Projekt: Colibri - Corpus Libri et Liberi

Digitalisierung von Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Braunschweig und die Universitätsbibliothek Bielefeld sowie die Stiftung Internationale Jugendbibliothek München werden im Rahmen des Projekts Digitalisierung von Kinder- und Jugendliteratur des 19. Jahrhunderts eine digitale Sammlung deutschsprachiger historischer Kinder- und Jugendliteratur (KJL) aus dem Erscheinungszeitraum von 1801 bis 1914 aufbauen, die 15.000 bibliographische Einheiten umfassen soll. Damit knüpft das Projekt einerseits an die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfangreich geförderte Digitalisierungsstrategie für Drucke des 18. Jahrhunderts im Rahmen des Verzeichnisses der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) an und schließt zugleich eine Lücke zu den im Projekt Europeana Collections 1914-1918 digitalisierten Kinder- und Jugendbüchern.

Das Projekt ist am 01.06.2021 gestartet und mit einer Laufzeit von 36 Monaten vorgesehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Sammlung „Jugendhalle“

Die Sammlung „Jugendhalle“ verfügt  über 362 Titel (463 Bände) Methoden- und Schulbücher aus der Habsburgermonarchie im Original. Daneben wurden der Sammlung 30 Werke unterschiedlicher Provenienz in Fotokopie hinzugefügt.

Der Großteil davon, aus der Zeit von 1774 bis 1848, wurden auf einem Teil vom Gelände der Weltausstellung 1873, der Rotunde, präsentiert.

Nach der Ausstellung kamen die Bücher an die Amtsbibliothek des Unterrichtsministeriums. Dort wurde die Sammlung durch Zukäufe sukzessive erweitert. Von der Nachfolgeeinrichtung - Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) – wurde der Bestand 2015 als Dauerleihgabe an die Universitätsbibliothek übergeben.

 

Weitere Informationen zur Sammlung "Jugendhalle" finden Sie hier.

Die Sammlung "Jugendhalle" ist bei den Sammlungen an der Universität Wien als Objekt des Monats aufgeführt.


Einhunderttausend Wörter suchen einen Autor

Das Projekt »Einhunderttausend Wörter suchen einen Autor« geht in seine erste Phase:

Die Webseite ist online und wird ab sofort fortlaufend mit neuen Texten und Audiofiles ergänzt.

Angesichts sich einer rasant verändernden Schreib- und Lesekultur wurden Autorinnen und Autoren aller Couleur und unterschiedlichster Sprache zu einem spielerischen, höchst produktiven Experiment eingeladen: Unter der ebenso beliebigen wie strikten Beschränkung auf exakt 1000 Wörter einen Text in der Ich-Form zu verfassen. Ohne Nennung der Autorennamen werden die Texte nach und nach auf der Webseite 100000words.net veröffentlicht.

Ob fiktionale oder autofiktionale Erzählungen: Im besten Sinne große Literatur in kürzester Form.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

(Quelle: Aussendung)


Fundstück: medien & zeit 3/2013

Zum Thema: Kindermedien / Medienkinder 

Mit Beiträgen von Veronika Pfolz und Petra Herczeg:

Veronika Pfolz: „Und es hat den Kindern allen, Bobbys Antwort sehr gefallen“
Propaganda für Kinder: Die Bobby-Bär Bildgeschichten in Das Kleine Blatt

Petra Herczeg & Rainer Rosenberg: Denn sie hören mit Haut und Haaren
Das Kinderradio als Unterhalter und Vermittler von Weltwissen. Ein Dialog zwischen Theorie und Praxis.

 

Hier kommen Sie zum Online-Heft der Zeitschrift.


"denkste:puppe" - online

Zweite Ausgabe der interdisziplinären online-Zeitschrift "denkste: puppe / just a bit of: doll (de:do)" ist jetzt online zugänglich.

Themenschwerpunkt: „Puppen als Miniaturen – mehr als klein“

In den Beiträgen dieses Hefts geht es sowohl um Puppen und ihre Welten im Sinne von Repräsentation, Abbild und Replik menschlicher Lebensverhältnisse und Ordnungen als auch um vielschichtige Kulturen, Bilder und Narrative, die sich zwischen Beispielhaftigkeit, magischer Aufladung, Selbstbezügen, phantastischer Transformation etc. bewegen.

