Kunstform Bilderbuch

An den Universitäten Duisburg-Essen, Bamberg und Eichstätt wurde mit „Illustrators in Residence“ ein neues Forschungs- und Lehrprojekt gegründet, das solche spannenden Kunstwerke und ihre Schöpfer in den Blick nimmt.

Neben Veranstaltungen wie Ateliergesprächen, Vorträgen und Workshops stehen Publikationen wie eine Buchreihe und eine informative Homepage, Lehrveranstaltungen sowie ein geplanter Forschungsverbund auf dem Programm von „Illustrators in Residence“. 

Die ersten „Illustrators in Residence“ sind die beiden renommierten, mehrfach preisgekrönten Bilderbuch-Künstler Tobias Krejtschi („Meine Mutter, die Fee“) und Antje Damm („Der Besuch“).

Am 20. Januar 2021 ist Tobias Krejtschi an der Universität Duisburg-Essen zu Gast, am 26. Januar 2021 Antje Damm in Eichstätt.
Die Veranstaltungen im Januar finden wegen der Corona-Pandemie online statt. Einwahldaten und weitere Informationen unter www.illustratorsinresidence.de und info@illustratorsinresidence.de.

Pressemitteilung

(Quelle: Aussendung)


STUBE-Freitag

Vivace. Papierklavier
Zu Gast: Elisabeth Steinkellner

Termin: 19. März, 16 Uhr – 19 Uhr
Ort: Seminarraum (2. Stock), Stephansplatz 3, 1010 Wien

Mitte Jänner, genau zu jenem Zeitpunkt wenn man von all den Jahresrückblicken genug und wieder Lust auf Neues, auf erfrischende Inhalte hat, findet in der STUBE ein Werkstattgespräch mit Elisabeth Steinkellner statt. Die vielfach bepreiste Autorin wird ihr neues Buch "Papierklavier" vorstellen und über ihr mittlerweile umfangreiches Werk sprechen, das von Bilderbüchern über Lyrikbänden zu Jugendromanen reicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage STUBE)


JuLit - Heft 4 / 2020

Menschliches Miteinander
Die Sieger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2020

In Pandemie-Zeiten wird das menschliche Miteinander auf die Probe gestellt. Es braucht neue Wege der Kommunikation - auch beim Deutschen Jugendliteraturpreis. Die Preisbücher aber feiern gerade das Miteinander: Ob parabelhaft veranschaulicht durch Dreieck, Quadrat und Kreis, im Freibad oder im Wahnsinn des Heranwachsens. Ob global und klimapolitisch gedacht, in Hinblick auf das Thema Migration oder anhand der Frage nach Recht und Gerechtigkeit. Mut zum Miteinander machen auch Menschen, die sich einsetz(t)en für Solidarität und Menschlichkeit. Die Sonderpreisträgerin Cornelia Funke etwa, die sich für Nachwuchskünstler engagiert, Jella Lepman, an die die Neuausgabe der "Kinderbuchbrücke" erinnert, oder der im Oktober verstorbene Künstler Volker Pfüller.

 

Das Heft ist am 17.12.2020 erschienen und kann hier bestellt werden.


Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2020 | GKJF

Thema: Träume

Der vierte Jahrgang des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung widmet sich den historischen wie gegenwärtigen Dimensionen des Traums in Kinder- und Jugendliteratur und -medien mit acht Beiträgen, die die vielfältigen Implikationen dieses komplexen Themas sowohl aus theoretischer als auch aus gegenstands-orientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen erzählerischen und medialen Realisierungen aufgreifen und vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für Kinder- und Jugendkultur diskutieren.

Inhaltsverzeichnis
Der Band ist open access auf der Homepage der GKJF abrufbar.

 

(Quelle: Aussendung GKJF)


JuLit - Heft 3 / 2020

Nichts als die Wahrheit!? Zur Funktion der Lüge in der Kinder- und Jugendliteratur

"Fake News" scheinen gerade Konjunktur zu haben. Gesundes Misstrauen ist daher gut, geschulte Medienkompetenz noch besser. Wie man Lügen erkennt und wann sie erlaubt sind, müssen Kinder erst lernen. Literatur kann sie dabei unterstützen. Wie, das wird in diesem Heft erläutert. Außerdem widmet sich Nicola König der Text-Leser-Passung anhand der Bücher von Stefanie Höfler. Ralf Schweikart fordert eine starke Lobby für die Kindermedien. Und Dr. Hannelore Daubert nimmt Abschied von Hans-Joachim Gelberg, der im Mai verstorben ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemitteilung

Das Heft kann hier bestellt werden.

