Rückblick auf die Präsentation der 50. Ausgabe der Fachzeitschrift "libri liberorum"

Am 15. November 2018 fand die Präsentation der 50. Ausgabe der Fachzeitschrift libri liberorum im  Studienlesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek statt.

libri liberorum
Jahrgang 19/ Heft 50/ 2018
"Kinderliteratur in Wien um 1800"

Das Jubiläumsheft libri liberorum Nr. 50 der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (ÖG-KJLF) befasst sich mit dem Thema historische Kinder- und Jugendbuch-Forschung, das in Österreich noch relativ gering erforscht ist. Anlass für dieses Heft ist zunächst das Gedenken an die Wegbereiterin dieses Forschungszweiges in Österreich, die Diplomatin, Kinderbuchsammlerin und -forscherin Johanna Monschein (1907–1997). Darüber hinaus  möchten wir die erfreuliche Tatsache dokumentieren, dass die Österreichische Nationalbibliothek nunmehr neben einem umfangreichen wertvollen Kinderbuchbestand zahlreiche Digitalisate vorzuweisen hat, die der Allgemeinheit  zur freien Verfügung stehen. Beide Momente bilden Schwerpunkte in den Beiträgen dieser Publikation; darüber hinaus wird mit dem Beitragsteil wie auch im dokumentarischen Teil ein Überblick über wissenschaftliche Bemühungen zur Aufarbeitung dieses Forschungsdesiderates seit Gründung der ÖG-KJLF im Jahr 2000 gegeben.

Auf PHAIDRA finden Sie die Präsentationen der Vortragenden zur Veranstaltung.

 

 

eingeladene Gäste zur Präsentation der lili 50

Einführung der Veranstaltung durch Monika Kiegler-Griensteidl

Vortrag von Susanne Blumesberger

Vortrag von Monika Kiegler-Griensteidl

Vortrag Ernst Seibert

Nach der Veranstaltung konnten die Besucher sich aus dem Bestand der ÖNB historische Kinderbücher, die mit der lili 50 in Verbindung standen anschauen und mit Monika Kiegler-Griensteidl darüber diskutieren.

Beim anschließenden Buffet konnte man sich mit den Veranstaltern über dies und das austauschen

Büchertisch


Der Kinderbuchkreisel

Der Kinderbuchkreisel - Die neue Austauschplattform für Schreibende

Lesen, lauschen, reden“: Unter diesem Motto bietet das Institut für Jugendliteratur seinen Vereinsmitgliedern ab Jänner 2019 Abendveranstaltungen für Kinder- und JugendbuchautorInnen.

Das Treffen richtet sich sowohl an jene, die bereits publiziert haben, als auch an NewcomerInnen. Willkommen sind aber natürlich auch AutorInnen, die „nur“ zuhören wollen. Außerdem darf jede/r Schreibende auch einen Gast zum „Schnuppern“  mitbringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Erster Termin: Donnerstag, 24. Jänner 2019 |  17 - 21 Uhr
Ort: Kinderliteraturhaus, Mayerhofgasse 6, 1040 Wien, Veranstaltungsbereich
Voranmeldung erbeten bis zum 17. Jänner 2019

(Quelle: Aussendung Institut für Jugendliteratur)


Schreibzeit für junges Publikum

Das Förderprogramm "Schreibzeit" für Autorinnen und Autoren von kinder- und jugendliterarischen Texten geht in die nächste Runde! Auch 2019 sucht das Institut für Jugendliteratur in Kooperation mit dem Österreichischen Buchklub der Jugend neue Talente,  die sich um die Teilnahme am schreibzeit-Programm bewerben.

Aufgenommen werden fünf bis zehn KünstlerInnen aus dem belletristischen Bereich. Es kann in allen Genres eingereicht werden (Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch, Lyrik). 

Teilnahmeberechtigt sind KünstlerInnen ab 18 Jahren, die im Kinder- und Jugendbuchbereich noch nicht etabliert sind (d.h. noch nicht mehr als zwei Bücher veröffentlicht haben.) Die eingereichten Prosatexte sollen noch nicht erschienen bzw. nicht bei einem Verlag unter Vertrag sein.

Form der Einreichung: 
Es gibt keine thematischen oder inhaltlichen Vorgaben. Die eingereichten Texte sollen eine Maximallänge von 10 Manuskriptseiten (Zeilenabstand 1,5; Schriftgröße 12 Punkt) nicht überschreiten. Bei einem umfangreicheren Prosa-Projekt ersuchen wir zusätzlich zur Textprobe um eine ca. einseitige Inhaltsangabe. Außerdem bittet das Institut für Jugendliteratur um Kontaktadresse (inklusive E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Lebenslauf und ggfs. Werkbiografie.
Handschriftliche Texte können nicht berücksichtigt werden. Postalisch eingereichte Texte werden nicht retourniert.
Einsendeschluss: 15.1. 2019
Per E-Mail an office@jugendliteratur.at
Per Post an:  Institut für Jugendliteratur, Mayerhofgasse 6, 1040 Wien

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Website)


Interaktionen - Institut für Zeitgeschichte

Gregor Holzinger (Wien), Simone Loistl (Hartheim):

Mickey Maus und Holocaust - Nationalsozialismus im Comic

Termin: Do 13. Dezember 2018, 12:00 Uhr

Ort: Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum 1, Universitätscampus, Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Einladung


Die ÖG-KJLF gratuliert der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich zum 20jährigen Bestehen!

