Buchpräsentation: Marie Neurath and Isotype Picturebooks

Transforming Knowledge for Children. Herausgegeben von Susanne Blumesberger, Bettina Kümmerling-Meibauer und Jörg Meibauer.

Wann: 19. März 2026, 19 Uhr
Wo: Fachbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft, Rooseveltplatz 2, A-1090 Wien

Die vorliegende Anthologie, der ein Symposium vom 19. Oktober 2022 im Wiener Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum zugrunde liegt, ist die erste, die sich ausführlich mit Marie Neuraths Vermittlungsfunktion für Kinder auseinandersetzt und ihre bahnbrechende grafische Methode analysiert.

Fleyer

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Kinderliteraturfestival Wien 2026

Termin: 15. bis 21. April 2026
Ort: Theater Odeon, Taborstraße 10, 1020 Wien

Eine Woche lang erwartet die Besucher*innen bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm. Natürlich wird es auch wieder eine umfangreiche Ausstellung mit mehr als 1.000 aktuellen Büchern für alle Altersstufen und Leseinteressen geben, die zum Stöbern und Schmökern einlädt.

Das Institut für Jugendliteratur freut sich jetzt schon auf jede einzelne der über 50 Veranstaltungen (Lesungen von Autor*innen, Workshops mit Illustrator*innen, Erzähltheater, Kreativworkshops u.v.m.).

Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.

(Quelle: Website Kinderliteraturfestival)


Kinofilm "Renate"

Ein Film von Martin Nguyen

Mit über 90 Werken zählt die 87-jährige Renate Welsh zu den prägendsten Autorinnen der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur. Der Film „Renate“ folgt ihrem bewegten Leben – von ihrer Kindheit voller Schuldgefühle bis zu ihrer literarischen Arbeit mit Christine Nöstlinger und Mira Lobe für sprachlose Außenseiter:innen. In ihren Schreibwerkstätten leitet sie schreibferne Menschen wie Obdachlose oder Bergbäuerinnen an, ihre eigene Stimme zu finden. Doch dann raubt ein Schlaganfall ihr selbst Stimme und Selbstbestimmtheit und sie muss darum kämpfen, die Worte wieder zu finden. Ein berührendes Porträt über eine außergewöhnliche Autorin, die die fremde und eigene Sprachlosigkeit überwindet und nie aufgehört hat, Geschichten zu erzählen.

Ab 13. Februar im Kino!

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.


Wiener Kinderbuch-Schreibseminar

„Durch die Tür nach Anderswo“

Sie schreiben für Kinder und Jugendliche und möchten

  • Hilfe bei der Überarbeitung eines Projekts?
  • wissen, wo Sie mit Ihrer Geschichte stehen?
  • theoretisches Hintergrundwissen?
  • professionelles Feedback und neue Inputs zu Ihren Texten?

Dann freut sich das Institut für Kinderliteratur auf Ihre Teilnahme beim Wiener Kinderbuch-Schreibseminar!

Wann? 9.-11. April 2026
Wo? FlexRaum (im Wohnprojekt Wien), 1020 Wien
Mit wem? Irmgard Kramer, Hannes Wirlinger und Klaus Nowak

Unter dem Motto „Durch die Tür nach Anderswo“ erwartet Sie in diesem Basiskurs eine Mischung aus kreativem Schreiben, Grundlagenvermittlung und gemeinsamer Textbetrachtung.

Hier finden Sie weitere Infos zu Ablauf und Anmeldung.

Anmeldeschluss ist der 27. März.

 

(Quelle: Website Inst. f. Jugendliteratur)


kjl&m 26.1

Fanfiction. Eine kulturelle Praxis zwischen Aneignung und Transformation 

Fanfiction als produktive Auseinandersetzung mit literarischen und medialen Vorlagen der Populärkultur hat weltweite Online-Communities mit riesigen Textarchiven wie fanfiktion.de oder Archive of Our Own hervorgebracht. Auf diesen Plattformen veröffentlichen, teilen und kommentieren Fans ihre Texte und zelebrieren spezifische Fandoms. Insbesondere Werke der Kinder- und Jugendliteratur und -medien spielen hierbei eine zentrale Rolle: Von beliebten Reihen und Serien über Filme, Computerspiele bis hin zu Animes und Mangas – die Geschichten, Welten und Figuren der Kinder- und Jugendmedienkultur bilden die Grundlage für fankulturelle Erzählformen und transformative Schreibpraktiken in der Community. Fanfiction bewegt sich zwischen fannischer Begeisterung und dem Gefühl des Ungenügens am Original, zwischen Imitation und Variation, Nähe zur Vorlage und radikaler Eigenständigkeit – genau diese Spannungsfelder stehen im Zentrum der vorliegenden Ausgabe. Die versammelten Beiträge beleuchten Fanfiction aus literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher, didaktischer und archivarischer Perspektive und zeigen, wie produktiv das Schreiben mit und gegen bestehende Texte, Medien und Narrative sein kann.

Das Heft ist über den Kopaed Verlag erwerbbar.
Weitere Informationen zur Zeitschrift finden Sie hier

 

(Quelle: Website Kopaed)