(Quelle: Aussendung und Homepage AKJ)


kjl&m 3.20

„Alle Menschen werden Brüder“
Solidarität in der Kinder- und Jugendliteratur
Redakteur:
Sebastian Schmideler

„Alle Menschen werden Brüder“ … Friedrich Schiller schrieb die Worte zu der Melodie im vierten Satz von Beethovens Sinfonie im Sommer 1785 in Gohlis, heute ein Stadtteil von Leipzig. – Solidarität, gerade im Zeichen der Freude, ist der soziale Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Er tut, gerade im 30. Jahrestag der Wiedervereinigung des geteilten Deutschland, an den wir im Herbst 2020 gedenken, allen Menschen bitter Not. Auch die KJL erzählt von solidarischem Handeln und von solidarischen Gemeinschaften mit Verantwortungsgefühl. Diesen Facetten möchte dieses Themenheft nachspüren.

Editorial
Inhaltsverzeichnis

Das Heft ist über den kopaed Verlag bestellbar.

(Quelle: Aussendung)


Zuckerseiten - der Buchempfehlungskanal

Ab sofort präsentieren Karin Haller und Klaus Nowak einmal im Monat unter dem Titel „Zuckerseiten" ihre persönlichen Lieblinge aus der aktuellen Kinder- und Jugendbuchproduktion.

Jede Folge steht unter einem bestimmten Motto – dieses Mal präsentieren sie Gedichtbände unter dem Titel: "Lyrik und Sprachspiel".

 

Weitere Informationen und das Video zu "Zuckerseiten" finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage Institut für Jugendliteratur + Aussendung)


Buchbesprechungen aus dem Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ online verfügbar

Ab sofort sind alle Jugendbücher, die Karin Haller seit 2003 monatlich im Ö1-Literaturmagazin „Ex libris“ empfiehlt, auf der Webseite vom Institut für Jugendliteratur abrufbar und Sie können die Besprechungen dort nachlesen.

Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit

Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.):
Die rote Gräfin. Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919-1933)
Wien: Praesens Verlag 2019 (= biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, hg. v. Ilse Korotin; Bd. 23)

Hermynia Zur Mühlen wurde 1883 als Gräfin Folliot de Crenneville-Poutet in Wien geboren und entstammte einer der angesehensten Familien der Monarchie. Ihr Leben war geprägt vom Widerstand gegen die Familie, gegen die Unterdrückung der Frau, gegen soziale Ungerechtigkeiten und gegen den Faschismus. Dank ihrer proletarischen Märchen, in denen sie dem Arbeiterkind komplexe gesellschaftliche Prozesse in einfacher Weise zu erklären versuchte, zählte sie zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der proletarisch-revolutionären Literaturbewegung der Weimarer Republik. Außerdem übersetzte sie nahezu 150 meist sozialkritische Werke russischer, französischer, englischer und amerikanischer AutorInnen, u.a. Upton Sinclair.
In ihren eigenen Romanen verknüpfte sie vielfach die Erfahrungswelt der Aristokratie mit sozialistischen und frauenbewegten Problemstellungen. In ihrem nach ihrer Emigration verfassten Roman Unsere Töchter, die Nazinen schildert sie den Sieg des Nationalsozialismus, die Auswirkungen des Antisemitismus und die Formierung von Widerstand.

Inhaltsverzeichnis

Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.

 

 


SPELL - Siegener Preis für Erstleseliteratur

gestiftet vom Germanistischen Seminar der Universität Siegen

Die Auseinandersetzung mit der Erstleseliteratur ist ein Bestandteil der Seminare im Grundschullehramt an der Universität Siegen. Immer wieder wurde auf Forschungslücken und eine Nichtbeachtung dieses Literaturzweiges seitens der Studierenden hingewiesen. Daher wird der Literaturpreis eng an die Forschung und die Lehre der Universität gekoppelt. Gemeinsam mit den Studierenden sollen ab dem Wintersemester 2019/20 Projekte in Grundschulen beginnen, die in den Seminaren konzipiert und von den Literaturdidaktikerinnen Dr. Jana Mikota und Dr. Nadine J. Schmidt begleitet werden. Daraus soll ein Forschungsprojekt entstehen, das sich explizit mit der Bedeutung der Erstleseliteratur und ihrer Rezeption beschäftigen soll. Dabei werden literarisches Lesen, Leseförderung und Rezeption eng verzahnt und unter anderem auch Fragen nach der Bedeutung der Erstleseliteratur für Schüler*innen in Grundschulen aufgenommen.