„Die 1998 gegründete Gesellschaft ist die einzige Institution in Österreich, die sich mit Buchforschung befasst. Sie fördert einschlägige Forschungen zum Buchwesen in Österreich. Sie versucht Studien zu koordinieren und weist laufend auf Neuerscheinungen wie auch auf Lücken der bisherigen Forschung hin. Die Interessen der Gesellschaft erstrecken sich auf das gesamte Gebiet der habsburgischen Monarchie bis 1918 (in Österreich und den Nachfolgestaaten) sowie auf die Republiken, von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart.“ Heißt es auf der Homepage.
Inzwischen sind 39 Ausgaben der „Mitteilungen“ erschienen, die Beiträge von renommierten Forscherinnen und Forschern aus unterschiedlichen Fachbereichen aus dem In- und Ausland enthalten. Darunter finden sich immer wieder enge Verbindungen zur ÖG-KJLF.
Am 8. November 2018 hat in den sehenswerten Loos-Räumen der Musiksammlung der Wienbibliothek eine Feier stattgefunden. Reinhard Buchberger, Mitarbeiter der Druckschriftensammlung der Wienbibliothek und stellvertretender Obmann des Vereins hielt die Eröffnungsrede. Irmgard Lahner von der UB Salzburg sprach über „Provenienzforschung und Buchwissenschaft“ und Thomas Csanády, Leiter der Abteilung für Sondersammungen an der UB Graz über „Buchprojekte der Universität Graz“. Johannes Frimmel vom Zentrum für Buchwissenschaft der Ludwigs-Maximilans-Universität München berichtete über den Lehrgang Buchwissenschaft in München. Norbert Bachleitner, Leiter der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien, moderierte anschließend eine Podiumsdiskussion, die auch noch die Pause mit regen Diskussionen über die Zukunft der Buchforschung füllte.

Murray G. Hall erhielt für sein stetes Engagement und seine Erfolge im Bereich der Buchwissenschaft einen Lorbeerbaum.

Wir gratulieren ganz herzlich!
Susanne Blumesberger

Auch möchten wir Murray G. Hall herzlich zum Preis der Stadt Wien für Publizistik gratulieren. 
Auf der folgenden Seite können Sie ein Portrait des Preisträgers anschauen.

Irmgard Lahner

Johannes Frimmel

Murray G. Hall


Atlas der Schweizer Kinderliteratur

Der «Atlas der Schweizer Kinderliteratur» regt in zwanzig Kartenbildern und Text-Abenteuern dazu an, die Schweizer Kinderliteratur der letzten zwei Jahrzehnte auf neue und spielerische Art zu erkunden. Motivische Beiträge stehen neben Texten, die dem Klangraum der Sprache folgen, einzelne Gattungen werden genauso in den Blick genommen wie die Produktionsbedingungen für Akteurinnen und Akteure. Entstanden ist ein Reigen aus anekdotischen, augenzwinkernden und tiefgründigen Essays. Jedes Kapitel dieses Buches wird mit einer imaginären Karte eröffnet. Gestaltet sind diese Karten von Schweizer Bilderbuchillustratorinnen und Bilderbuchillustratoren.

SIKJM (Hg.)
Atlas der Schweizer Kinderliteratur. Expeditionen und Panoramen
Zürich: Chronos Verlag 2018
244 Seiten
CHF 48 / EUR 48, CHF 38 / EUR 38 für Mitglieder von Kinder- und Jugendmedien Schweiz
ISBN: 978-3-0340-1460-1

Die Publikation kann hier bestellt werden.

Vorgestellt wurde der «Atlas» an der Vernissage am 22. September 2018 im KOSMOS in Zürich im Rahmen des Festprogrammes zum 50-jährigen Bestehen des SIKJM. Mit dabei waren über 300 Gäste, darunter viele Kinderbuch- und Verlagsschaffende.

(Quelle: Aussendung SIKJM)


Quelle: StifterHaus

Tagungsband: "Unter Wölfen. Käthe Recheis. Literatur und Politik."

Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich, Band 23

Symposium im StifterHaus 1./2. März 2018
Hg. von Kerstin Gittinger und Sonja Loidl

 

Der Tagungsband kann über das StifterHaus Linz bestellt werden.

 

(Quelle: StifterHaus)


Ernst Seibert: Kindheitsmuster

Ernst Seibert: Kindheitsmuster in der österreichischen Gegenwartsliteratur. 
Zur Genealogie von Kindheit. Ein mentalitätsgeschichtlicher Diskurs im Umfeld von Kindheits- und Kinderliteratur

Frankfurt am Main, Peter Lang Verlag, 2005
Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien, Bd. 38

Mit dem Begriff Kindheitsliteratur wird das Zusammentreffen zweier synchroner Phänomene erörtert, die besonders in der neueren österreichischen Gegenwartsliteratur vermehrt anzutreffen sind: zum einen die Thematisierung von Kindheit und zum anderen die Adressierung literarischer Texte an eine kindliche Leserschaft auch von Autorinnen und Autoren, die an sich nicht zur Kinderliteratur gezahlt werden. Unter diesem Aspekt erscheint es angebracht, die von der allgemeinen Literatur üblicherweise als Subsystem abgetrennte Kinderliteratur als Teil der Kindheitsliteratur zu verstehen und damit gleichzeitig literarische Wertung und pädagogisches Urteil zu entflechten. Dieses Ziel wird in mehreren analytischen Diskursen und in Interpretationen einschlägiger Werke verfolgt.

Das Buch ist über den Peter Lang Verlag erhältlich.