Puppen, miniaturisierte Welten sowie ihre Narrative werden aus ganz unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Disziplinen und Zugänge aufbereitet. So finden sich Beiträge aus den Bereichen Literatur, (bildende) Künste, (ethnologische) Archäologie, Volkskunde, Forensik, (Animations-)Film, (historische) Spielmittel, Mode, Pop-Kultur, Design. Dabei geht es sowohl um mehr oder weniger phantastische oder realistische Nachbildungen und ‚Nachstellungen‘ realer und/ oder fiktiver Ordnungen als auch um Formen der Aneignung des Selbst und des eigenen Lebens.

Die Reihenfolge der Beiträge ist bewusst nicht chronologisch oder disziplinär geordnet, sondern beginnt mit Darstellungen, die – zumindest vordergründig gesehen – stärker orientiert sind an der Abbildung oder Bewahrung einer eher objektiven Realität bestimmter Ordnungen und Welten. Diese Form der Mimesis geht über in bzw. vermischt sich mit Formen von Verdichtung und abstrahierender Repräsentation, die am Ende dieser Skala eine Transformation von Realität erzeugen mit deutlichen Bezügen zu Fiktion, Phantastik und einer Poetik des Kleinen. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zeitschrift

Homepage "denkste: puppe"

 

(Quelle: Aussendung, OPUS Uni Siegen)


literatur.at - Online Journal

literatur.at ist das Online Journal des Innsbrucker Zeitungsarchivs, das am Institut für Germanistik an der Universität Innsbruck ansässig ist. Die Zeitschrift erscheint 4x jährlich und bringt regelmäßig neue Essays, Debattenbeiträge und Fachrezensionen aus dem Themenfeld Literaturkritik, Literaturvermittlung und Feuilletonforschung heraus.

Im Dezember erschien ein Beitrag von Marieke Andreas basierend auf ihrer herausragenden Abschlussarbeit "Praxis und Funktion von Jugendlichen" betreut von Univ.-Prof. Dr. Renate Giacomuzzi.

Hier finden Sie den Beitrag von Marieke Andreas.

Weitere Informationen zum Online Journal finden Sie hier.

 

(Quelle: Aussendung)


Inger Lison übernimmt die ZOTERO-Datenbank zu Astrid Lindgren

Die Literaturwissenschaftlerin und -didaktikerin Dr. Inger Lison übernimmt am 112.Geburtstag Astrid Lindgrens (14. November 2019) die Verwaltung und das Copyright der Astrid Lindgren-Datenbank mit rund 4.000 Datensätzen zum multimedialen Gesamtwerk Astrid Lindgrens und der dazugehörigen Fachliteratur in deutscher Sprache.

 

Die Datenbank läuft auf dem öffentlich zugänglichen Portal ZOTERO. In Deutschland wird Astrid Lindgrens Kinderkosmos seit drei Generationen geliebt, gelesen, gehört, geschaut und gefeiert. In keinem anderen Land beschäftigen sich so viele Experten, Wissenschaftler und Fans mit Astrid Lindgrens Welt. Die Zahl der Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene ist fast unübersehbar. Aus Astrid Lindgrens cirka 70 Manuskripten sind allein in Deutschland in den letzten 70 Jahren Tausende von Ausgaben und Neuauflagen in sämtlichen Medienarten publiziert worden.

 

Zwei kombinierte Datenbanken nehmen Werk und Fachliteratur vollständig auf und erschließen sie mit Schlagworten. Der Teil „Astrid Lindgren. Primärliteratur und Medien“ enthält cirka 2.600 Datensätze aller Texte und Medienadaptionen von Astrid Lindgren. Hier findet man auch ihre Beiträge zur Kindererziehung und Politik. Der zweite Teil „Astrid Lindgren. Fachliteratur“ verzeichnet und erschließt Würdigungen, Rezensionen, Fachpresse und Hochschulschriften. Alle Einzelbeiträge aus Sammelbänden sind verzeichnet. Die Anzahl der aufgenommenen Fachbeiträge – von der Zeitungsrezension bis zur Habilitation – beträgt zurzeit 1.300.