Die Erstleseliteratur fristet aber in der Welt der (Kinder- und Jugend-)Literatur noch immer ein Schattendasein - obgleich sie im Bereich der Leseförderung und der Einführung in die literarische Welt von herausragender Bedeutung ist.

Der Literaturpreis SPELL - Der Siegener Preis für Erstleseliteratur möchte dies gleich in mehrfacher Hinsicht verändern: Einerseits soll monatlich auf Bücher aus dem Erstlesebereich aufmerksam gemacht werden, die sich in inhaltlicher, formaler und sprachlicher Hinsicht besonders hervorheben. Berücksichtigt wird auch vor allem die Text-Bild-Qualität.

Einmal pro Jahr soll dann aus den insgesamt 24 ausgezeichneten Erstlesebüchern das "Erstlesebuch des Jahres" ausgewählt und mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert werden. Das Buch des Jahres wird im Rahmen von turnusmäßig geplanten Seminaren oder Workshops ausgezeichnet, die u.a. in Zusammenarbeit mit renommierten Verlagen und bekannten Erstlesebuchautor*innen stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilungen SPELL Monat März 2020

 (Quelle: Aussendung und Homepage)


Jahrbuch GKJF 2019 Open Access

Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2019 | GKJF

Thema: Fakt, Fake und Fiktion

Die sieben auf den Themenschwerpunkt »Fakt, Fake und Fiktion« bezogenen Beiträge des dritten Jahrgangs des Jahrbuchs der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung nehmen die vielfältigen Implikationen des Themenkomplexes sowohl aus theoretischer wie gegenstandsorientierter Perspektive in den Blick und greifen ihn in seinen unterschiedlichen medialen Gestaltungsformen auf. So geht es in den Analysen um Beispiele aus dem Bereich Kinder- und Jugendsachbuch, Sachbilderbuch, Tagebuch, Comic und Jugendroman.

Entsprechend der Konzeption des Jahrbuchs stehen über das Schwerpunktthema »Fakt, Fake und Fiktion« hinaus grundlegende kinder- und jugendmediale Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive im Fokus. Vier Beiträge stellen aktuelle Forschungen, Forschungszugänge und -perspektiven vor. Rezensionen zur Fachliteratur schließen sich den Beiträgen an. Insgesamt konnten, dank der großen Beteiligung der Mitglieder der GKJF, über dreißig Titel gesichtet und besprochen werden. 

Unter folgendem Link können Sie sich die Beiträge des Jahrbuchs online ansehen.

(Quelle: Homepage GKJF)


Ernst Seibert: Kindheitsmuster

Ernst Seibert: Kindheitsmuster in der österreichischen Gegenwartsliteratur. 
Zur Genealogie von Kindheit. Ein mentalitätsgeschichtlicher Diskurs im Umfeld von Kindheits- und Kinderliteratur

Frankfurt am Main, Peter Lang Verlag, 2005
Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien, Bd. 38

Mit dem Begriff Kindheitsliteratur wird das Zusammentreffen zweier synchroner Phänomene erörtert, die besonders in der neueren österreichischen Gegenwartsliteratur vermehrt anzutreffen sind: zum einen die Thematisierung von Kindheit und zum anderen die Adressierung literarischer Texte an eine kindliche Leserschaft auch von Autorinnen und Autoren, die an sich nicht zur Kinderliteratur gezahlt werden. Unter diesem Aspekt erscheint es angebracht, die von der allgemeinen Literatur üblicherweise als Subsystem abgetrennte Kinderliteratur als Teil der Kindheitsliteratur zu verstehen und damit gleichzeitig literarische Wertung und pädagogisches Urteil zu entflechten. Dieses Ziel wird in mehreren analytischen Diskursen und in Interpretationen einschlägiger Werke verfolgt.

Das Buch ist über den Peter Lang Verlag erhältlich.