 

Weil Astrid Lindgrens Bücher für die Leseförderung unverzichtbar sind, berücksichtigt die Datenbank zudem Unterrichtsmodelle und andere Einführungen. Prof. Birgit Dankert (75) begann die Vorarbeiten zu einer Lindgren-Datenbank vor 15 Jahren als Vorbereitung der Feiern zum 100. Geburtstag Astrid Lindgrens im Jahr 2007 und benutzte sie auch für die Lindgren-Biographie (Birgit Dankert: Astrid Lindgren. Eine lebenslange Kindheit. 2012).

 

Mit Unterstützung des Braunschweiger Informatikers Kristof Keßler läuft die Datenbank seit einem Jahr erfolgreich auf dem öffentlich zugänglichen Portal ZOTERO, das nach dem Prinzip des OPEN ACCESS Metadaten zu Information und Wissenschaft bereithält. Dr. Inger Lison beschäftigt sich seit ihrer Dissertationsschrift (Inger Lison: „Du kennst mich nicht und schreibst trotzdem genau, wie es mir geht!“ Erfolgreiche Rezeption und Innovation in ausgewählten Werken Astrid Lindgrens. 2009) intensiv mit Astrid Lindgrens Werk. Sie garantiert qualifizierte Kontinuität und Nachhaltigkeit des Zugangs zu Astrid Lindgrens Vermächtnis als Leseerlebnis, Untersuchungsgegenstand und Forschungsthema.

 

Ihr Motto für die nächsten Jahre lautet: „Das literarische und mediale Vermächtnis Astrid Lindgrens wahren und für nachfolgende Generationen mit Hilfe der Datenbank zugänglich zu machen.“

 

Die aus zwei Teilen kombinierte Datenbank ist über diese Links verfügbar:
Lindgren Primärliteratur und Medien
Astrid Lindgren Fachliteratur

 

(Quelle: Aussendung)

 


1001 Buch digital plus

1001 Buch - Das Magazin für Kinder- und Jugendliteratur

Das Quartalsmagazin richtet sich an alle Leserinnen und Leser, die an Literatur für ein junges Publikum interessiert sind. In Beiträgen, Essays, Interviews und Porträts wird über Text und Illustration, AutorInnen und IllustratorInnen, Genres und Motive, Traditionen und aktuelle Trends erzählt. Jedes Heft ist einem Schwerpunktthema gewidmet; neben Beiträgen werden jeweils rund 70 Neuerscheinungen aus den Bereichen Illustriertes Buch, Kinderbuch, Jugendbuch, All Age, Graphic Novel, Hörmedien & Kinderfilm besprochen.

AbonnentInnen des Magazins finden ab sofort noch mehr Informationen und Buchtipps in der Online-Version unter www.1001buch.at.

(Quelle: Institut für Jugendliteratur, 1001 Buch)


didacticum

Zeitschrift für (Fach) Didaktik in Forschung und Unterricht 
der Pädagogischen Hochschule Steiermark 

Bd. 1 Nr. 1 (2019): Renate Welsh und ihre Texte – Literatur für den Unterricht

Renate Welshs 80. Geburtstag war der Anlass, der Autorin und ihren Texten zur Eröffnung des KiJuLit-Zentrums für Forschung und Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur an der Pädagogischen Hochschule Steiermark eine Tagung zu widmen und die erweiterten Beiträge nun hier zu veröffentlichen.

Die Zeitschrift steht Ihnen online zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Zeitschrift finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage didacticum)


Kirsten Boie-Datenbank

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Andrea Weinmann (Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main) übernimmt am 19. März 2020, dem 70. Geburtstag der Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, Verwaltung und Copyright der von Prof. Birgit Dankert erstellten Kirsten Boie-Datenbanken mit ca. 2.000 Datensätzen zum multimedialen Werk und der dazugehörigen Fachliteratur in deutscher Sprache der anerkannten und vielfach ausgezeichneten Autorin.

Kirsten Boie: Primärliteratur und Medien
Kirsten Boie: Fachliteratur

(Quelle: Pressemetteilung)


BRAVO öffnet Online-Archiv von 1956 bis 1994 (zumind. je ein Heft pro Jahrgang)

zur Zeit ist das große Thema die Corona-Krise. Soziale Kontakte sollte man so gut es geht meiden, Veranstaltungen finden nicht statt und geplante Urlaube müssen auch ausfallen.

Das bravo-archiv Team hat sich gefragt, wie sie vom bravo-archiv einen kleinen Beitrag dazu leisten können, diese schweren Zeiten ein wenig schöner zu gestalten.

Deswegen stellen sie hier kostenlos BRAVO Ausgaben zur Verfügung. Und damit auch jede Generation etwas davon hat, gibt’s aus jedem Jahr jeweils eine Ausgabe. Ihr findet hier von 1956 bis zum Jahr 1994 (weil wir erst bis zu diesem Jahr digitalisiert haben) jeweils die erste Ausgabe vollständig und komplett kostenfrei als Download vor.

Außerdem gibt’s noch einen BRAVO Starschnitt. Also kramt mal wieder die Scheren und Klebstifte hervor und fangt an zu basteln!
Das bravo-archiv Team ist der festen Überzeugung, dass man mit schönen Erinnerungen und Nostalgie jede Zeit ein bisschen erträglicher machen kann.

Auf das auch diese Krise so schnell wie möglich vorüber geht.

bravo-archiv

 

(Quelle: Homepage bravo-archiv)


Sesam2005

Fachliteratur der Kinder- und Jugendliteratur ab 2005

Die gratis zugängliche Datenbank „Sesam2005“ enthält bisher 14.400 ausgewählte Datensätze zur Fachliteratur der Kinder- und Jugendliteratur mit deutschsprachigen Metadaten der Erscheinungsjahre ab 2005 bis September 2021, die kontinuierlich erweitert und optimiert werden.

Berücksichtigt sind wissenschaftliche Untersuchungen, Hochschulschriften, Monographien, Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden, Konferenzschriften, Unterrichtsmodelle, Ratgeber und populäre Einführungen. Jeder Eintrag ist mit Schlagworten, Zusatzinformationen zu Publikationsart, Zielgruppe und – wo vorhanden – mit Verlinkungen zum Volltext versehen.

Neu sind 4.000 Datensätze der Erscheinungsjahre 1945 – 2004. Die SBZ/DDR-Fachliteratur wurde gleichberechtigt berücksichtigt. Ziel ist eine vollständige Retrospektive ab 1945.

SESAM 2005 ist die einzige Datenbank mit diesem Zeit- und Qualitätsspektrum.
Weitere Ergänzungen umfassen Neuerscheinungen des Zeitraumes Mai bis September 2021 und Korrekturen, vor allem aber ungefähr 70% der Einträge des Nachschlagewerks „Kinder- und Jugendliteratur. Ein Lexikon“ (Meitingen: Corion 2009-2017) und erneut Unterrichtmaterialien einschlägiger Verlagsprogramme.

Verantwortlich sind weiterhin Prof, Birgit Dankert und IT-Experte  Claus Wolf

Datenbank


(Quelle: Aussendung)


Biene Maja online

Waldemar-Bonsels-Stiftung und Monacensia machen den Nachlass von Waldemar Bonsels verfügbar

Seit Anfang 2019 digitalisiert das auf zwei Jahre angelegte Kooperationsprojekt von Waldemar-Bonsels-Stiftung und Monacensia den literarischen Nachlass des Schriftstellers Waldemar Bonsels (1880-1952) – sukzessive werden nun die rund 75.000 Einzelseiten für Wissenschaftler*innen und alle Interessierten online freigeschaltet.

Ab sofort sind rund 160 Manuskripte des Autors zugänglich. Neben Originalen zu Romanen wie „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ und „Mortimer“ zählen dazu auch bisher unveröffentlichte Werke sowie 20 Notizbücher mit Entwürfen, Gedanken, alltäglichen Notizen und Kuriositäten wie seinem Horoskop und Handabdrücken. In den kommenden Monaten folgen zahlreiche biografische Dokumente und hunderte Briefwechsel, die zum Teil mehr als fünf Jahrzehnte umspannen. Diese spiegeln neben Verlagskorrespondenz und Reisen sein großes Netz an Freundschaften und Familienbeziehungen, aber auch seine wechselnden Posen und Positionen in literarischen Kreisen wie in politischen Kontexten.

Sammlung
Waldemar-Bonsels-Stiftung
Monacensia

(Quelle: Aussendung VÖBBLOG)